Fußball

Pfeufer geht in Sonderhofen vorzeitig

Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenletzten war es für Thomas Pfeufer genug: Der 40-Jährige trat Mitte April nach dem 0:1 gegen die FG Marktbreit/Martinsheim II von seinem Posten als Trainer beim SV Sonderhofen zurück.
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Keine Perspektive: Thomas Pfeufer gibt als Trainer des SV Sonderhofen auf. Foto: Foto: Kämmerer

Nach der Heimniederlage gegen den Tabellenletzten war es für Thomas Pfeufer genug: Der 40-Jährige trat Mitte April nach dem 0:1 gegen die FG Marktbreit/Martinsheim II von seinem Posten als Trainer beim SV Sonderhofen zurück. Für die verbleibenden Spiele bis zum Saisonende werden Abwehrspieler Michael Schejbal und der Vorsitzende Jochen Müller das Team des Kreisklasseklubs betreuen.

Pfeufer war im Sommer 2009 vom SV Gaukönigshofen gekommen und hatte die Mannschaft im ersten Jahr in der Relegation vor dem Abstieg gerettet. Im zweiten Jahr führte er Sonderhofen auf Platz fünf, in dieser Saison scheint sogar der Wiederaufstieg in die Kreisliga möglich. Zur Winterpause stand Pfeufer mit seinem Team noch an zweiter Stelle, danach gelangen bis Mitte April in sieben Spielen nur noch zwei Siege. Negativer Höhepunkt war der Auftritt gegen den Tabellenletzten.

Nach dem Spiel teilte Pfeufer dem Klub mit, dass er sein Amt zur Verfügung stelle. „Er sagte, er erreiche die Mannschaft nicht mehr“, sagt Vorsitzender Müller. „Der Verein bedauert die Entscheidung.“ Pfeufer hätte zum Saisonende in Sonderhofen ohnehin aufgehört. Für die kommende Runde hat der Klub Wolfgang Beischmidt als neuen Coach verpflichtet. Der Wechsel des 42-Jährigen vom Ligakonkurrenten Gülchsheim – der an diesem Sonntag Gegner ist – stand bereits im Winter fest. Bei vier noch ausstehenden Spielen und vier Punkten Rückstand zum zweiten Platz hält Sonderhofen noch Optionen für einen Aufstieg.

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