48 Schülerinnen und Schüler aus allen elf unterfränkischen Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ermittelten in der Dreifachhalle im Kitzinger Sichergrund ihre Tischtennismeister. Für viele Spielerinnen und Spieler stellt das Turnier einen Höhepunkt in ihrem Schuljahr dar.

Einige mussten sich erst in schulinternen Qualifikationen für diese Titelkämpfe qualifizieren. In einem für die Spieler und Zuschauer transparenten Spielsystem kämpften die Spielerinnen und Spieler in Vor-, Zwischen- und Endrunde um eine gute Platzierung. Zahlreiche Zuschauer auch aus der benachbarten Grundschule Kitzingen-Siedlung sorgten für tolle Stimmung und gute Unterstützung für die fünf Spieler der St. Martin-Schule Kitzingen.

Mit hohen Erwartungen war der zweimalige Titelträger Tobias Rüb in das Heim-Turnier gestartet. Seine ersten sechs Spiele gewann er mit stimmgewaltiger Unterstützung der Zuschauer und zog wieder ins Finale ein. Dort bezwang er Kevin Lauerbach (Franz-von-Prümmer-Schule Bad Kissingen) nach spannendem Spielverlauf und holte sich zum dritten Mal den Titel. Einen großen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leisteten auch Schülerinnen und Schüler des Armin Knab-Gymnasiums, die als Schiedsrichter an den zwölf Tischen tätig waren und die insgesamt 168 Spiele souverän leiteten. „Das war ein Gewinn auch für meine Schüler“, stellte Klassenlehrer Carlo Bank (10c) des AKG fest.