Volleyball

Kleinlangheim kann vorerst aufatmen

Nach vier Niederlagen in Folge gelingt den Kleinlangheimer Männern wieder ein Sieg. Der hart erkämpfte Erfolg in Aschaffenburg erhält am Ende gleichwohl eine bittere Note.
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Probier's mal mit Gemütlichkeit: Kleinlangheims Volleyballer genießen nach aufreibender Vorrunde nun die Weihnachtspause. Foto: Foto: Andreas Stöckinger
Bayernliga Nord Frauen
 
TV Mömlingen – BSV Bayreuth 3:0  
TSV Ansbach – TV Fürth 3:2  
TSV Eibelstadt – SV Hahnbach 0:3  
SG Neudrossenfeld – TV Unterdürrbach 3:0  
 
1. (1.) SV Hahnbach 8 8 0 24 : 5 24  
2. (2.) SG VC KS/Altdorf 8 6 2 21 : 14 17  
3. (3.) TV Mömlingen 8 6 2 19 : 13 15  
4. (5.) SG Neudrossenfeld 8 4 4 18 : 13 14  
5. (4.) TSV Eibelstadt 8 4 4 15 : 14 11  
6. (6.) TSV Ansbach 8 4 4 16 : 17 11  
7. (7.) BSV Bayreuth 8 3 5 11 : 18 9  
8. (8.) TV Fürth 8 1 7 9 : 22 5  
9. (9.) TV Unterdürrbach 8 0 8 7 : 24 2  

TSV Eibelstadt – SV Hahnbach 0:3 (25:27, 19:25, 25:27). „Gut gelaunt, optimistisch und ohne Druck“ traten Eibelstadts Frauen nach eigenen Angaben dem Tabellenführer entgegen. Vielleicht lag gerade in dieser Unbekümmertheit ihre Chance. Die noch ungeschlagenen Gäste wankten, aber zum Schluss hielten sie sich doch auf den Beinen. 3:0, das klingt nach Dominanz, nach einseitigem Spiel – das Gegenteil war der Fall.

Von Beginn an zeigten sich die Eibelstadterinnen als ebenbürtiger Gegner. Kapitänin Katrin Melzer ließ es mit langen Bällen spektakulär krachen, Linda Urbaniec nutzte ihre Abschlaghöhe und schlug immer wieder über den Hahnbacher Block. Konzentriert, ohne allzu große Emotionen, aber mit hohem Einsatz hielt der TSV in allen drei Sätzen gut mit.

Um zu reüssieren, fehlte das letzte Quäntchen Glück. Im ersten Satz parierte Eibelstadt noch Satzbälle, und auch im dritten Satz benötigte Hahnbach nach zwischenzeitlich großem Rückstand mehrere Matchbälle, um den Satz zu vollenden. Die engen Ergebnisse von 27:25 in beiden Durchgängen zeigen, wie ausgeglichen die Partie über weite Strecken war. Hahnbach spielte einen Tick abgebrühter, eine Spur cleverer, und das genügte, um die kritischen Phasen erfolgreich zu bestehen.

Landesliga Nordwest Frauen
 
TSV Eibelstadt II – TV Bad Windsheim 3:1  
TSV Feucht – TG Würzburg 3:0  
TSV Iphofen – TSV Lohr 3:0  
TSV Feucht – TV Erlenbach 0:3  
TSV Iphofen – SB Uffenheim 3:1  
TSV Eibelstadt II – SG VC KS/Altdorf II 3:0  
 
1. (2.) TSV Eibelstadt II 10 9 1 27 : 10 25  
2. (1.) TV Erlenbach 9 8 1 26 : 6 24  
3. (4.) TSV Iphofen 10 6 4 21 : 18 17  
4. (6.) TSV Feucht 8 4 4 14 : 14 12  
5. (3.) TV Bad Windsheim 9 3 6 17 : 21 11  
6. (5.) SG VC KS/Altdorf II 8 3 5 15 : 18 10  
7. (7.) TSV Lohr 9 3 6 12 : 22 8  
8. (8.) TG Würzburg 9 2 7 11 : 24 7  
9. (9.) SB Uffenheim 8 2 6 12 : 22 6  

TSV Iphofen – TSV Lohr 3:0 (25:22, 25:13, 25:10). Mehr als mit dem Gegner hatten die Iphöferinnen anfangs mit sich selbst zu kämpfen. Unnötige Fehler brachten sie im ersten Satz im-mer wieder aus dem Konzept. Nachdem der erste Widerstand überwunden war und Iphofen den Satz knapp gewonnen hatte, ließ die Gegenwehr der Lohrerinnen nach. Das Team um die einstige Bundesligaspielerin Beata Nolte, das in diesem Frühjahr mit Iphofen aufgestiegen war, hatte in den weiteren Sätzen nur wenig entgegenzusetzen.

TSV Iphofen – SB Uffenheim 3:1 (25:21, 26:24, 17:25, 25:17). Schon einmal in dieser Saison hatte sich Iphofen gegen den Tabellenletzten aus Uffenheim eine Blöße gegeben – das war am Spieltag vorher gewesen. Die Gefahr, die von den Gästen ausging, war damit zwar bekannt, aber längst nicht gebannt. Auch diesmal machte der Gegner den Iphöferinnen Probleme. Uffenheim wusste in der Abwehr zu kämpfen und hielt die ersten zwei Sätze bis zum Schluss offen.

