Handball-Bezirksoberliga Männer

TV Ochsenfurt bremst Marktsteft

Abwehrreihen dominieren das Derby
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Bezirksoberliga Männer

DJK Waldbüttelbrunn II – TG Höchberg 24:27  
TV Ochsenfurt – TV Marktsteft 20:20  
SG DJK Rimpar II – TSV Rödelsee II 37:24  
TV Etwashausen – HSG Volkach 23:30  
SpVgg Giebelstadt – TSV Mellrichstadt 34:20  
MHV Schweinfurt – Kitzingen/Mainbernheim 34:32  

1. (1.) SG DJK Rimpar II 4 4 0 0 131 : 86 8 : 0  
2. (3.) TG Höchberg 4 3 0 1 105 : 94 6 : 2  
3. (4.) HSG Volkach 4 3 0 1 106 : 97 6 : 2  
4. (5.) TV Marktsteft 4 2 1 1 98 : 100 5 : 3  
5. (2.) TV Ochsenfurt 4 2 1 1 99 : 92 5 : 3  
6. (6.) TSV Rödelsee II 4 2 0 2 121 : 109 4 : 4  
7. (7.) DJK Waldbüttelbrunn II 4 2 0 2 93 : 84 4 : 4  
8. (8.) MHV Schweinfurt 4 2 0 2 114 : 118 4 : 4  
9. (10.) SpVgg Giebelstadt 3 1 0 2 80 : 82 2 : 4  
10. (9.) TSV Mellrichstadt 4 1 0 3 92 : 121 2 : 6  
11. (11.) Kitzingen/Mainbernheim 3 0 0 3 76 : 94 0 : 6  
12. (12.) TV Etwashausen 4 0 0 4 75 : 113 0 : 8  

TV Ochsenfurt – TV Marktsteft 20:20 (9:11). Der taktische Kniff von Markstefts Trainer Andreas Vielweber, dem Ochsenfurter Mittespieler Markus Klee einen 60-minütige „Personenschutz“ anzuordnen, schien aufzugehen. Die Gäste dominierten im ersten Spielabschnitt das Geschehen (7:4, 9:6, 11:9), ehe Ochsenfurt nach Aussage von Informant Thomas Warren nach dem Halbzeitanpfiff „loslegte wie die Feuerwehr“. Mit einem 5:0-Lauf setzten sich die Hausherren auf 14:11 ab. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ochsenfurt hatte kurz vor Schluss beim Stand von 20:19 die Chance „den Sack zu zumachen“, vergab sie aber. Im Gegenzug kam Marktsteft zum insgesamt verdienten Ausgleich, in einem von den Defensivreihen geprägten Spiel.

Ochsenfurt: Achim Schimanski 4, Christoph Roth 4/1, Florian Schuler 4, Thomas Warren 3, Matthias von Rotenhan 2, Marcus Gröger 1, Markus Klee 1, Alexander Stoll 1; Marktsteft: Dominik Orf 5, Florian Irmler 3, Florian Lang 3, Dominik Thorwarth 2, Daniel Irmler 2, Kevin Pfeilfer 1, Denis Schmidt 1, Stefan Bayer 1, Michael Bayer 1, Thomas Heim 1.

DJK Rimpar II – TSV Rödelsee II 37:24 (20:8). Mit einer eklatant passiven Abwehrreihe, die die Rimparer Reserve zum Toreschießen förmlich einlud und einer katastrophalen Chancenauswertung verspielte die Rödelseer Bayernligareserve bereits in der ersten Halbzeit alle Chancen auf einen Sieg. „In der zweiten Halbzeit ging es dann nur noch darum, uns nicht abschlachten zu lassen“, schilderte TSV-Informant Patrick Hess die veränderte Körpersprache und Einstellung der Rödelseer im zweiten Durchgang. Hier zeigten die Gäste, dass sie durchaus in der Lage sind, mit dem Meisterschaftsfavoriten aus Rimpar mitzuhalten.

Rimpar: Winheim 8/3, Krauß 5, Felix Heinrich 5, Andre Fischer 4, Tino Fischer 3, Schmitt 3, Demel 3/2, Tobias Heinrich 3, Krenz 2, Wilde 1/1; Rödelsee: Dominik Lenhard 6/3, Franz Xaver Hetterich 6, Stefan Pruy 4, Vilo Vitkovic 2, Tobias Hemberger 2, Andreas Wandler 1, Thomas Endriß 1, Simon Weigand 1/1, Martin Strietzel 1.

SpVgg Giebelstadt – TSV Mellrichstadt 34:20 (16:9). Als Erfolgskonzept nannte Giebelstadts Trainer Christoph Bauer die „flexible und aggressive 3:2:1-Abwehr“ seiner Mannschaft, die den Mellrichstädter Angriffsspielern kaum Platz zum Atmen ließ. Das komplette Spiel über hatte die Bauer-Truppe das Spiel fest in ihrer Hand (4:0, 13:8, 16:9). Ein Sonderlob bekamen beide Torhüter und Rückraumkanonier Kilian Rhein (9 Treffer). Im zweiten Spielabschnitt überrannten die Giebelstädter die Gäste förmlich.

Giebelstadt: Kilian Rhein 9/1, Jochen Beisheim 5/4, Florian Kemmer 4, Benjamin Pabst 3/1, Felix Neugebauer 3, Manuel Michel 2, Sebastian Kranz 2, Christoph Bauer 2, Phillip Graf 2, Maxi Mark 1, Mohammed Mchaimech 1; Mellrichstadt: Then 5, Burkhardt 3, Schmied 3/1, Dittmar 2/1, Rath 2, Markert 2, Bauhammel 1, Gith 1, Fritz 1/1.

MHV Schweinfurt – SG Kitzingen/Mainbernheim 34:32 (17:18). Die SG zeigte über weite Strecken eine starke Leistung und führte in der zweiten Hälfte souverän mit 25:20. In dieser Phase bekam Michael Burger seine dritte Zeitstrafe und auch zwei Kollegen mussten zeitgleich auf die Bank. Für Trainer Stefan Knötgen der Knackpunkt im Spiel. Ohne Volker Fresz, Oliver Eckert und Felix Maier fehlte dann am Ende die Kraft. Bei 32:32 schloss der Gast zweimal unglücklich ab und lief in die entscheidenden Konter.

Schweinfurt: Bitsch A. 9, Karl 8/2, Nielsen 6, Guggenberger 5, Bitsch D. 3, Bauer 3/1; Kitzingen/Mainbernheim: Petrick Kräutner 10/4, Andreas Kräutner 8, Alexander Kräutner 6, Michael Burger 4, Sanni Marjanac 2, Kevin Kunst 1, Daniel Höhn 1.

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