Motorsport

Maxi Götz rast am Hockenheimring zum Titel

Sieben Piloten kämpfen beim Saisonfinale der Sportwagenserie am Hockenheimring um den Titel. Es triumphiert Maximilian Götz, der in dieser Saison bislang noch ohne Sieg geblieben ist. Der Uffenheimer kann sein Glück kaum fassen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Strahlemann: Maxi Götz siegt beim ADAC GT Masters. Foto: Foto: CMV

Eine solche Pointe hatte es auch beim ADAC GT Masters noch nicht gegeben. Sieben Piloten kämpften beim Saisonfinale der Sportwagenserie am Sonntag am Hockenheimring um den Titel – und es triumphierte Maximilian Götz, der in dieser Saison zwar fast immer aufs Podest gefahren, aber noch ohne Sieg gewesen war. Jetzt sicherte er sich mit seinem Teamkollegen Sebastian Asch im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 den ersten Platz und wurde damit Meister in der Fahrer- und auch in der Teamwertung.

„Wir haben uns das Beste für den Schluss aufgehoben“, sagte Götz am Ende des Tages. Aber er wusste: Selbst das Beste wäre nicht gut genug gewesen, hätte nicht die Konkurrenz Nerven gezeigt. „Wir konnten uns bloß an die Spitze setzen, alles weitere lag dann nicht in unserer Hand. Dass wir den Titel gewonnen haben, kann ich noch gar nicht realisieren. Das muss ich jetzt erst sacken lassen.“ Der Titelkampf in der „Liga der Supersportwagen“ hatte sich am Freitag nach dem Zeittraining noch einmal zugespitzt, als sich drei der verbliebenen Titelanwärter in eine gute Ausgangsposition brachten. Mit Startplatz vier für Asch im ersten Rennen und Rang zwei für Götz im zweiten Lauf hatte das Duo einen ersten Vorteil im Titelrennen eingefahren.

Doch nach einem Reifenschaden hinten links kurz vor Ende des ersten Rennens erlebte der Uffenheimer ein böses Erwachen. Götz lag wenige Minuten vor dem Fallen der Zielflagge auf hervorragender dritten Position, musste sein Fahrzeug aber vorzeitig abstellen. In der Meisterschaft sollte sich allerdings nichts ändern, denn auch die Konkurrenten gingen – teils durch Kollisionen, teils durch Reifenschäden – ebenfalls leer aus. Die Entscheidung war auf den Rennsonntag vertagt, in der Hockenheimer Boxengasse blieb allerdings ein ganz großes Fragezeichen, was nun zu den ungewohnt vielen Reifenschäden geführt hatte.

Sollte ausgerechnet die Haltbarkeit der Reifen beim alles entscheidenden Rennen über den Titel entscheiden? Letztlich bewiesen Maximilian Götz und Sebastian Asch die Gelassenheit, um sich aus eigener Kraft den Sieg zu sichern.

Verwandte Artikel

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.