Schwimmen

Kitzinger Edelmetall

Fünf Titel für Julian Hiebl und einen Pokal
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Strahlemann: Julian Hiebl holte sich fünf unterfränkische Meistertitel. Foto: Foto: Chris Wiegand

Ein Saisonende nach Maß bescherten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Kitzingen bei den Bezirksmeisterschaften. Zehn Aktive und sechs Masterschwimmer gingen in Bad Neustadt/Saale an den Start und kehrten mit zahlreichen Medaillen und vielen Bestzeiten zurück.

Die tropischen Temperaturen machten es nicht einfach, doch Julian Hiebl (Jahrgang 2001) kam mit den Bedingungen bestens zurecht. Er gewann insgesamt fünf Titel (50m-, 100m- und 200m-Brust, 50m-Schmetterling und 200m-Lagen) jeweils in neuer persönlicher Bestzeit. Für seine 0:36,87 Minuten über 50m-Brust erhielt er außerdem den Pokal für die beste Leistung nach der 1 000-Punkte-Tabelle im Jahrgang 2001.

Ebenfalls einen tollen Wettkampf lieferte Viktoria Kolb (2002) ab. Erneut setzte sie sich im Freistilsprint über 50m (0:29,97) durch und wurde über 100m (01:06,98) Zweite. Mit beiden Leistungen qualifizierte sie sich noch für die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften Ende Juli in Bayreuth. Weitere Titel gewann sie über 50m- und 100m-Schmetterling. Über 50m-Brust und 50m-Rücken belegte sie jeweils Platz drei und über die längeren Freistilstrecken (200m und 400m) schwamm sie auf Platz vier. Am Ende der zwei Wettkampftage standen acht neue persönliche Bestzeiten bei acht Starts zu Buche.

Mit Noel Kohles (2005) trug sich ein weiterer Nachwuchsschwimmer in die Siegerlisten ein. Er gewann die 100m- und 200m-Rücken und die 400m-Freistil. Dazu holte er sich Silber über 50m-Rücken, 200m-Freistil und 200m-Lagen sowie Bronze über 100m-Freistil. Hannah Voll gewann in der Juniorenklasse (1996/1997) die Titel über 50m- und 100m-Freistil, 200m-Lagen und 200m-Rücken. Sie sorgte mit Bronze über 200m-Rücken auch für die einzige Medaille in der offenen Wertung.

Weiteres Edelmetall gewannen Marcel Mägerlein (2001) mit Bronze über 50m-Schmetterling, 50m-Rücken und 50m-Freistil, Carina Hiebl (1999) mit Silber über 100m-Rücken und Bronze über 50m-Brust, Antonia Düll (2002) mit Silber über 50m-Rücken und Richard Lutsch (2000) mit Silber über 100m-Schmetterling.

Die Masters André Baumann (AK 20), Markus Schätzlein (AK 20), Susi Völkel (AK 25), Martin Grießmeier (AK 50), Silvio van Musscher (AK 55) und Dietlind Weise (AK 65) sammelten insgesamt zwanzig Titel und eine Vizemeisterschaft und waren damit die erfolgreichste Mastersmannschaft.

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