Handball-Bayernliga Männer

Rödelsee fängt die erste Niederlage

Im vierzehnten Spiel reißt Rödelsees imponierende Siegesserie. Beim 27:32 unterliegt der Titelanwärter der Bayernliga nominell einer Coburger Drittliga-Mannschaft. Trainer Suchy erhebt Vorwürfe gegen den schärfsten Konkurrenten aus Lohr.
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Bayernliga Männer

TuS Fürstenfeldbruck – TB 03 Roding 32:29  
HSC 2000 Coburg II – TSV Rödelsee 32:27  
TSV Unterhaching – TSV Lohr 28:29  
HC Erlangen II – TSV Simbach 31:25  
HaSpo Bayreuth – TG Landshut 21:34  
TSV Haunstetten – TSV Ottobeuren 34:22  
DJK Waldbüttelbrunn – TSV Rothenburg 29:24  

1. (1.) TSV Rödelsee 14 13 0 1 457 : 388 26 : 2  
2. (2.) TSV Lohr 14 11 2 1 384 : 326 24 : 4  
3. (3.) HC Erlangen II 14 9 2 3 390 : 357 20 : 8  
4. (4.) TuS Fürstenfeldbruck 14 8 1 5 431 : 397 17 : 11  
5. (7.) DJK Waldbüttelbrunn 14 7 2 5 387 : 378 16 : 12  
6. (5.) TSV Haunstetten 14 7 2 5 429 : 402 16 : 12  
7. (6.) TSV Rothenburg 14 7 0 7 378 : 374 14 : 14  
8. (11.) TG Landshut 14 6 0 8 404 : 431 12 : 16  
9. (10.) HSC 2000 Coburg II 14 6 0 8 420 : 445 12 : 16  
10. (8.) TSV Unterhaching 14 6 0 8 390 : 397 12 : 16  
11. (9.) TB 03 Roding 14 5 1 8 397 : 409 11 : 17  
12. (12.) TSV Simbach 14 3 0 11 358 : 409 6 : 22  
13. (13.) TSV Ottobeuren 14 3 0 11 373 : 426 6 : 22  
14. (14.) HaSpo Bayreuth 14 2 0 12 359 : 418 4 : 24  

HSC 2000 Coburg II – TSV Rödelsee 32:27 (14:12). Dreizehn Spiele lang hatte die Siegesserie der Rödelseer gehalten, nun ist sie gerissen – und für Trainer Dusan Suchy wäre das Ganze kein Problem, hätte er am Sonntag in Coburg nicht erfahren, dass der TSV Lohr als ihr schärfster Konkurrent im Titelrennen den Oberfranken gewissen Lohn in Aussicht gestellt habe für den Fall, dass sie Rödelsee besiegten. „Das geht dann doch etwas zu weit“, sagte Suchy.

Die Coburger hatten, wie von Rödelsee erwartet, aus ihrem Drittliga-Kader aufgeboten, was Rang und Namen hatte. Im Tor stand Oliver Krechel, der 2011 mit Deutschlands Junioren Weltmeister war und kraft seiner 1,99 Meter brillant hielt. Zwanzig Minuten lang erzwang Rödelsee dennoch ein ausgeglichenes Spiel. Doch was dann folgte, gefiel Trainer Suchy gar nicht. Sein Team wirkte zu unbeweglich im Positionsangriff, leistete sich zu viele Alleingänge, schloss zu oft unvorbereitet ab. Vielleicht wäre das alles nicht so entscheidend gewesen – gegen einen schwächeren Gegner. Doch dieser HSC Coburg war in dieser Besetzung einfach zu stark, um ihn mit halber oder dreiviertel Kraft zu bezwingen.

Suchy versuchte sich in der Halbzeit an Korrekturen. Doch die Rödelseer verhakten sich immer wieder im dichtgewobenen 5:1-Abwehrnetz der Gastgeber. Coburg zog auf sieben Tore davon – und war nicht mehr einzuholen.
Coburg: Hajck Karapetjan 10/2, Drude 7, Stefan Schuhmann 4, Schramm 3, Andreas Wolf 3, Nicolas Franke 3, Weißbrodt 2; Rödelsee: Andreas Paul 8/2, Andre Deis 7, Michal Tonar 4/2, Gabor Csorba 3, Radovan Suchy 2, Maximilian Häckner 2, Jan Kästner 1.

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