FRAUENFUßBALL: BAYERNLIGA

Sogar zweistellig war möglich

Eine knappe halbe Stunde leisteten die Frickenhäuser ihrem schwäbischen Gastgeber Widerstand. Mit dem 1:0 brachen dann jedoch die Dämme.
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Bayernliga Frauen

 

FFC Hof – FC Pegnitz 8:0  
SV Saaldorf – SpVgg Greuther Fürth 2:0  
FC Ingolstadt II – TuS Bad Aibling 4:3  
FC Stern München – SV Weinberg II 0:1  
TSV Schwaben Augsburg – TSV Frickenhausen 8:0  
SV Frensdorf – SC WÜ Heuchelhof 2:3  

 

 

1. (1.) SC WÜ Heuchelhof 17 13 3 1 60 : 24 42  
2. (2.) FC Ingolstadt II 18 10 3 5 40 : 23 33  
3. (5.) SV Saaldorf 18 10 2 6 39 : 27 32  
4. (6.) SV Weinberg II 18 9 5 4 21 : 16 32  
5. (3.) SV Frensdorf 18 9 3 6 30 : 22 30  
6. (4.) FC Stern München 18 8 5 5 38 : 21 29  
7. (7.) TSV Schwaben Augsburg 18 8 3 7 43 : 38 27  
8. (10.) FFC Hof 17 7 2 8 40 : 33 23  
9. (8.) SpVgg Greuther Fürth 17 6 4 7 34 : 26 22  
10. (9.) TuS Bad Aibling 17 6 4 7 20 : 25 22  
11. (11.) SV Thenried 17 6 2 9 28 : 37 20  
12. (12.) TSV Frickenhausen 17 1 4 12 9 : 48 7  
13. (13.) FC Pegnitz 18 0 2 16 4 : 66 2  

 

TSV Schwaben Augsburg – TSV Frickenhausen 8:0 (5:0). Böse unter die Räder gerieten die Frickenhäuser Fußballerinnen in Augsburg. Mit dem Ergebnis war das Kellerkind noch gut bedient.

Sehr dezimiert reisten die Grün-Weißen nach Schwaben. Mit Lena Wacker stand nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung. Zudem ging Katharina Other angeschlagen in die Partie. Zunächst lief jedoch alles nach Sabine Müllers Matchplan. Die Gäste machten die Räume eng und verschoben gekonnt, so dass Augsburg nicht richtig ins Laufen kam. Das sollte sich erst ändern, als Other einen weiteren Schlag abbekam und Müller sie in den Sturm beorderte. Die dadurch entstandenen Unstimmigkeiten im neuformierten Defensivverbund der Weinort-Kickerinnen nutzten die Gastgeberinnen eiskalt und spielten sich in einen wahren Rausch. Binnen 20 Minuten netzte der Absteiger fünfmal ein und düpierte die Gäste-Abwehr ein ums andere Mal. „Wir mussten nach Schnittstellen-Pässen und Bällen über die Kette oft ins Laufduell gehen und zogen meist den Kürzeren“, erkannte Müller die Klasse der Heimelf neidlos an.

Auch nach dem Seitenwechsel mühten sich die Grün-Weißen nach Kräften, warfen weiterhin alles in die Waagschale, allerdings waren die Augsburgerinnen schlichtweg mindestens eine Klasse besser. Die Heimelf bestimmte nach Belieben das Geschehen und legte drei weitere Treffer nach, während die Müller-Schützlinge offensiv harmlos blieben. Mehr als ein Abschluss vor der Pause und eine Freistoßsituation im zweiten Durchgang hatte Frickenhausen nicht zu bieten. Zu hart ins Gericht wollte die noch gesperrte Spielertrainerin mit ihrer Elf aber nicht gehen: „Vom Willen, vom Ehrgeiz und der Einstellung kann ich keiner einen Vorwurf machen. Bei mehreren Ausfällen ist es in der Bayernliga schwer, das zu kompensieren.“ (ara)

Augsburg: Reißner – Kaufmann, Maier (46. Fischer), Zeidler (62. Wengert), Demel, Ritz, Budnick (62. Raunecker), Steppich, Seidler, Dieckmann, Brieger.

Frickenhausen: Kohl – Kinle, Dick, Anja Schreck, Keck, Other (46. Wacker), Kißler, Uhl, Angelina Schreck, Rauschenberger, Sing.

Schiedsrichter: Lukas Rehekampff (Fuchstal).

Zuschauer: 57. Gelbe Karten: – Anja Schreck, Keck.

Tore: 1:0 Nicole Demel (25.), 2:0 Marie Zeidler (33.), 3:0 Mona Budnick (38.), 4:0 Melanie Seidler (39.), 5:0 Mona Budnick (44.), 6:0 Mona Budnick (56.), 7:0 Melanie Seidler (73.), 8:0 Nicole Demel (82.).

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