FUSSBALL: BAYERNLIGA

Schindler sieht gute Stimmung in Abtswind

Die Serie siegloser Spiele hat sich auf acht erweitert. Nun geht es nach Hof. Doch auch dort werden den Abtswindern wieder wichtige Kräfte fehlen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Nach einer Serie von acht Partien ohne Sieg ist der TSV Abtswind (14. Platz/11 Punkte) in der Bayernliga dort angekommen, wo er keinesfalls hinwollte: in der Abstiegszone. Die Grün-Weißen haben noch dazu ein Spiel mehr ausgetragen als die meisten Konkurrenten. So ist das Auswärtsduell bei der SpVgg Bayern Hof (12./12) definitiv erneut ein wegweisendes.

Trotz der sportlichen Krise sei die Stimmung im Training unverändert gut, erklärt Trainer Mario Schindler. „Wir stecken die Köpfe nicht in den Sand und müssen da durch. Eine andere Wahl haben wir sowieso nicht.“ Es gehe darum, weniger Fehler zu machen als der Gegner, sagt Schindler. Der 42-Jährige war unter der Woche darum bemüht, das Selbstvertrauen seiner Spieler nach dem jüngsten 0:2 im Kellerduell mit Don Bosco Bamberg zu restaurieren. „Uns fehlt derzeit ein Führungstreffer. Wenn wir in den letzten beiden Spielen das 1:0 gemacht hätten, wären wir sicher als Sieger vom Platz gegangen“, sagt der Trainer.

Auch in Hof wird ihm eine ganze Reihe an Spielern fehlen. Neu auf der Absentenliste sind der erkrankte Igor Mikic, Leon Heppt und der verreiste Frank Hartlehnert. Dafür ist Christopher Lehmann zurückgekehrt. „Wir konnten noch kein einziges Mal mit der mutmaßlich stärksten Elf auflaufen. Das soll aber keine Ausrede sein. Schließlich haben wir einen großen Kader“, sagt Schindler. Auf der „Grünen Au“ gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Angreifer Cristian Fischer, der den TSV im Sommer auch wegen zu weniger Spielanteile verlassen hatte. In Hof kommt der 19-Jährige aber auch erst auf sechs Teilzeiteinsätze – ohne Tor. Bester Stürmer der Oberfranken ist mit sieben Treffern der Tscheche Adam Hajek.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren