Marktbreit

Marktbreiter sammeln wichtige Punkte

Die Germanen schweben drei Spieltage vor Saisonschluss in Abstiegsgefahr. Da zählen nur Siege. Umso erfreulicher, wenn sie überraschend kommen.
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Charly Haaf und seine Marktbreiter bezwangen den Tabellenzweiten Bamberg.

Kegeln (crü)

Landesliga Nord Frauen
SKK Raindorf – FC Eintracht Bamberg 1:7  
ASV Fronberg – Germania Marktbreit 8:0  
CT Post Franken Coburg – Gut Holz Häusling 2:6  
BSC Regensburg – Comet Langenzenn 7:1  
1. (1.) ASV Fronberg 15 84 24 : 6  
2. (2.) Gut Holz Häusling 15 73 21 : 9  
3. (3.) FC Eintracht Bamberg 15 76.5 20 : 10  
4. (4.) BSC Regensburg 14 70 17 : 11  
5. (5.) Germania Marktbreit 14 59 15 : 13  
6. (6.) ESV Schweinfurt 14 48 12 : 16  
7. (7.) Comet Langenzenn 15 49 11 : 19  
8. (8.) FC Schwarzenfeld 14 47 10 : 18  
9. (8.) SKK Raindorf 15 48 10 : 20  
10. (10.) CT Post Franken Coburg 15 29.5 6 : 24  

 

ASV Fronberg – Germania Marktbreit 8:0 (3209:2942)

Die Reise zum Tabellenführer endete für die Marktbreiterinnen mit der Höchststrafe ohne eigenen Mannschaftspunkt. Im Startpaar verlor Ute Endres den ersten Satz knapp, die beiden folgenden jedoch immer deutlicher, sodass der erste Mannschaftspunkt bereits nach drei Bahnen an die Fronbergerinnen ging. Im Parallelduell sicherte sich Anja Obernöder nach 0:2-Satzrückstand noch die beiden abschließenden Durchgänge. Allerdings war der Rückstand aus der ersten Spielhälfte schon viel zu groß und ein Erfolg außer Reichweite. Im mittleren Spielabschnitt bot sich nahezu das gleiche Bild. Nadine Malloy geriet schnell ins Hintertreffen und musste nach drei gespielten Sätzen die Segel streichen, am Ende ohne Satzgewinn. Katharina Kleinschroth sicherte sich immerhin einen Satzpunkt. Dieser war jedoch der unbedeutende im vierten Satz, womit auch dieser Mannschaftspunkt klar an die Gastgeberinnen ging.

Bei 0:4 und 140 Kegeln Rückstand vor dem Schlussduo war die Entscheidung zugunsten des Tabellenführers bereits gefallen. Theresa Tiedemann bekam es mit der besten Oberpfälzerin zu tun und konnte von Beginn an nicht mithalten. So setzte sich ihre Gegnerin souverän durch. Christine Schneider startete zwar gut, da ihre Kontrahentin aber noch den entscheidenden Tick besser agierte, stand sie zur Halbzeit mit nur einem halben gewonnen Satzpunkt da. Dazu gesellte sich im Anschluss kein weiterer, weil die Marktbreiterin etwas abbaute und die Heimakteurin konstant weiterspielte.

Marktbreit: Ute Endres 1:3 (469:498), Anja Obernöder 2:2 (480:511), Nadine Malloy 0:4 (495:545), Katharina Kleinschroth 1:3 (495:525), Yvonne Schneider/Theresa Tiedemann 1:3 (486:575), Christine Schneider 0,5:3,5 (517:555).

Regionalliga Ofr./Ufr. Männer
Germania Marktbreit – FC Eintracht Bamberg 6.5:1.5  
Steig Bindlach – SKK Helmbrechts 3:5  
TTC Gestungshausen – SKC Fölschnitz 3:5  
SKV Versbach – TSV Lahm 7:1  
ESV Schweinfurt II – Gut Holz Schweinfurt 3:5  
1. (2.) SKV Versbach 15 78 24 : 6  
2. (1.) FC Eintracht Bamberg 15 76 23 : 7  
3. (3.) SKK Helmbrechts 15 64.5 18 : 12  
4. (4.) TTC Gestungshausen 15 59 15 : 15  
5. (5.) Gut Holz Schweinfurt 15 67 14 : 16  
6. (7.) Germania Marktbreit 15 55.5 12 : 18  
7. (6.) Steig Bindlach 15 54 12 : 18  
8. (9.) SKC Fölschnitz 15 51 12 : 18  
9. (8.) ESV Schweinfurt II 15 51 10 : 20  
10. (10.) TSV Lahm 15 44 10 : 20  

 

Germania Marktbreit – FC Bamberg 6,5:1,5 (3286:3164)

Als Tabellenführer reisten die Bamberger zu den ihnen bislang unbekannten Bahnen an die Buheleite nach Marktbreit. Die Germanen wollten sich davon allerdings nicht beeindrucken lassen und von Beginn an auf Sieg im Kampf gegen den Abstieg spielen. Charly Haaf begann stark, hatte im ersten Satz aber dennoch zu kämpfen, da sein Gegner ebenfalls sehr gut eröffnete. In den Sätzen zwei und drei konnte der Bamberger dann aber bei weitem nicht mehr mithalten, so dass das Duell vorzeitig entschieden war. Roland Knieling verlor den Startdurchgang, sicherte sich im Anschluss aber mit dem nötigen Quäntchen Glück die Sätze zwei und drei. Mit einem Neuner kurz vor Ende des vierten Satz brachte auch er den Mannschaftspunkt endgültig auf Marktbreiter Seite.

Im Mittelpaar startete Frank Wille gut und erspielte sich ein kleines Polster, das nach knappen Erfolgen in den Sätzen zwei und drei in diesem Duell zum nächsten vorzeitig feststehenden Mannschaftspunkt für die Heimmannschaft beitrug. Auf der anderen Seite zog Christian Rüths Kontrahent mit starkem Abräumen auf der ersten Spielhälfte jeweils davon. Im dritten Satz fiel hier dank einer starken Bahn des Bambergers die frühzeitige Entscheidung in diesem Duell. Auf der letzten Bahn hatte der Gästeakteur dann jedoch unerwartet Probleme, sodass der Germane noch einmal einige Kegel für das Mannschaftsergebnis zurückholen konnte. Mit einem 3:1 und 101 Kegeln Vorsprung im Rücken betraten die Schlussleute die Bahnen und mussten angesichts des Spielstandes eigentlich nur noch das Mannschaftsergebnis verwalten. Markus Lohmüller lieferte sich mit dem nominell besten Bamberger ein äußerst enges und gleichwertiges Duell, bei dem am Ende der Mannschaftspunkt geteilt wurde. Eberhard Knöchel musste die ersten beiden Durchgänge knapp abgeben, packte dann aber noch einmal eine Schippe drauf und siegte relativ klar. Somit standen ein in der Höhe nicht erwarteter Sieg und zwei Punkte für die Marktbreiter zu Buche.

Marktbreit: Charly Haaf 4:0 (571:497), Roland Knieling 3:1 (548:538), Christian Rüth 1:3 (526:536), Frank Wille 3,5:0,5 (555:528), Markus Lohmüller 2:2 (539:539), Eberhard Knöchel 2:2 (547:526).



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