Die Führung gab dem TSV nur wenig Sicherheit, den dritten Satz verlor man klar. Erst im vierten Durchgang boten die Iphöferinnen so viel Trotz und Mut auf, dass sie Uffenheim in die Schranken verwiesen. Amanda Felician und Bettina Lohmann rückten als Außenangreiferinnen immer wieder in den Mittelpunkt und verhalfen dem TSV mit Übersicht und Durchschlagskraft zum Sieg. Die kurze Weihnachtspause verbringt Iphofen auf Rang drei der Tabelle.

Landesliga Nordwest Männer
 
TG Veitshöchheim – TSV Zirndorf II 1:3  
TG Veitshöchheim – VfL Volkach 0:3  
VfL Nürnberg – TV Erlangen 3:2  
VfL Nürnberg – TSV Lengfeld 3:2  
TSV Eibelstadt II – TV Faulbach 3:0  
TSV Eibelstadt II – TSV Weißenburg 3:1  
 
1. (1.) TV Erlangen 10 7 3 26 : 15 21  
2. (3.) TSV Lengfeld 13 8 5 28 : 25 21  
3. (2.) TV Faulbach 9 6 3 22 : 13 20  
4. (4.) TSV Zirndorf II 10 6 4 26 : 20 20  
5. (5.) VfL Volkach 10 6 4 23 : 17 18  
6. (6.) VfL Nürnberg 10 6 4 23 : 21 16  
7. (7.) TSV Eibelstadt II 11 5 6 18 : 21 14  
8. (8.) TSV Weißenburg 9 2 7 9 : 23 5  
9. (9.) TG Veitshöchheim 10 0 10 10 : 30 3  

TG Veitshöchheim – VfL Volkach 0:3 (21:25, 17:25, 21:25). Nach drei Auswärtsniederlagen hintereinander war Veitshöchheim gerade der richtige Aufbaugegner für Volkachs Volleyballer. Der Tabellenletzte leistete am Anfang noch Widerstand, profitierte dabei aber von zu vielen Fehlern des VfL, der erst am Ende des ersten Satzes zu seinem sicheren Spiel fand.

Im zweiten Durchgang hatte Volkach jene Souveränität, um sein Spiel zu gestalten. Diagonalangreifer Hauke Wagenhäuser war dabei nicht zu bremsen. Den dritten Satz hielt Veitshöchheim lange offen, aber eine Angabenserie Maximilian Fröhlichs entschied die Partie.

Bezirksliga Männer
 
TV Mömlingen II – SG Wombach/Lohr 3:0  
TV Trennfurt II – VfL Kleinlangheim 3:0  
TuS Damm – VfL Kleinlangheim 1:3  
TV Haßfurt – TV Trennfurt 2:3  
TuS Damm – TV Mömlingen II 1:3  
TV Trennfurt – SG Wombach/Lohr 3:0  
TV-DJK Hammelburg II – TV Haßfurt 1:3  
TV-DJK Hammelburg II – TV Trennfurt II 0:3  
 
1. (1.) TV Trennfurt 8 8 0 24 : 4 23  
2. (2.) TV Haßfurt 8 6 2 20 : 8 19  
3. (3.) TV Mömlingen II 8 6 2 18 : 11 16  
4. (4.) TV Trennfurt II 8 4 4 16 : 14 13  
5. (6.) VfL Kleinlangheim 8 2 6 12 : 19 9  
6. (5.) TuS Damm 8 2 6 12 : 21 6  
7. (7.) TV-DJK Hammelburg II 8 2 6 9 : 20 5  
8. (8.) SG Wombach/Lohr 8 2 6 7 : 21 5  

TuS Damm – VfL Kleinlangheim 1:3 (25:13, 13:25, 16:25, 17:25). Es ging nicht gut los für die Kleinlangheimer. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge deutete sich in Aschaffenburg der nächste Misserfolg an. Aber nach klar verlorenem ersten Satz ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft – sie wurde selbstbewusster, und Matthias Aigner ging ihr als „Angeber“ voran. Seine Aufschläge gaben dem Gegner Rätsel auf. Dem VfL verhalfen sie zur Wende.

Denn den Schwung des souverän für sich entschiedenen zweiten Durchgangs nahm das Team mit auf den weiteren Weg, der schnurstracks zum ersehnten Ziel führte. „Wir sind heilfroh, endlich wieder mal gewonnen zu haben“, teilte Stephan Küntzer mit. Eine bittere Note bekam der Erfolg durch die Verletzung von Sadri Gyeraj, der im dritten Satz einen Bänderriss erlitt.

TV Trennfurt II – VfL Kleinlangheim 3:0 (25:16, 25:19, 25:23). Mit dem vorangegangenen Erfolg im Rücken wechselten die Kleinlangheimer auf einigen Positionen munter durch. Der Rhythmus ging dadurch verloren und am Ende auch das Spiel. Waren die ersten beiden Sätze eine ziemlich klare Angelegenheit für Trennfurt, so bäumte sich der VfL im Angesicht der Niederlage noch einmal mächtig auf gegen die angriffslustigen, mit guten Aufschlägen agierenden Trennfurter. Das Team führte im dritten Satz mit 21:19, verlor aber das Ziel wieder aus den Augen.

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