Die Schwimmerinnen der TG Kitzingen haben beim Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen (DMS) ihren Titel in der Bezirksliga Unterfranken erneut verteidigt. Mit 13 645 Punkten hielten sie die zweite Mannschaft des SSKC Aschaffenburg in Schach (13 159 Punkte). Der dritte Platz ging an die SG Elsenfeld/Kleinwallstadt (12 462 Punkte). Die Männer mussten kurzfristig auf David Weinig verzichten, machen aber mit 9 290 Punkten trotzdem deutlich mehr Punkte als im Vorjahr (8 833) und belegten Platz fünf.

Der DMS wird gern auch als „Schwimmschach“ bezeichnet. Denn insgesamt 16 Strecken über alle Lagen und Distanzen müssen zweimal geschwommen werden, wobei ein Schwimmer keine Strecke zweimal und insgesamt nur fünfmal schwimmen darf. Gefragt sind deshalb vielseitige Athleten und ein gutes Händchen bei der Aufstellung, um die maximale Punktzahl zu erschwimmen (aktueller Weltrekord = 1 000 Punkte).

Mit insgesamt 2 861 Punkten aus fünf Starts sammelte Mariel Robert in diesem Jahr die meisten Punkte. Besonders über die drei Bruststrecken fuhr sie jeweils über 600 Punkte ein und verbuchte zudem mit einer neuen Bestleistung über 200m-Brust auch einen persönlichen Erfolg. Persönliche Bestzeiten gelangen ihr auch bei ihren weiteren Starts über 200m-Schmetterling und 400m-Freistil. Chris Wiegand sprang über 100m-Schmetterling, Rücken und Freistil, 400m-Lagen und 200m-Rücken in Wasser und steuerte insgesamt 2 689 Punkte bei. Ebenfalls über 2 000 Punkte erschwamm Hannah Voll. Die Fünfzehnjährige überzeugte mit fünf neuen Bestzeiten über die Freistilstrecken (100m bis 800m) und über 200m-Lagen. Mit 470 Punkten über 200m-Freistil (2:27,64) gelang ihr ihre persönliche Höchstpunktzahl.

Verena Haberkorn (1 853 Punkte) und Susi Völkel (1 676) mussten ebenfalls jeweils fünfmal ins Wasser. Beide hatten ein sehr anspruchsvolles Programm zu absolvieren, das sie – obwohl krankheitsbedingt nicht in Bestform – gut meisterten. Susanna Lauß hatte es mit ihren Starts über 50m-Rücken, Freistil und Schmetterling etwas leichter. Am Ende standen für sie 1 003 Punkte zu Buche. Weil die Frauen in diesem Jahr auf Louisa Robert verzichten mussten (Studium in den USA) rückten zwei neue Schwimmerinnen ins Team. Carina Hiebl (Jahrgang 1999) gelang als Jüngste mit drei neuen persönlichen Bestzeiten über 50m- und 100m-Brust und 50m-Freistil ein sehr guter Einstand (1096). Jennifer Fries schwamm die eher ungeliebten 800m Freistil ebenfalls in neuer persönlicher Bestzeit und sicherte so wertvolle 258 Punkte.

Bei den Männern war – wie die Jahre zuvor – Jonas Olbrich der fleißigste Punktesammler. 2 176 Zähler standen am Ende für ihn zu Buche, dazu neue Bestleistungen über 200m-Freistil, 200m-Rücken und 1 500m-Freistil.