MOTORSPORT

Klaus Hoffmann will aufs Podest

In Eichenbühl geht an diesem Wochenende das Bergrennen über die Motorsportbühne. Warum sich ein Kitzinger Chancen in der Gesamtwertung ausrechnet.
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Klaus Hoffmann vom AMC Kitzingen peilt in seinem Opel Astra V8-Renner in Eichenbühl das Gesamtsiegerpodest an. Foto: Foto: Hartmut Hess

Mit dem 52. Eichenbühler Bergrennen steht an diesem Samstag und Sonntag das vorletzte Saisonrennen in der deutschen Automobil-Bergrennmeisterschaft ins Haus. Der MSC Erftal veranstaltet das Rennen im Miltenberger Landkreis seit zwei Jahren als Nachfolger des GAMSC Würzburg und auch der AMC Kitzingen ist mit vier Fahrern vertreten.

Über 220 Starter

Die größten Chancen hat dabei der ehemalige Tourenwagen-Bergmeister Klaus Hoffmann in seinem Opel Astra V8, der einst in der DTM seinen Dienst tat. Der Kitzinger Lackspezialist hat seinen Boliden nach seinem Unfall beim Ibergrennen zusammen mit dem Eichenbühler Ex-Champion Norbert Brenner bestens vorbereitet. Hoffmann will im Samstagstraining einige Einstellungen mit Reifen und der Übersetzung ausprobieren und dann am Sonntag „Zeichen setzen“, wie er sich ausdrückt. Er hofft, schnell den Renn-Rhythmus zu finden, peilt das Gesamtsiegerpodest an und möchte seine persönliche Bestzeit von 1:16,36 Minuten aus dem Jahr 2015 noch verbessern.

Solche Ziele sind Christian Handa fremd, denn der Motorsport-Novize absolviert erstmals ein Rennen in Eichenbühl, wo er bislang nur als Schrauber seines Vaters Norbert Handa aktiv war. Die einheimischen Fans werden auch Christian Handa in seinem Lancia Delta Integrale HF Evo III zujubeln, weil die Freundin des Mainbernheimers aus Eichenbühl kommt.

In der mit über 200 Startern teilnehmerstärksten Klasse des Rennens, der Klasse E1 bis 2000 Kubikzentimeter, mischt Thomas Dümler im VW Golf II für den AMC Kitzingen mit. Der Vater des Prölsdorfers Christian Dümler hat mit seinem Sohn im KW-Berg-Cup gemeldet und mittlerweile ist es usus, dass der Senior jedes Jahr in Eichenbühl am Steuer sitzt. Vierter im Bunde des AMC-Quartetts ist Martin Schug: Der Fürrnbacher fährt in der gleichen Klasse ebenfalls einen Golf II und hofft, seine Zeiten in Eichenbühl verbessern zu können.

Da laut dem Erftaler Präsidenten und Rennleiter Steffen Hofer ein riesiges Feld von 222 Startern gemeldet hat, starten das Training am Samstag und die Rennläufe am Sonntag jeweils schon um 8 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr sollen die Sieger geehrt sein. Freitag- und Samstagabend steigen Partyabende im Festzelt.

Informationen zur Veranstaltung: www.msc-erftal.de

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