Fußball

Silvio Scintu wechselt zum Kleeblatt

U-15-Trainer des SSV Kitzingen freut sich auf das Nachwuchszentrum der SpVgg Greuther Fürth
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Aufstieg trotz Abstieg: Silvio Scintu verlässt den SSV Kitzingen in Richtung Greuther Fürth. Foto: Foto: mkä

Nicht nur Nachwuchsspieler aus Mainfranken schaffen immer wieder den Sprung in die Juniorenteams der SpVgg Greuther Fürth. Mit Silvio Scintu wird zur kommenden Saison ein Würzburger Trainer im Leistungszentrum des neuen Bundesligisten. Der 41 Jahre alte A-Lizenz-Inhaber kümmert sich künftig als Co-Trainer um Fürths U14-Talente, die in der Bezirksoberliga derzeit noch die Chance auf den Aufstieg in die Bayernliga haben. „Ich war überrascht, als ich vor einigen Monaten einen Anruf aus Fürth bekam, ob ich interessiert sei“, sagt Scintu: „Damit konnte ich nicht rechnen, nachdem ich bislang nur in einem kleinen Verein trainiert habe.“

Scintu übernahm vor einem Jahr bei seiner ersten Station als Trainer die U15-Junioren des SSV Kitzingen als Neulinge in der Bayernliga. Gegen Konkurrenten wie Jahn Regensburg, die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg sowie den FC Schweinfurt 05 ließ sich trotz oftmals knapper Ergebnisse der umgehende Abstieg nicht verhindern. „Womöglich hat die erkennbare Entwicklung der Kitzinger Mannschaft dazu beigetragen, dass ich das Angebot von Greuther Fürth erhalten habe“, stellt Scintu fest: „Wenn ein Profiklub anfragt, muss man darauf einfach eingehen.“ Im Sportzentrum „Kleeblatt“ werden derzeit in 16 Mannschaften rund 260 Spieler und Spielerinnen im Alter von 6 bis 23 Jahren ausgebildet. Über 50 haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter sowie ehrenamtliche Helfer kümmern sich dort um den erfolgreichen Fürther Nachwuchs.

Als Spieler schaffte es Silvio Scintu einst mit dem SSV Kitzingen in die Bezirksliga, nachdem er die Jugendabteilung des Würzburger FV durchlaufen hatte und später überwiegend in der zweiten Mannschaft der Zellerauer zum Einsatz gekommen war. Neben seiner Vereinstätigkeit gehört der Angestellte im öffentlichen Dienst zum Trainerteam einer Würzburger Fußballschule. „Ich bleibe bis auf Weiteres in Würzburg wohnen, zumal ich im Moment noch nicht weiß, wie groß der Aufwand für mich in Fürth sein wird“, sagt der Deutsch-Italiener.

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