TSV Abtswind - TSV Bergrheinfeld 3:0 (1:0). Torfolge: 1:0 Simon Wolf (34.), 2:0 Peter Mrugalla (69.), 3:0 Daniel Hey (72.).

Mit fünf Neuzugängen startete der Aufsteiger TSV Abtswind ins Unternehmen Landesliga. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten war vor allem der zweite Abschnitt schon recht sehenswert. "Man hat heute vor allem in der ersten Halbzeit gesehen, dass wir viele Neuzugänge in der Mannschaft haben und es an der Abstimmung noch etwas gehakt hat", analysiert Abtswinds Daniel Hey den ersten Durchgang.
Der rechte Verteidiger geht in seine vierte Saison beim TSV. Mit etlichen gewonnenen Zweikämpfen und mächtig Dampf nach vorne, zählte Hey gegen Bergrheinfeld zu den stärksten Akteuren seiner Mannschaft. "Der zweite Abschnitt war dann, denke ich, schon recht souverän. Wir haben stark kombiniert und uns offensiv immer besser eingeschaltet."
Auch Trainer Jochen Seuling war nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Dass eine gewisse Nervosität am Anfang drin ist, ist natürlich auch klar und nichts Außergewöhnliches. Dazu spielen sie in dieser Formation einfach noch nicht lange genug zusammen."
Abtswind war zwar bereits im ersten Durchgang tonangebend, die richtigen Chancen blieben jedoch zunächst aus. Dabei hatte Seuling mit Albert Fischer und seinem Neffen, Michael Seuling, zwei schnelle Außenspieler gebracht, "so dass unser Plan darin lag, sie über die Außenbahnen aufzureißen". Dennoch fehlte zunächst die Präzision in den Anspielen.
Die Gäste hatten wenig Mühe, die Angriffe der Heimelf zu unterbinden. Mitte des ersten Durchgangs wurden die Angriffsbemühungen dann besser. Immer wieder kurbelten die zwei Sechser, Simon Wolf und Jonas Wirth, das Spiel an und nun kamen auch Fischer und Seuling besser in die Partie. Etliche Flanken wurden nun geschlagen, doch weder Peter Mrugalla noch Philipp Kutzenberger konnten in Szene gesetzt werden.
Auch Jochen Seuling war mit den Flankenläufen zufrieden. "Dies hat sich schon in der ersten Halbzeit ausgezahlt, halt nur nicht unter dem Strich. Chancen hatten wir ja da schon genügend."
Das 1:0 fiel jedoch nach einer Standardsituation. Einen Freistoß von Dustin Höppner konnte TSV-Keeper Benedikt Stöcker nicht weit genug abwehren, so dass Simon Wolf nach einem Querpass trocken zur Führung abstaubte (34.).
Im zweiten Abschnitt verstärkten die Gäste etwas ihre Offensivbemühungen, doch dies spielte den Abtswindern genau in die Karten. Den Platz zum Kontern nutzten sie nun gnadenlos. Der kurz zuvor eingewechselte Kim Kruezi war nun Anspielstation bei jedem Angriff. Nach einem tollen Lauf über 30 Meter legte Kruezi quer auf Torjäger Mrugalla, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und sicher zum 2:0 einschob. Da Abtswinds Torhüter Jan Niersberger bis dato noch keinen einzigen Ball entschärfen musste, konnte man schon von einer Vorentscheidung sprechen. Erst recht zwei Minuten später, als Daniel Hey zum 3:0 traf. Mrugalla schickte Sturmpartner Kutzenberger, der quer legte, so dass Hey leichtes Spiel hatte. Nun spielten die Gastgeber sicher die Uhr herunter, ohne dabei noch einmal in Gefahr zu geraten.
So stand im ersten Landesligaspiel der Vereinsgeschichte ein sicherer, wie hochverdienter Erfolg zu Buche.