Regionalsport kompakt

Rimpar und Bad Neustadt überzeugen

Handball-Heimsiege, Wasserball-Protest, Basketball-Hoffnungen und Futsal-Aus.
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Heimsiege für Handballer aus Bad Neustadt und Rimpar

Vor über 1000 Zuschauern gewann der HSC Bad Neustadt das Derby in der Dritten Handballliga Ost gegen den HSC Coburg mit 26:22 (13:10). Die Gastgeber, für die Gary Hines mit sechs Toren erfolgreichster Werfer war, stellten das Team mit der größeren Durchschlagskraft. Ferner gab die Vereinsführung des HSC bekannt, dass die Verträge mit den Torhütern Rostislav Badura und Nils Thomas um je zwei Jahre verlängert wurden. Bad Neustadts unterfränkischer Liga-Rivale, die DJK Rimpar Wölfe, zeigten beim 26:17 (13:6)-Heimerfolg über den Dessau-Roßlauer HV seine beste Saisonleistung. Gäste-Trainer Georgi Sviridenko meinte: „Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und hätten nicht gewonnen.“ Beste Rimparer Werfer waren Sebastian Kraus und Julian Sauer mit je fünf Toren.

3. Liga Männer Ost

HC Aschersleben – HSG Gensungen-F. 32:37  
HSG Kleenheim – EHV Aue 25:32  
SG LVB Leipzig – HSG Pohlheim 24:20  
TSG Münster – SV Anhalt Bernburg 23:22  
HSC Bad Neustadt – HSC 2000 Coburg 26:22  
ESV Lok Pirna – GSV Baunatal 28:23  
TG Münden – TV Jahn Duderstadt 27:32  
DJK Rimpar Wölfe – Dessau-R. HV 26:17  

1. (1.) EHV Aue 19 16 1 2 616 : 508 33 : 5  
2. (2.) HSC Bad Neustadt 18 14 2 2 511 : 426 30 : 6  
3. (3.) Dessau-R. HV 19 11 1 7 516 : 489 23 : 15  
4. (4.) GSV Baunatal 19 11 1 7 545 : 534 23 : 15  
5. (7.) ESV Lok Pirna 19 10 2 7 521 : 492 22 : 16  
6. (8.) DJK Rimpar Wölfe 18 10 1 7 492 : 460 21 : 15  
7. (5.) HSC 2000 Coburg 18 10 1 7 514 : 495 21 : 15  
8. (6.) HSG Gensungen-F. 19 9 3 7 570 : 566 21 : 17  
9. (9.) TG Münden 18 8 2 8 540 : 544 18 : 18  
10. (10.) SV Anhalt Bernburg 19 9 0 10 515 : 517 18 : 20  
11. (11.) SG LVB Leipzig 19 7 2 10 516 : 541 16 : 22  
12. (12.) TV Jahn Duderstadt 19 7 0 12 495 : 521 14 : 24  
13. (14.) TSG Münster 19 6 1 12 543 : 590 13 : 25  
14. (13.) HC Aschersleben 19 5 2 12 538 : 559 12 : 26  
15. (15.) HSG Pohlheim 18 3 2 13 443 : 501 8 : 28  
16. (16.) HSG Kleenheim 18 2 1 15 411 : 543 5 : 31  

Rimpar: Sauer 5, Kraus 5/1, Skrbic 4, St. Schmitt 3, P,. Schmidt 3, Bötsch 3, Schäffer 1, Lührs 1, Krze 1/1. Bad Neustadt: Hines 6, Schröder 5, Panfil 5/1, Rohaly 3, Valkovskis 3, Pavlovics 2/1, Schmitt 1, Bley 1.

WFV scheitert in der Vorrunde bei bayerischer Futsal-Meisterschaft

Fußball-Bezirksoberligist Würzburger FV II hat das Halbfinale der bayerischen Futsal-Meisterschaft in Bogen verpasst: Der unterfränkische Meister hatte das Auftaktspiel gegen den ASV Steinach mit 1:3 verloren, rang dem VfR EM Forest ein 3:3-Remis ab und stand bei einer 2:1-Führung gegen Seriensieger und Titelverteidiger FC Bayern Kickers Nürnberg schon mit einem Bein in der Vorschlussrunde. Dann aber kassierte das Team von WFV-Trainer Jürgen Dölling noch den 2:2-Ausgleich, was den Vorrunden-K.o. besiegelte. Bayerischer Meister wurde der SV Kolbermoor durch einen 6:5-Erfolg nach Sechsmeter-Schießen gegen Osterhofen.

Würzburger Wasserballer legen nach Niederlage Protest ein

Die 5:6 (1:1, 0:1, 2:1, 2:3)-Heimniederlage des Wasserball-Bundesligisten SV Würzburg 05 gegen den OSC Potsdam wird ein Nachspiel bei der Leitung der Liga haben. Denn die Gastgeber legten gegen die Wertung der Partie Protest ein. Grund ist eine Szene aus der zweiten Hälfte, in der die Schiedsrichter zunächst einen zu frühen Spielwiedereintritt eines Gästeakteurs nach einer Zeitstrafe pfiffen, die laut Regelwerk vorgesehene Strafe aber nicht verhängten. „Es kann nicht sein, dass die Schiris das Regelhandwerk nicht beherrschen“, schimpfte Würzburgs Trainer Jürgen Helmschrott.

Würzburger Basketballerinnen nähren ihre Hoffnungen

Die Zweitliga-Basketballerinnen der TG Würzburg Blue Sharks haben durch einen 84:79 (21:23, 45:41, 62:56, 84:79)-Heimsieg über die DJK/MJC Trier ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt genährt. Zwar sind die Würzburgerinnen immer noch Tabellenschlusslicht, gleichwohl sind sie wieder ein Stück näher ans rettende Ufer gerückt. Beste Würzburger Werferin war die aus Erlenbach stammende Raphaela Jochimczyk, die in der Bayernliga mit Doppelspielrecht auch für den TV Marktheidenfeld aktiv ist. TGW-Trainer Gerrit Dworok war nach der Begegnung ziemlich erleichtert: „Der Sieg heute war verdient. Realistisch ist die Rettung allemal. Am nächsten Wochenende kommt Viernheim – da sahen wir schon immer gut aus.“

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