Handball

Mit gutem Gefühl nach Münchberg

Die Frauen der HSG Mainfranken starten auswärts in die Landesliga-Runde
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Neuer Mann: Georg Kränzler ist der Trainer der in den Spielbetrieb zurückgekehrten ersten Mainfranken-Frauenmannschaft.. Foto: Foto: ASt

Dieses Wochenende starten die Frauen der HSG Mainfranken in die Runde. Der Zusammenschluss aus den beiden Kitzinger Handball-Abteilungen des TV Etwashausen und der TG Kitzingen, sowie des TSV Mainbernheim muss zum Auftakt auswärts um Punkte kämpfen. Beim Zehnten der Vorsaison, dem TV Münchberg, will die neu formierte Truppe möglichst gleich erfolgreich starten.

Der neue HSG-Trainer Georg Kränzler ist durchaus guter Dinge, dass dies gelingen könnte. „Wir haben gut trainiert seit Anfang Juni mit einer Pause dazwischen. Ich denke nicht, dass der Start für uns zu früh kommt, der Gegner muss sich ja auch erst einmal reinfinden.“ Kränzler ist gespannt, wo seine Mannschaft aus erfahrenen, zum Teil Bayernliga-erprobten Spielerinnen, aber auch jungen Nachwuchskräften bereits steht. „Das werden wir erst während des Spiels sehen. Ich fahre nicht mit schlechtem Gefühl dorthin.“

Die Spiele der HSG in der Vorbereitungsphase, die meist gegen Mannschaften aus der Bezirksoberliga ausgetragen wurden, seien ordentlich gelaufen. Kränzler kann die Fahrt nach Oberfranken nicht mit der vollen Besetzung antreten. So fehlt die verletzte Jasmin Arlt. Janina Ruschin und Christina Neser sind noch in Urlaub. Ebenso nicht dabei sein wird das 16-jährige Torwart-Talent Milena Deppisch, die sich der HSG angeschlossne hat und gleichzeitig ein Jugend-Spielrecht besitzt.

Damit er den Kader um Rückkehrerin Melanie Meyer auffüllen kann, wird der Übungsleiter die eine oder andere Nachwuchsspielerin mitnehmen. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe haben“, verspricht Kränzler. Über den Gegner weiß er nicht allzu viel. In Münchberg erwarten die Verantwortlichen eine schwierige Saison. Es gelte, nach sechs Abgängen „erst einmal Stabilität ins Gefüge zu bringen. Die Mannschaft muss in der neuen Besetzung reifen und wird gegen jedes Team der Liga gefordert“, schreibt der Verein. Neue Kräfte kamen in erster Linie aus dem eigenen Nachwuchs.

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