Handball-Bayernliga Männer

Rödelseer Auswärtssieg in letzter Sekunde

Auf den letzten Drücker gelingt Rödelsee noch der Siegtreffer in Bayreuth. Aber vierzig Minuten tut sich die Mannschaft beim 24:23 sehr schwer.
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Bayernliga Männer

HaSpo Bayreuth – TSV Rödelsee 23:24  
TSV Unterhaching – TG Landshut 26:29  
TuS Fürstenfeldbruck – TSV Simbach 44:27  
TSV Rothenburg – TB 03 Roding 33:29  
DJK Waldbüttelbrunn – HSC Coburg II 31:28  
TSV Haunstetten – TSV Lohr 27:27  
HC Erlangen II – TSV Ottobeuren 33:26  

1. (1.) TSV Rödelsee 2 2 0 0 64 : 52 4 : 0  
2. (5.) TSV Rothenburg 2 2 0 0 60 : 51 4 : 0  
3. (3.) TG Landshut 2 2 0 0 54 : 45 4 : 0  
4. (7.) HC Erlangen II 2 2 0 0 54 : 46 4 : 0  
5. (6.) TSV Haunstetten 2 1 1 0 50 : 49 3 : 1  
6. (2.) TSV Lohr 2 1 1 0 56 : 48 3 : 1  
7. (4.) TB 03 Roding 2 1 0 1 59 : 58 2 : 2  
8. (11.) DJK Waldbüttelbrunn 2 1 0 1 53 : 55 2 : 2  
9. (10.) TuS Fürstenfeldbruck 2 1 0 1 69 : 57 2 : 2  
10. (12.) HaSpo Bayreuth 2 0 0 2 42 : 49 0 : 4  
11. (8.) TSV Ottobeuren 2 0 0 2 48 : 56 0 : 4  
12. (13.) TSV Unterhaching 2 0 0 2 47 : 58 0 : 4  
13. (14.) HSC Coburg II 2 0 0 2 57 : 71 0 : 4  
14. (9.) TSV Simbach 2 0 0 2 47 : 65 0 : 4  
 

HaSpo Bayreuth – TSV Rödelsee 23:24 (15:11). Das war knapp! Auf den letzten Drücker gelang Rödelsee doch noch der Siegtreffer in Bayreuth, nachdem sich die Gäste im Spiel vor allem bis zur 40. Minute äußerst schwer getan hatten. „Wir haben den Einstieg ins Spiel verpasst, waren viel zu sorglos, obwohl ich vor der Partie gewarnt hatte. Am Ende war es glücklich, ein Dämpfer mit gutem Ausgang“, fasste TSV-Trainer Dusan Suchy zusammen.

Einige Nerven brauchte Suchy nicht nur in der Schlussphase auf der Bank. Bayreuth hatte in der letzten Minute den Ausgleich zum 23:23 erzielt. Rödelsee wollte mehr. Vom Anwurf weg wurde Andreas Paul angespielt, der in aussichtsreicher Position unfair gebremst wurde. Bayreuth erhielt eine Zeitstrafe, dem Gast verblieben noch 13 Sekunden, um die Überzahl erfolgreich auszuspielen. Fünf Sekunden vor dem Ende nahm TSV-Neuzugang Jan Kästner den Wurf und traf tatsächlich.

Dabei hatten sich die ersatzgeschwächten Bayreuther bissig, und sehr motiviert präsentiert. „Sie haben leidenschaftlich gekämpft, wir haben uns erst nach dem 3:7-Rückstand ins Spiel gearbeitet. Das war kein schöner Handball“, kommentierte Trainer Suchy die Anfangsphase. Auf 8:10 hatte sich Rödelsee heran gekämpft, als erneut „eine Phase mit Schlendrian“ (Suchy) folgte. In der Halbzeit stellte Rödelsee die Deckung etwas um und ließ den zunächst agilen Michael Neumaier im Rückraum früher attackieren.

Wieder kämpfte sich der TSV auf 13:15 ran, um durch Zeitstrafen gegen Maximilian Häckner und Jan Kästner erneut gebremst zu werden. 14:19 hieß es nach 40 Minuten, dann zeigte Rödelsee eine Trotzreaktion und drehte mit einem 8:1-Lauf das Spiel auf 22:20. Die Abwehr hatte sich stabilisiert. Über schnelle Gegenstöße lief es im Angriff. Es folgte ab der 50. Minute eine Phase von fast acht Minuten ohne Tore, trotz vieler Chancen. Schließlich hatte der TSV doch noch das bessere Ende für sich.

Bayreuth: Neumaier 7, Hauenstein 4, Funke 4, Schmidt 3, Herrmannsdörfer 2, Hümpfer 2, Tscheuschner 1; Rödelsee: Jan Kästner 5/1, Michal Tonar 5/2, Maximilian Häckner 4, Andreas Paul 4, Andre Deis 2, Gabor Csorba 2, Radovan Suchy 2.

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