HANDBALL: LANDESLIGA

Mainfrankens Frauen mit zu wenig Toren

Die mangelnde Angriffsleistung kostet den Tabellenzweiten den Heimsieg gegen Obertraubling. Deutlich härter trifft es Aufsteiger TV Marktsteft.
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Landesliga Nord Frauen

 

DJK Rimpar – HC Forchheim 18:17  
HSG Mainfranken – SV Obertraubling 18:18  
TV Marktsteft – SC 04 Schwabach 17:31  
ESV Regensburg II – TS Herzogenaurach II 33:25  
TSV Wendelstein – Post SV Nürnberg 15:30  

 

 

1. (1.) ESV Regensburg II 13 10 2 1 351 : 260 22 : 4  
2. (2.) HSG Mainfranken 13 9 2 2 312 : 274 20 : 6  
3. (3.) SC 04 Schwabach 13 9 0 4 347 : 290 18 : 8  
4. (4.) SV Obertraubling 14 8 1 5 263 : 264 17 : 11  
5. (6.) Post SV Nürnberg 12 7 2 3 282 : 276 16 : 8  
6. (5.) TS Herzogenaurach II 13 7 1 5 295 : 296 15 : 11  
7. (8.) HC Sulzbach-Rosenberg 13 6 1 6 303 : 283 13 : 13  
8. (7.) TV Marktsteft 13 6 1 6 301 : 301 13 : 13  
9. (9.) HSG Pleichach 13 6 0 7 253 : 295 12 : 14  
10. (10.) Kunstadt/Weidhausen 14 5 2 7 320 : 322 12 : 16  
11. (12.) DJK Rimpar 12 4 1 7 215 : 223 9 : 15  
12. (11.) HC Forchheim 13 3 3 7 269 : 305 9 : 17  
13. (13.) 1. FC Nürnberg Handball 13 3 0 10 275 : 303 6 : 20  
14. (14.) TSV Wendelstein 13 0 0 13 237 : 331 0 : 26  

 

HSG Mainfranken – SV Obertraubling 18:18 (9:7). Gedämpfte Stimmung bei der HSG Mainfranken zum Start ins neue Jahr: Im Heimspiel gegen Obertraubling kam der Tabellenzweite nicht über ein Unentschieden hinaus. „Es war ein recht holpriger Start. Das hatten wir uns schon ein bisschen anders vorgestellt“, gab Mainfrankens Trainerin Steffi Placht zu bedenken.

Wie schon in der letzten Partie des Jahres 2019 gegen Forchheim (19:18) war Placht mit der Angriffsleistung ihrer Spielerinnen auch diesmal nicht einverstanden. „Wir sind in der Offensive wieder nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorstellen. 18 Tore sind für meine Mannschaft schlicht zu wenig“, monierte die Trainerin. Dabei hatten die Gastgeberinnen gut ins Spiel gefunden: Nach wenigen Minuten lagen sie bereits mit vier Toren in Führung. Bis Mitte der ersten Hälfte hielten sie ihren Vorsprung zwar konstant, anschließend aber begannen sie zu wackeln.

Vor allem im zweiten Durchgang ließ die HSG Souveränität vermissen. Erschwerend kam für sie hinzu, dass Obertraublings Torhüterin Verena Semmler einen äußerst guten Tag erwischt hatte und mit ihren Paraden Mainfrankens Schützinnen zusehends entnervte. Trotzdem schien gegen Ende alles für einen Heimsieg bereitet. Nach einer Zeitstrafe gegen die Gäste durften die Mainfranken die letzten achtzig Sekunden der Partie in Überzahl bestreiten – und prompt gingen sie durch einen Treffer Romina Coccorullos mit 18:17 in Führung. Die Gäste nahmen in ihrem letzten Angriff jedoch die Torhüterin aus dem Kasten und stellten mit der sechsten Feldspielerin Gleichzahl her, was 33 Sekunden vor Schluss zum erhofften Ausgleich führte.

Mainfranken: Melanie Meyer 6/2, Geuder 5, Golm 3, Coccorullo 1, Ebner 1, Knauer 1, Trabold 1. Obertraubling: Adam 6/2, Rittivoin 5, Lisa Schmidt 3/1, Bindl 1, Vogt 1, Wartlsteiner 1, Wieland 1.

TV Marktsteft – SC Schwabach 17:31 (8:17). Nicht den Hauch einer Chance hatten die Marktstefterinnen gegen den zu den Spitzenteams der Liga zählenden SC Schwabach: Am Ende hatten sie 14 Treffer weniger erzielt als die Gäste. Die Partie stand für den Aufsteiger von Beginn an unter keinem guten Stern, denn er musste gleich auf vier Leistungsträgerinnen verzichten, was sich im Spiel deutlich bemerkbar machte.

Bis Mitte der ersten Hälfte hielten die Gastgeberinnen bei drei Treffern Rückstand noch ordentlich dagegen, im weiteren Verlauf schwammen ihnen aber die Felle davon. Bei neun Toren Rückstand war die Begegnung bereits zur Pause quasi gelaufen. „Es war sehr schwer für uns. Wir haben vorne zu viele technische Fehler gemacht, und hinten waren wir zu passiv“, sagte Marktstefts Trainer Viliam Vitkovic, der dem Spiel am Sonntagmittag nicht viel Positives abgewinnen konnte.

Besser wurde es aus Marktstefter Sicht auch nach der Pause nicht. Die Gäste dominierten nach Belieben und erhöhten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 15 Treffer. „Wir wollten unser erstes Heimspiel dieses Jahr gewinnen, aber der Gegner hat uns letztlich keine Chance gelassen,“ sagte Vitkovic angesichts des Qualitätsunterschiedes zwischen den beiden Mannschaften. Am kommenden Samstag geht es für den Aufsteiger zu Tabellenführer ESV Regensburg II.

Marktsteft: Wendel 8/2, Ina Hertlein 3, Weiß 2, Nadine Arlt 1, Nina Dennerlein 1, Lenzer 1, Reinertz 1. Schwabach: Lubach 12/5, Rapke 5/1, Czöppan 3, Häusler 3, Fleiter 2, Andrea Lehner 2, Schlegl 2, Wälzlein 2.

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