HANDBALL: LANDESLIGA

Michelfelds Hausmacht wird erneut erschüttert

Zum vierten Mal in dieser Saison verliert der Aufsteiger ein Spiel äußerst knapp. Das 21:23 gegen Rothenburg kann der Mannschaft aber auch Mut machen.
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Mit sechs Toren ging Michelfelds Spielertrainer Maximilian Häckner forsch voran, zum Sieg reicht es nicht.Foto (Archiv): Hans Will
Landesliga Nord Männer

 

TV Erlangen-Bruck II – HC Erlangen III 27:23  
ASV Cham – HSG Lauf/Heroldsberg 24:22  
SV Michelfeld – TSV Rothenburg 21:23  
TSV Roßtal – MTV Ingolstadt 34:26  
MTV Stadeln – HSG Fichtelgebirge 28:32  
HaSpo Bayreuth II – TV Münchberg 19:25  
HSG Freising/Neufahrn – TSV Mainburg 26:36  

 

 

1. (1.) ASV Cham 8 7 1 0 231 : 189 15 : 1  
2. (2.) TSV Roßtal 8 6 1 1 237 : 208 13 : 3  
3. (3.) TSV Mainburg 8 6 1 1 208 : 198 13 : 3  
4. (4.) HSG Fichtelgebirge 8 6 0 2 214 : 191 12 : 4  
5. (6.) TV Münchberg 8 5 0 3 233 : 221 10 : 6  
6. (5.) HSG Lauf/Heroldsberg 7 4 1 2 177 : 158 9 : 5  
7. (8.) TV Erlangen-Bruck II 8 4 0 4 218 : 227 8 : 8  
8. (9.) HC Erlangen III 8 3 0 5 224 : 228 6 : 10  
9. (7.) SV Michelfeld 8 3 0 5 200 : 208 6 : 10  
10. (12.) TSV Rothenburg 8 3 0 5 206 : 220 6 : 10  
11. (10.) HaSpo Bayreuth II 8 2 1 5 178 : 195 5 : 11  
12. (11.) MTV Ingolstadt 7 2 0 5 182 : 202 4 : 10  
13. (13.) MTV Stadeln 8 0 2 6 224 : 244 2 : 14  
14. (14.) HSG Freising/Neufahrn 8 0 1 7 184 : 227 1 : 15  

 

SV Michelfeld – TSV Rothenburg 21:23 (9:9). Es war wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und wieder haben sich die Männer des SV Michelfeld mit einer Nasenlänge Rückstand geschlagen gegeben: wie die Woche zuvor beim 25:26 gegen Mainburg, wie beim 22:23 bei der HSG Fichtelgebirge oder wie beim 26:28 in Roßtal. Wo könnte der Aufsteiger stehen in der Tabelle, hätte es diese vier knappen Niederlagen nicht gegeben?

Derlei Gedankenspiele anzustellen ist müßig. Es bringt die Michelfelder auch keinen Schritt weiter; eher zeigt die Serie knapper Ergebnisse, dass sie in der Klasse mithalten können und nicht so weit weg sind vom avisierten Ziel. Gerade das Spiel gegen Rothenburg führte dem Team aber auch vor Augen, woran es arbeiten muss, wenn es sich in der Liga halten will. „Unser Problem ist und bleibt die Chancenverwertung“, sagte Vorsitzender Harald Dennerlein. Während die Gäste im Angriff clever taktierten, die Ruhe behielten und geduldig bis zum Zeitspiel ihre Chance suchten, handelte Michelfeld im Abschluss zu hektisch und gestresst. „Wir haben von außen bestimmt wieder sieben dicke Dinger ausgelassen“, sagte Dennerlein in der Rückschau.

Auf ein „Kampfspiel“ hatte sie ihr Spielertrainer Maximilian Häckner in der Kabine eingeschworen – und tatsächlich wurde es von der ersten Minute ein zähes Ringen, das die Seinen bis Mitte der zweiten Halbzeit knapp bestimmten. Dann wandelte Rothenburg einen 14:15-Rückstand (44. Minute) in einen 19:16-Vorsprung und verteidigte diesen bis zum Ende. „Jeder muss sich jetzt seinen Fehlern bewusst werden, dann klappt das auch wieder. Denn Stimmung und Kameradschaft passen hundertprozentig“, so Dennerlein.

Michelfeld: Häckner 6/1, Olbrich 5, Faustmann 5, Reinhart 1, Dennerlein 1, Krapf 1, Möslein, Unser 1. Rothenburg: Stojanov 10, Schemm 4, Winheim 4/1, Krauter 2, Anton Ehrlinger 1, Tim Ehrlinger 1, Jasarevic 1/1.

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