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HANDBALL

Michelfelds Akku ist leer

Nach der siebten Auswärtspleite freut sich der Aufsteiger auf die Weihnachtspause.
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Handball
Foto: dpa
Landesliga Nord, Männer

 

TSV Rothenburg – SV Michelfeld 35:25  

 

 

1. (1.) ASV Cham 12 10 1 1 355 : 294 21 : 3  
2. (2.) HSG Fichtelgebirge 12 10 0 2 324 : 279 20 : 4  
3. (3.) TSV Roßtal 12 8 2 2 347 : 314 18 : 6  
4. (4.) TV Münchberg 12 8 0 4 352 : 338 16 : 8  
5. (5.) HSG Lauf/Heroldsberg 12 7 1 4 314 : 283 15 : 9  
6. (6.) TV Erl.-Bruck II 12 7 0 5 336 : 335 14 : 10  
7. (7.) TSV Mainburg 12 6 2 4 295 : 304 14 : 10  
8. (9.) TSV Rothenburg 13 6 0 7 361 : 356 12 : 14  
9. (8.) HC Erlangen III 12 5 0 7 354 : 337 10 : 14  
10. (11.) MTV Ingolstadt 12 4 0 8 323 : 356 8 : 16  
11. (10.) SV Michelfeld 13 4 0 9 332 : 353 8 : 18  
12. (12.) HaSpo Bayreuth II 12 3 1 8 258 : 294 7 : 17  
13. (13.) MTV Stadeln 12 2 2 8 328 : 364 6 : 18  
14. (14.) HSG Freising/Neufahrn 12 0 1 11 278 : 350 1 : 23  

 

TSV Rothenburg – SV Michelfeld 35:25 (18:10)

Missglückter Jahresabschluss für den SV Michelfeld: Beim vorgezogenen Rückrundenspiel in Rothenburg hatte das Team von Spielertrainer Maximilian Häckner wenig zu bestellen und baute ihre negative Auswärtsbilanz aus. Auch im siebten Auftritt in fremder Halle in dieser Saison verließ der Aufsteiger das Parkett als Verlierer.

Im Gegensatz zu vielen vorherigen Anläufen war der SV diesmal chancenlos. Zwar brachte Thorsten Holler die Seinen nach wenigen Sekunden mit 1:0 in Front, es sollte aber Michelfelds einzige Führung in der gesamten Partie bleiben. Bis zum Stand von 4:5 aus Michelfelder Sicht (12.) hielt der Gast gut mit, kassierte anschließend aber einen 0:5-Lauf und bürdete sich damit einen zentnerschweren Rucksack für den weiteren Spielverlauf auf. „Wir waren in der Abwehr zu passiv, so dass der Gegner immer wieder zu leichten Toren kam“, bemängelte Häckner die fehlende Konsequenz im Defensivverhalten. Die Heim-Sieben nutzte die Michelfelder Unzulänglichkeiten, um sich kontinuierlich abzusetzen.

Torhungriger Rothenburger Keeper

Mit dem 18:10 zur Halbzeit schien die Begegnung bereits entschieden. Zumal Michelfeld nach der Pause und einer kräftezehrenden ersten Saisonhälfte die Power fehlte, sich noch einmal aufzubäumen. „Unsere Moral war irgendwann gebrochen, und wir wollten das Spiel einfach nur noch zu Ende bringen“, stellte Häckner angesichts des hohen Rückstands fest. Letztlich sei es „ein Abend zum Vergessen“ gewesen. Als es die Gäste dann im Angriff ihren Torwart gegen einen siebten Feldspieler tauschten, war dies nicht von Erfolg gekrönt. Binnen 90 Sekunden warf Rothenburgs Keeper Arnold Kiss den Ball dreimal ins leere Michelfelder Tor.

„Jetzt gilt es erst mal die Köpfe freizubekommen und die handballfreie Zeit zu genießen. Nach so einer aufregenden ersten Saisonhälfte tut das sicher allen Beteiligten gut“,, freut sich der Spielertrainer auf die anstehende dreiwöchige Pause, in der sich die Möglichkeit zur Regeneration bietet.

Rothenburg: Winheim 8, Jasarevic 6/1, Stojanov 6, Schemm 4, Ehrlinger 3, Kiss 3, Kulas 2, Wurst 2, Koppler 1. Michelfeld: Häckner 8/4, Faustmann 4, Krapf 3, Olbrich 3, Holler 2, Schardt 2, Möslein 1, Ochel 1, Reinhart 1.