KORBBALL: BUNDESLIGA

Kleinlangheim startet mit Pflichtsieg in die Saison

Für den VfL beginnt die Bundesliga-Saison wie erwartet mit einem Erfolg und einer Niederlage. Schon dieser erste Spieltag bestätigt viele Trainer in einer Einschätzung.
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Die Kleinlangheimerin Carmen Wilhelm gab im Spiel gegen Werneck wieder einmal die Richtung vor. Müller Foto: Foto: Michael
Bundesliga Süd Frauen Halle

 

VfL Kleinlangheim – TSV Werneck 11:9  
TSV Ettleben – TSV Bergrheinfeld 2:5  
TSV Ettleben – TuS Eisbergen 12:7  
TuS Helpup – TuS Eisbergen 8:9  
TSV Eßleben – TSV Werneck 6:3  
VfL Kleinlangheim – TuS Helpup 4:8  
SV Schraudenbach – TSV Eßleben 4:5  
SV Schraudenbach – TSV Bergrheinfeld 4:0  

 

 

1. (1.) TSV Eßleben 2 2 0 0 11 : 74 4  
2. (2.) TuS Helpup 2 1 0 1 16 : 13 2  
3. (3.) SV Schraudenbach 2 1 0 1 8 : 5 2  
4. (4.) TSV Ettleben 2 1 0 1 14 : 12 2  
5. (5.) TSV Bergrheinfeld 2 1 0 1 5 : 6 2  
6. (6.) VfL Kleinlangheim 2 1 0 1 15 : 17 2  
7. (7.) TuS Eisbergen 2 1 0 1 16 : 20 2  
8. (8.) TSV Werneck 2 0 0 2 12 : 17 0  

 

Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison haben Kleinlangheims Korbballerinnen zumindest einen Sieg errungen. Beim Spieltag in Dettelbach bezwangen sie den TSV Werneck mit 11:9. Werneck blieb als einziges Team ohne Punkte. Gegen Kleinlangheim hatte es lange Zeit unentschieden gestanden, erst gegen Ende gerieten die Werneckerinnen in Rückstand – und mussten erkennen, dass sie in dieser Liga spielerisch Probleme bekommen werden. Die Überlegenheit der Gegner in dieser Hinsicht war klar zu sehen. Doch Wernecks fast völlig neu zusammengestelltes Team wird sich noch finden.

Die Kleinlangheimerinnen verloren im letzten Spiel des Tages wie erwartet noch gegen den TuS Helpup. Der hatte gegen Westfalen-Konkurrent Eisbergen schon wie der sichere Sieger ausgesehen, ließ sich die Partie aber in den beiden letzten Minuten noch aus der Hand nehmen. Eisbergen schien der Derbyerfolg dennoch keinen Rückenwind zu verleihen. Im zweiten Spiel verlor man gegen den TSV Ettleben chancenlos 7:12. Nach zwölf Minuten hatten die Ettlebenerinnen mit 6:1 geführt.

Die 2:5-Niederlage zu Beginn des Spieltags gegen Bergrheinfeld konnten sie da locker wegstecken, hatten sie doch die Gewissheit gewonnen, mit den „großen Vier“ zumindest mithalten zu können. Will man den Spieltag zusammenfassen, ist das auch die Erkenntnis einiger Trainer: Es wird in dieser Saison so spannend werden wie lange nicht mehr in der Korbball-Bundesliga.

Gleich am ersten Spieltag standen sich die nordbayerischen Bundesliga-Rivalen der letzten Jahre gegenüber. In einem sehr guten, ausgeglichenen Spiel, setzte sich dabei der deutsche Meister SV Schraudenbach 4:0 gegen Bergrheinfeld durch, doch fiel dieser Sieg etwas zu hoch aus. Knapp sechs Minuten vor Ende des Spitzenspiels war die Entscheidung zu Gunsten der Schraudenbacherinnen gefallen: Jennifer Rumpel verwandelte einen Viermeter sicher zum 3:0.

Schraudenbachs Trainer Ludwig Rumpel war in seinem Resümee hin- und hergerissen: „40 Minuten ohne Gegentreffer gegen Bergrheinfeld habe ich noch nie erlebt, aber auf beiden Seiten war auch viel Pech dabei.“ Und: „Was wir im ersten Spiel gegen Eßleben noch schlecht gemacht haben, haben wir gegen Bergrheinfeld wieder super gemacht.“

Seine Kollegin Kirstin Grote stellte nach dieser klaren Niederlage sichtlich enttäuscht fest: „Wir haben vorne einfach nicht getroffen. Es hat am Ende auch die Kraft gefehlt.“ Und gefragt nach ihrer Erwartung für diese Runde, kündigte Grote „eine ganz spannende Saison“ an. Da war sie sich nicht bloß mit Ludwig Rumpel einig.

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