Rödelsee
Handball Bayernliga Männer

TSV Rödelsee strebt den neunten Saisonsieg an

Acht Spiele, acht Siege: Woche für Woche baut der TSV Rödelsee seine Erfolgsserie aus und will auch heute gegen Simbach die weiße Weste wahren.
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TSV Rödelsee - TSV Simbach (Samstag, 19 Uhr, Sickergrundhalle Kitzingen).

Mit dem TSV Simbach gastiert am Samstag eine Mannschaft beim TSV Rödelsee im Sickergrund, die einen eher dürftigen Saisonstart hinlegte. 4:12-Punkte lassen Zweifel daran aufkommen, ob die Niederbayern auch in der zweiten Bayernliga-Spielzeit die Klasse halten können.
Zumindest vergangene Saison gelang dies frühzeitig, doch in der aktuellen Saison deutet sich ein langwieriger Abstiegskampf für Simbach an. Ungeachtet dessen möchte Rödelsee natürlich keine Gastgeschenke verteilen. Vom Tabellenstand darf sich die Mannschaft von Trainer Dusan Suchy jedoch auch nicht blenden lassen.
"Wir dürfen das Spiel auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.
Simbach hat schließlich überhaupt nichts zu verlieren", warnte Suchy nach dem 31:27-Auswärtssieg in Roding. Am unbedingten Siegeswillen seiner Mannschaft ließ er gleichwohl keinerlei Zweifel aufkommen: "Wir müssen dieses Spiel gewinnen, keine Frage. Wir müssen nicht unbedingt spielerisch glänzen, sondern die Punkte holen, egal wie", stellte Suchy klar.
Sein Gegenüber Martin Voigt konnte letztes Wochenende mit seiner Mannschaft auch wieder punkten. Der verdiente 36:29-Sieg im Niederbayern-Derby gegen Landshut stärkte das Selbstbewusstsein der Simbacher. Nichtsdestotrotz machte Voigt direkt nach Spielende einigen Verbesserungsbedarf aus: "Wir haben die Abwehr in den letzten Partien besser gespielt und haben dazu heute vorne wieder mehr Fehler gemacht. Wir müssen daran arbeiten, schneller in die Spiele zu finden und konsequent und engagiert auch den letzten Schritt machen, um unser Handballspiel durchzuziehen", ließ Voigt auf der vereinseigenen Homepage verlauten.
Das Simbacher Spiel soll dabei von Tempo geprägt sein, weshalb eine offensive Ausrichtung der Gästedefensive heute gut denkbar ist. Vergangene Spielzeit brachte dieser Schachzug jedoch nichts ein. Ganz gleich, wie die taktische Ausrichtung der Gäste auch sein mag, liegt die Favoritenrolle doch ganz deutlich bei den Weindörflern. Die zwei Punkte sind fest eingeplant, auch hinsichtlich des sich anbahnenden Topspiels gegen Lohr in zwei Wochen. "Wir müssen die beiden Spiele bis dahin gewinnen, um dann das Highlight gegen Lohr genießen zu können. Der Druck liegt dann bei Lohr", blickt Suchy bereits in die Zukunft.

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