Motorsport

Maximilian Götz schnuppert am Titel

Nur neun Punkte Rückstand auf das Führungsduo
Artikel drucken Artikel einbetten
In Lauerstellung: Maximilian Götz (links) und Sebastian Asch können sich als Dritte noch Titelhoffnungen machen. Foto: Foto: cmv sportmedia

Mit zwei dritten Plätzen auf dem Nürburgring haben sich der Uffenheimer Maximilian Götz und sein Teamkollege Sebastian Asch ihre Titelchancen im ADAC GT Masters erhalten. Vor dem letzten Rennen (28. bis 30. September) auf dem Hockenheimring liegen die Mercedes-Piloten mit 142 Zählern hinter dem Führungsduo Daniel Keilwitz/Diego Alessi (151) und Christian Engelhart (144) auf Rang drei.

Im freien Training am Freitag brauchte Götz auf der 5,137 km langen Strecke fast keine Anlaufzeit. Nach der schnellsten Rundenzeit in der zweiten Sitzung äußerte sich der 26-Jährige entsprechend zuversichtlich: „Ich bin die Bestzeit gefahren und damit natürlich zufrieden.“ Für die vorderste Startposition wie beim ersten Nürburgring-Auftritt im Juli reichte es diesmal allerdings nicht ganz. Zunächst stellte Asch den schwarzen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 im ersten Zeittrainingsabschnitt auf Startplatz vier. Anschließend fuhr Götz (1:56.666) in der zweiten Session auf die fünfte Position und sicherte damit eine weitere gute Ausgangsposition im Kampf um den Titel im ADAC GT Masters.

Im Samstagsrennen startete Asch von Platz vier und arbeitete sich bis auf den zweiten Rang nach vorne. Beim Fahrerwechsel büßte das MS RACING-Duo jedoch eine Position ein. Anschließend fuhr Götz den dritten Platz sicher ins Ziel.

Am Sonntag konnte Götz im ersten Renn-Abschnitt mit zwei sehenswerten Überholmanövern glänzen. Zunächst bremste sich der Uffenheimer an dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen vorbei, anschließend schnappte er sich den Aston Martin von Johannes Stuck. Nach dem Fahrerwechsel verteidigte dann Teamkollege Asch den Podestplatz in souveräner Manier.

Zwei Wertungsläufe vor dem Saisonende haben Götz/Asch den Rückstand auf den Spitzenreiter auf neun Zähler reduziert. Das Titelrennen ist weiter offen und die Spannung riesengroß. In 14 Tagen blasen Götz/Asch auf dem Hockenheimring zum finalen Angriff. Die Meisterschaft im ADAC GT Masters ist zum Greifen nah. Maximilian Götz hat gute Erinnerungen an den Kurs. Im Vorjahr gelang dem Uffenheimer an gleicher Stelle als Dritter der Sprung auf das Siegerpodest.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.