Handball-Bayernliga Männer

Rödelsee mit dem besseren Ende für sich

Wie zwei Wochen zuvor in Erlangen dreht der TSV Rödelsee auch die Partie in Bayreuth erst zum Schluss zu seinen Gunsten. „Die Mannschaft merkte auf einmal, hier können wir verlieren. Von da an zeigte sie Moral und Kampfgeist“, sagt Trainer Dusan Suchy.
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Bayernliga Männer

TuS Fürstenfeldbruck – SV Auerbach 25:28  
HC Erlangen II – TSV Winkelhaid 27:27  
TB Roding – HC Sulzbach 31:27  
TSV Simbach – TSV Lohr 30:30  
HaSpo Bayreuth – TSV Rödelsee 27:29  
TSV Ottobeuren – TSV Rothenburg 15:14  
HSC 2000 Coburg II – TSV Haunstetten 36:33  

1. (1.) SV Auerbach 16 14 2 0 518 : 415 30 : 2  
2. (2.) TuS Fürstenfeldbruck 17 14 0 3 536 : 413 28 : 6  
3. (3.) TSV Lohr 17 13 2 2 537 : 462 28 : 6  
4. (4.) TSV Rödelsee 16 13 0 3 486 : 425 26 : 6  
5. (5.) HC Erlangen II 17 10 3 4 525 : 498 23 : 11  
6. (6.) TSV Rothenburg 17 8 0 9 470 : 480 16 : 18  
7. (7.) TSV Simbach 17 6 3 8 456 : 483 15 : 19  
8. (8.) TSV Ottobeuren 17 6 2 9 402 : 423 14 : 20  
9. (9.) TSV Haunstetten 17 5 2 10 478 : 507 12 : 22  
10. (11.) TB Roding 17 4 2 11 455 : 480 10 : 24  
11. (13.) HSC 2000 Coburg II 17 5 0 12 505 : 563 10 : 24  
12. (10.) HC Sulzbach 17 4 1 12 469 : 527 9 : 25  
13. (12.) HaSpo Bayreuth 17 4 0 13 445 : 496 8 : 26  
14. (14.) TSV Winkelhaid 17 3 1 13 419 : 529 7 : 27  

HaSpo Bayreuth – TSV Rödelsee 27:29 (15:13). Wie zwei Wochen zuvor in Erlangen hat der TSV Rödelsee auch die Partie in Bayreuth erst zum Schluss zu seinen Gunsten gedreht. Die Oberfranken hatten es dem TSV über weite Strecken schwer gemacht. Nach 48 Minuten lagen sie mit 24:20 im Vorteil, danach folgte die Wende. Der Gast stellte auf eine offensivere 5:1-Abwehr um, erzielte zwei rasche Tore, und Bayreuth verlor plötzlich seine Linie. Andreas Paul und Radovan Suchy weckten ihre Mitspieler mit zwei herrlichen Einzelaktionen. Etwa fünf Minuten vor Schluss zog Rödelsee mit 26:25 in Führung, die Bayreuther wurden hektisch und riskierten zu viel. Die TSV-Abwehr um Christian Häckner und Radovan Suchy ließ sich fortan nicht mehr auskontern.

Etwa eine Minute vor dem Ende führte Rödelsee mit 28:27, die Heimmannschaft kam aber trotz Ballbesitz nicht zum Wurf. In einer Auszeit besprachen die Gäste ihren letzten Angriff. Dieser brachte dann das 29:27. „Die Mannschaft merkte auf einmal, hier können wir verlieren. Von da an zeigte sie Moral und Kampfgeist“, erklärte Rödelsees Coach Dusan Suchy. Michal Tonar, der bis zur 50. Minute nur Siebenmetertore geworfen hatte, zündete zudem drei Kracher aus dem Rückraum.

Anfangs hatte Rödelsee lange Zeit Glück gehabt, dass der Gegner überhastet gute Chancen vergab und Torhüter Thomas Paul mehrfach ausgezeichnet hielt. „Wir wussten ja, was uns erwarten würde: ein sehr motivierter Gegner, der mit unglaublich hohem Tempo spielte“, sagte Suchy. „Wir haben uns zunächst zu wenig bewegt, und Bayreuth bestrafte jeden unserer Ballverluste mit einem Tempogegenstoß.“ Am Ende machte Rödelsee Dampf.

Bayreuth: Zerrenner 8, Becker 6/3, Steffen Berghammer 4, Hümpfer 4, Herrmannsdörfer 2, Hauenstein 1, Kreißig 1, Wackerbarth 1. Rödelsee: Andreas Paul 10, Michal Tonar 9/6, Radovan Suchy 7, Gabor Csorba 2/1, Sebastian Piller 1.

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