HANDBALL: LANDESLIGA

Michelfelds Männern fehlt die Lockerheit

Nun ist auch der Heimnimbus des Aufsteigers dahin. Trotz der ersten Heimniederlage sieht Michelfelds Spielertrainer „Werbung für den Handballsport“.
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Landesliga Nord Männer

 

HSG Fichtelgebirge – TV Erlangen-Bruck II 30:25  
TSV Rothenburg – HSG Lauf/Heroldsberg 27:31  
TV Münchberg – TSV Roßtal 27:30  
HC Erlangen III – HSG Freising/Neufahrn 36:24  
HaSpo Bayreuth II – ASV Cham 27:27  
SV Michelfeld – TSV Mainburg 25:26  
MTV Ingolstadt – MTV Stadeln 32:26  

 

 

1. (1.) ASV Cham 7 6 1 0 207 : 167 13 : 1  
2. (2.) TSV Roßtal 7 5 1 1 203 : 182 11 : 3  
3. (3.) TSV Mainburg 7 5 1 1 172 : 172 11 : 3  
4. (4.) HSG Fichtelgebirge 7 5 0 2 182 : 163 10 : 4  
5. (6.) HSG Lauf/Heroldsberg 6 4 1 1 155 : 134 9 : 3  
6. (5.) TV Münchberg 7 4 0 3 208 : 202 8 : 6  
7. (7.) SV Michelfeld 7 3 0 4 179 : 185 6 : 8  
8. (8.) TV Erlangen-Bruck II 7 3 0 4 191 : 204 6 : 8  
9. (9.) HC Erlangen III 7 3 0 4 201 : 201 6 : 8  
10. (10.) HaSpo Bayreuth II 7 2 1 4 159 : 170 5 : 9  
11. (12.) MTV Ingolstadt 6 2 0 4 156 : 168 4 : 8  
12. (11.) TSV Rothenburg 7 2 0 5 183 : 199 4 : 10  
13. (13.) MTV Stadeln 7 0 2 5 196 : 212 2 : 12  
14. (14.) HSG Freising/Neufahrn 7 0 1 6 158 : 191 1 : 13  

 

SV Michelfeld – TSV Mainburg 25:26 (13:13). Nun ist die schöne Heimserie des SV Michelfeld in der Handball-Landesliga also dahin. Erstmals in dieser Saison verlor der Aufsteiger vor heimischem Publikum – wenn auch in der Entstehung sehr unglücklich. Das, was beide Mannschaften am Sonntag während der sechzig Minuten boten, bezeichnete Michelfelds Spielertrainer Maximilian Häckner hinterher als „Werbung für den Handballsport“.

Beide Teams hatten sich nichts geschenkt und eine Landesliga-Partie auf hohem Niveau geliefert, wie Häckner fand. Während der kompletten Spielzeit gelang es in der fairen Begegnung keiner Mannschaft, sich mit mehr als zwei Toren abzusetzen, was den Spannungsbogen deutlich erhöhte. Zumeist waren es die Gastgeber, die in der Torbilanz vorlegten. Doch war es eben kein Spiel der Läufe, weil beide Kontrahenten stets eine passende Antwort parat hatten und sich nicht abschütteln ließen.

So ging es mit einem leistungsgerechten 13:13 in die Pause, aus der die Gäste etwas besser zurückkehrten und zunächst eine Ein-Tor-Führung behaupteten. Häckner selbst war es dann, der die Michelfelder in der 39. Minute mit dem 17:16 erstmals im zweiten Durchgang wieder nach vorne brachte. Seinen Vorsprung hielt der Aufsteiger bis in die Schlussphase hinein, um im entscheidenden Moment dann doch den Kürzeren zu ziehen.

Am Ende habe seine Mannschaft schlicht einen Fehler zu viel gemacht, sagte Häckner. Gut drei Minuten vor Schluss lag Michelfeld noch mit zwei Toren vorne, musste aber ausgerechnet in der entscheidenden Phase einen 3:0-Lauf der Mainburger – deren Siegtreffer fiel drei Sekunden vor Ultimo – hinnehmen. „Wir hätten das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden können, mit ein bisschen mehr Erfahrung und Lockerheit gewinnen wir“, sagte Häckner enttäuscht, fügte aber an: „Wir haben 59 Minuten super gespielt. Riesenkompliment an beide Mannschaften.“

Michelfeld: Möslein 7/4, Faustmann 6, Olbrich 5, Häckner 2, Holler 2, Unser 2, Jürgen Dennerlein 1. Mainburg: Covic 14/5, Abeltshauser 4, May 4, Schmargendorf 2, Joekel 1/1, Kallmünzer 1.

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