Fußball

Startschuss für eine starke Lösung

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat den offiziellen Startschuss für die Arbeit am neuen Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) Würzburg/Randersacker gegeben.
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Offizieller Startschuss für das Fußball-Nachwuchsleistungszentrum Würzburg/Randersacker: (von links) Rainer Zietsch (Leiter des Bundesliga-NLZ beim WFV-Kooperationsverein 1. FC Nürnberg), Georg Rosenthal (WFV-Vorsitzender und Würzburgs Oberbürgermeister), Hubert Wittig (Vorsitzender der SG Randersacker), Reinhard Peter (stellvertretender WFV-Vorsitzender), Rolf Eppelein (Vizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbandes und BFV-Bezirksvorsitzender), Karl-Heinz Wilhelm (Verbands-Jugendleiter), Norbert Baur (Schulleiter des mit dem WFV kooperierenden Deutschhaus-Gymnasiums), Rainer Hemmerich (WFV-Jugendleiter) und Harald Funsch (Leiter des NLZ Würzburg/Randersacker). Foto: Foto: Fabian Frühwirth

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat den offiziellen Startschuss für die Arbeit am neuen Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) Würzburg/Randersacker gegeben.

Damit ziehen künftig gleich fünf Institutionen an einem Strang, wenn es darum geht, Talente aus der Region sportlich voranzubringen: Trainer, Akteure und Spielbetrieb der sechs NLZ-Teams sind beim Würzburger FV angesiedelt, der von der SG Randersacker – zunächst vor allem infrastrukturell – unterstützt wird, wo ohnehin schon seit mehreren Jahren der jetzt integrierte DFB-Stützpunkt seine Heimat hat. Hinzu kommen WFV-Partnerverein 1. FC Nürnberg sowie die neuen Fußballklassen am Würzburger Deutschhaus-Gymnasiums, die federführend von Anton Kramer betreut werden.

„Bereits seit 2007 laufen die Planungen des Verbandes“, sagte BFV-Vizepräsident Rolf Eppelein, „jetzt ist es nach einigem Tauziehen endlich soweit, wir können mit dem neuen NLZ die Lücke zwischen Aschaffenburg und Schweinfurt schließen.“ Gründe, weshalb es vier Jahre bis zur Umsetzung gedauert habe, gab es mehrere: „Zuvorderst war es das lange fehlende sportliche Niveau“, sagte Verbandsjugendleiter Karl-Heinz Wilhelm und lieferte auch gleich die Begründung, weshalb der WFV den Vorzug vor den Würzburger Kickers erhalten hat, die sich auch um das NLZ beworben hatten: „Beim WFV sind die höchstrangigen Jugendmannschaften daheim. Im Zusammenspiel mit der SG Randersacker, die sich voll und ganz in den Dienst der Sache stellt, ist das eine starke Lösung.“

Der SGR-Vorsitzende Hubert Wittig hatte sich anfangs allerdings gegen Kritiker im eigenen Verein zur Wehr zu setzen: „Von der Übernahme der SG Randersacker durch den WFV war die Rede. Alles Quatsch. Auch wenn wir aktuell das NLZ vor allem mit unserem Sportgelände unterstützen, so bin ich mir sicher, dass auch unsere Jugendabteilung mittelfristig profitieren wird.“

„Für uns ist das ein Gütesiegel und Bestätigung unserer Jugendarbeit. Wir wollen daran nicht nur anknüpfen, sondern noch besser werden“, sagte der stellvertretende WFV-Vorsitzende Reinhard Peter, dessen Juniorenleiter Rainer Hemmerich und NLZ-Leiter Harald Funsch bereits ganze Arbeit geleistet haben: „Viele Sichtungen und reichlich Aufklärungsarbeit bei Elternabenden waren nötig. Jetzt steht alles“, sagte Harald Funsch.

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