Regionalliga Nord-West

SC Bamberg – FC Nordhalben 6,0 : 2,0  
SK Mainaschaff – SK Bad Neustadt 3,0 : 5,0  
Kronacher SK – TSV Kirchenlaibach 4,0 : 4,0  
FC Marktleuthen – SV Würzburg 2 3,0 : 5,0  
PTSV SK Hof – SC Kitzingen 2,5 : 5,5  

1. (1.) SC Bamberg 8 8 0 0 42,5 : 21,5 16 : 0  
2. (2.) SC Kitzingen 8 7 0 1 44,5 : 19,5 14 : 2  
3. (3.) TSV Kirchenlaibach 8 4 2 2 34,5 : 29,5 10 : 6  
4. (6.) Kronacher SK 8 2 3 3 31 : 33 7 : 9  
5. (4.) PTSV SK Hof 8 2 3 3 30,5 : 33,5 7 : 9  
6. (8.) SV Würzburg 2 8 3 1 4 28,5 : 35,5 7 : 9  
7. (5.) FC Marktleuthen 8 2 2 4 30,5 : 33,5 6 : 10  
8. (9.) SK Bad Neustadt 8 2 1 5 28,5 : 35,5 5 : 11  
9. (7.) SK Mainaschaff 8 1 3 4 28,5 : 35,5 5 : 11  
10. (10.) FC Nordhalben 8 1 1 6 21 : 43 3 : 13  

Eine eindrucksvolle Vorstellung lieferte die erste Mannschaft des SC Kitzingen in der vorletzten Runde ab. Gegen die stark besetzten Hofer gelang mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein überlegener 5,5:2,5-Erfolg. Damit kommt es in der Schlussrunde am 15. April an heimischen Brettern zu einem echten Endspiel gegen die nach wie vor verlustpunktfreien Bamberger.

Zunächst gingen allerdings die Hofer in Führung. Georg Kwossek geriet aufgrund des schnellen Spiels des Gegners früh in Zeitnot, wobei es ihm nicht gelang, die optisch ordentliche Stellung zu halten. Mit einem Minusbauern rettete er sich über die Zeitkontrolle in ein Endspiel, das keine Aussichten auf Erfolg hatte (0:1). Mannschaftsführer Matthias Basel unterstrich mit einem relativ glatt herausgespielten Schwarz-Sieg seine derzeitige Form. Mit 7,5 Punkten aus 8 Partien, was einer DWZ-Leistung von 2390 entspricht, ist er auch der bisher eifrigste Punktesammler im Team (1:1).

Ausgeglichen verlief die Partie von Ingolf Gernert über vier Stunden gegen den Hofer Routinier Schleupner. Obwohl beide Kontrahenten verbissen um den ganzen Punkt kämpften, gewann keiner entscheidend die Oberhand (1,5:1,5). Leo Eckert brachte Kitzingen erstmals in Front. Mit einer glasklaren strategischen Meisterleistung verdichtete er seine Eröffnungsvorteile Zug um Zug und wickelte schließlich gekonnt in ein gewonnenes Bauernendspiel ab (2,5:1,5).

Nach knapp fünf Stunden harten Ringens fiel die Entscheidung zugunsten der Gäste dann inner-halb weniger Minuten. Zunächst holte Konstantin Kunz einen wichtigen Punkt. Mit sehr guter Stellung aus der Eröffnung gekommen, verlor er in Zeitnot etwas den Faden und ermöglichte dem Gegner auszugleichen. Mittels solider Technik überspielte Kunz diesen dann allerdings im beginnenden Endspiel klar (3,5:1,5). Etwa zeitgleich endete die Partie von Karl-Heinz Kannenberg. Als Schwarzer wehrte er die Angriffsversuche des Gegners locker ab und wickelte in ein leicht besseres Schwerfigurenendspiel ab. Der Gegner verteidigte sich aber genau, und so einigte man sich auf Remis (4,0:2,0).

Spitzenbrett Alexander Kliche spielte nach eigener Aussage eine seiner besten Partien. Ein intuitives Qualitätsopfer im Mittelspiel brachte ihm im weiteren Verlauf mittels des starken Läuferpaares einen Bau-ern nach dem anderen ein. Im Endspiel war der Gegner schließlich hilflos und musste aufgeben (5,0:2,0). Alparlsan Yalcin ging seinen Gegner bereits in der Eröffnung scharf an und erreichte großen Positionsvorteil. Aufgrund des immensen Zeitverbrauchs war er aber im Mittelspiel nicht in der Lage, exakte Gewinnvarianten herauszuarbeiten. Nachdem beide Parteien die letzten zehn Züge vor der Zeitkontrolle in wenigen Sekunden herunterblitzen mussten, ergab sich gar ein materieller Nachteil für Yalcin, den allerdings ein gedeckter Freibauer kompensierte. So endete die Partie nach fast sechs Stunden im Remis (5,5:2,5). Foto: mba