Tischtennis

Kitzingen und Würzburg fusionieren

Verbandstag gibt grünes Licht für Strukturreform in Unterfranken
Artikel drucken Artikel einbetten
Ehrung: Beim Verbandstag des Bayerischen Tischtennisverbandes wurde der unterfränkische Bezirksvorsitzende Joachim Car (rechts) vom Präsidenten des BLSV, Günther Lommer, mit der Ehrennadel in Gold mit kleinem Kranz ausgezeichnet. Foto: Foto: Horst-Günter Ziegler

Beim Verbandstag des Bayerischen Tischtennisverbandes (BTTV) im niederbayerischen Bad Gögging wurden die Weichen für die Arbeit in den kommenden vier Jahren gestellt, wobei es bei den Neuwahlen des Präsidiums und der Fachwarte kaum Veränderungen gab. Als Präsident wurde einstimmig der bisherige Amtsinhaber Claus Wagner (Treuchtlingen) wiedergewählt.

Dem Präsidium gehören weiterhin die Vizepräsidenten Gunther Czepera (Altenkunstadt) für den Sport, Konrad Grillmeyer (Vilshofen) für die Finanzen, Norbert Endres (Wombach) für die Öffentlichkeitsarbeit und Marcus Nikolei (Schlüsselfeld) für die Jugend an. Als erste Frau wurde Christine Zenz (Neustadt/Donau) ins Präsidium gewählt. Sie ist für den Vereinsservice zuständig. Bei den Fachwarten übernahm Joachim Car (Fuchsstadt) wiederum das Amt des Verbandsschiedsrichterobmanns.

Car, Vorsitzender des BTTV-Bezirks Unterfranken, freute sich, dass die Delegierten und Fachwarte grünes Licht für die Strukturreform in seinem Bezirk gaben: Bei einer Gegenstimme wurde entschieden, dass in zwei Jahren die Kreise Würzburg und Kitzingen sowie Schweinfurt und Haßberge verschmolzen werden. Die Amtsperiode für die beiden neuen Kreise wurde um zwei Jahre verkürzt, so dass bei den Kreistagen im Jahre 2017 Neuwahlen anstehen. Es gibt dann statt acht nur noch die sechs Kreise Aschaffenburg, Miltenberg, Main-Spessart, Würzburg, Schweinfurt und Rhön. Bei den Männern entfällt dann eine der bislang vier 3. Bezirksligen.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.