FUSSBALL: LANDESLIGA

Schwarzer Tag für Frickenhausens Frauen

Nach einer verschlafenen ersten Halbzeit ist für den Bayernliga-Absteiger nichts mehr zu gewinnen. Frickenhausen erlebt in Schweinfurt ein kleines Debakel.
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Schweinfurts Antonia Heider (links) und Frickenhausens Michelle Paul kämpfen um den Ball. Foto: Foto: Steffen Krapf
Landesliga Nord Frauen

 

SpVgg Oberfranken Bayreuth – FC Karsbach abg.  
SV Leerstetten – 1. FC Nürnberg II 1:2  
FC Schweinfurt 05 – TSV Frickenhausen 5:2  
SpVgg Greuther Fürth II – SpVgg Ebing 2:3  
SV Neusorg – Schwabthaler SV 0:3  
SV Veitshöchheim – FC Pegnitz 4:1  

 

 

1. (1.) SpVgg Ebing 6 5 0 1 22 : 6 15  
2. (2.) Schwabthaler SV 6 4 1 1 20 : 9 13  
3. (4.) 1. FC Nürnberg II 6 4 1 1 12 : 8 13  
4. (3.) TSV Frickenhausen 6 3 1 2 14 : 10 10  
5. (5.) SV Neusorg 6 3 1 2 8 : 8 10  
6. (8.) SV Veitshöchheim 6 2 3 1 15 : 11 9  
7. (9.) FC Schweinfurt 05 6 3 0 3 14 : 10 9  
8. (6.) SpVgg Greuther Fürth II 7 3 0 4 20 : 18 9  
9. (7.) FC Karsbach 6 3 0 3 7 : 12 9  
10. (10.) SpVgg Oberfranken Bayreuth 5 1 0 4 5 : 15 3  
11. (11.) FC Pegnitz 6 1 0 5 8 : 27 3  
12. (12.) SV Leerstetten 6 0 1 5 7 : 18 1  

 

FC Schweinfurt 05 – TSV Frickenhausen 5:2 (4:1). Unerwartet deutlich haben Frickenhausens Fußballerinnen ihr Spiel in Schweinfurt verloren. Sie ließen alles vermissen, was sie in den Vorwochen noch ausgezeichnet hatte. Vor allem im ersten Abschnitt waren die Grün-Weißen nahezu alles schuldig geblieben. Die Niederlage ist somit auch in der Höhe verdient.

In erneut ungewohnter Besetzung, dazu noch auf ungewohntem Untergrund – die Schweinfurterinnen baten den TSV auf Kunstrasen – war der Bayernliga-Absteiger in die Partie gegangen. Und er hatte einen Traumstart erwischt. Nach einem Foul an Simone Sing im Strafraum verwandelte Angelina Schreck den Elfmeter souverän. Doch die Gastgeberinnen, denen TSV-Coach Thomas Hofmann die bessere Spielanlage bescheinigte, schlugen nach einem Konter prompt zurück. Clara Strobel setzte nach Ina Kellers Ausgleichstreffer nur wenige Minuten später das 2:1 drauf. Anja Schreck, die diesmal im Tor stand, hatte den Ball direkt vor die Füße der Schweinfurterin abgewehrt, und die überlupfte Schreck aus gut und gerne 24 Metern.

Danach kontrollierten die Gastgeberinnen die Partie, ohne gefährlich zu werden. Das wurden sie erst wie-der gegen Ende der ersten Hälfte, als Antonia Heider und Jennifer Röding nach feinen Angriffen über die Flügel – an diesem Tag Frickenhausens Schwachstelle – doppelt nachlegten. „Sie waren uns in allen Belangen überlegen“, stellte Trainer Hofmann fest. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und waren auch taktisch nicht auf der Höhe.“ Eine Umstellung – Lisa Uhl ging ins Tor für Anja Schreck, die mit der eingewechselten Pia Lupper die Abwehr stabilisierte – brachte jedoch Besserung.

Die Frickenhäuserinnen waren nun präsenter und gestalteten die Partie ausgeglichener. Mit mehr Engagement und Laufbereitschaft wollten sie Gäste der Heimelf nochmals gefährlich werden. Doch Jennifer Röding schob diesem Ansinnen früh einen Riegel vor und erhöhte kurz nach der Pause auf 5:1. Die Grün-Weißen waren zwar weiter bemüht, etwas zu erreichen. Mehr als Ergebniskosmetik war Simone Sings Treffer zum 2:5 aber nicht mehr. „Ich muss meiner Mannschaft zu Gute halten, dass sie nie aufgegeben hat und bis zum Ende alles versucht hat“, so Hofmann.

Frickenhausen: Anja Schreck – Paul, Uhl, Fabienne Väth, Kleine, Angelina Schreck, Kuffner, Rauschenberger, Lysanne Väth, Sing, Wacker (46. Lupper).

Schiedsrichter: Niklas Göbel (Bergtheim). Zuschauer: 25. Tore: 0:1 Angelina Schreck (6., Foulelfmeter), 1:1 Ina Keller (10.), 2:1 Clara Strobel (15.), 3:1 Antonia Heider (34.), 4:1, 5:1 Jennifer Röding (43., 52.), 5:2 Simone Sing (81.).

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