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KEGELN: LANDESLIGA

Kegel-Krimis mit Happy End in Kitzingen und Marktbreit

Die Erfolge der Landesliga-Teams von Germania und PSW werden erst mit den letzten Kugeln entschieden. Warum es für Marktbreits Frauenteam nicht nach Plan läuft.
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Kegeln

Landesliga Nord Männer Bayern

PSW 21 Kitzingen – SKK Helmbrechts 5:3
Gut Holz Schweinfurt – TSV Eintr. Bamberg 6:2
Germania Marktbreit – Eremitenhof Bayreuth 5:3
SKC Eggolsheim – CT Post Franken Coburg 6:2
KC Oberaltertheim – SKC Fölschnitz 6:2

1. (1.) TSV Eintracht Bamberg 16 73 22 : 10
2. (2.) KC Oberaltertheim 16 69 20 : 12
3. (4.) Gut Holz Schweinfurt 16 66 18 : 14
4. (3.) CT Post Franken Coburg 16 71 17 : 15
5. (5.) SKC Eggolsheim 16 69 17 : 15
6. (7.) Germania Marktbreit 16 62.5 17 : 15
7. (6.) SKC Fölschnitz 16 61.5 15 : 17
8. (9.) PSW 21 Kitzingen 16 56.5 13 : 19
9. (8.) Eremitenhof Bayreuth 16 61.5 11 : 21
10. (10.) SKK Helmbrechts 16 50 10 : 22

Marktbreit – Bayreuth 5:3 (3208:3091). Mit einem Heimerfolg machen die Germanen den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Dabei machten sie es aber unnötig spannend, die Entscheidung fiel erst im vorletzten Wurf. Im Startpaar benötigte Charly Haaf etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Ab dem dritten Durchgang hatte er seinen Gegner dann aber jederzeit sicher im Griff. Auf den Nebenbahnen fand Yannick Haaf nie wirklich in die Spur und musste sich knapp geschlagen geben. Im zweiten Spielabschnitt zog Frank Wille gegen einen sehr schwachen Bayreuther einsam seine Kreise und siegte mit Tagesbestwert. Christian Rüth verpasste es durch schwaches Spiel in der zweiten Duellhälfte, den Sack vorzeitig zuzumachen. Somit benötigte das Schlussduo trotz 142 Kegeln Vorsprung noch einen Mannschaftspunkt. Eberhard Knöchel nahm sich hierfür in den Sätzen zwei und drei selbst aus dem Spiel, sodass dieses Duell für die Schlussbahn ohne Relevanz für den Gesamtausgang war. Folglich ruhten die ganzen Hoffnungen auf Simon Hanselmann. Er lag vor dem letzten Satz zwar mit einem Kegel in Front, aber mit 1:2 zurück. Bis auf die letzten Würfe schenkten er und der Bayreuther sich nervenstark nichts, ehe sich der Gästeakteur im vorletzten Wurf den entscheidenden Fehler erlaubte und die Marktbreiter doch noch einen Sieg bejubeln durften.

Ergebnisse Haaf CH. – Kornatz 3:1 (547:511) Haaf Y. – Neels 1:3 (495:492) Wille – Linhardt 4:0 (579:459) Rüth – Friedl 1:3 (524:541) Hanselmann – Kirchbach 2:2 (546:539) Knöchel – Loock 1:3 (517:549)

PSW Kitzingen – SKK Helmbrechts 5:3 (3096:3094). In einem Kegel-Krimi erster Güte konnten sich die Kitzinger Kegler gegen SKK 1926 Helmbrechts durchsetzen. Lange Zeit im Hintertreffen, nahmen Sie am Ende noch den Sieg mit von den Kolosseums-Bahnen. Im Startpaar agierten Siegfried Bohn und Gerhard Schwarzer unglücklich und mussten Ihre Mannschaftspunkte in der Endabrechnung an die Gäste abgeben. Bohn fehlten am Ende drei Holz. Nach dem Start lag der PSW mit zwei Mannschaftspunkten und 26 Holz zurück.

Im Mitteldrittel starteten Christian Bohn und Dieter Pfister. Wer eine Verbesserung des Kitzinger Spieles erwartet hattee, wurde leider enttäuscht. Christian Bohn gelang es gerade so, seinen Mannschaftspunkt mit drei Holz zu erspielen, während Dieter Pfister sein Duell mit zehn Holz verlor. So war das Spiel bei 33 Holz Rückstand und 1:3 Mannschaftspunkten noch offen.

Für das Schlusspaar Michael Schwarzer und Uwe Gast mussten zwei Einzelsiege in den direkten Duellen her, um überhaupt eine Chance auf den Heimsieg zu erhalten. Der Start der beiden ging ordentlich schief, anstatt aufzuholen vergrößerte sich der Rückstand auf 66 Holz nach der ersten Bahn. Im weiteren Verlauf bissen sich die beiden ins Spiel und stellten den Spielverlauf mit der letzten Kugel auf den Kopf. Im ganzen Spiel ohne eine einzige Führung, gelang Uwe Gast mit dem letzten Wurf der erlösende Fünfer, um mit zwei Holz an den Gästen aus Helmbrechts vorbeizuziehen. Mit 3:3 Mannschaftspunkten aus den Duellen und zwei Holz mehr in der Gesamtabrechnung gelang der wichtige Heimsieg.

Ergebnisse Bohn S. – Fischer H.-J. 2:2 (507:510) Schwarzer G. – Wind 1:3 (507:530) Bohn Ch. – Fischer A. 2:2 (525:522) Pfister – Neumeister 1,5:2,5 (494:504) Schwarzer M. – Schuchardt 3:1 (528:495). Gast - Müller 2:2 (535:533)

Landesliga Nord Frauen

Hubertus Schönbrunn – DT Grafenrheinfeld 5:3
SKV Bad Brückenau – ESV Schweinfurt 5:3
SpG Lauertal – Germania Marktbreit 5:3
RSC Concordia Oberhaid – SKK Bischberg 4:4
SKC Eggolsheim II – SSV Warmensteinach 0:8

1. (1.) Hubertus Schönbrunn 16 81.5 22 : 10
2. (2.) SSV Warmensteinach 16 75 22 : 10
3. (5.) SKV Bad Brückenau 16 64 20 : 12
4. (3.) DT Grafenrheinfeld 16 75 19 : 13
5. (4.) Germania Marktbreit 16 71 18 : 14
6. (6.) SKK Bischberg 16 68 18 : 14
7. (7.) SpG Lauertal 16 57.5 13 : 19
8. (8.) RSC Concordia Oberhaid 16 54 12 : 20
9. (9.) ESV Schweinfurt 16 52 11 : 21
10. (10.) SKC Eggolsheim II 16 42 5 : 27

Lauertal – Marktbreit 5:3 (2971:2962). Nach dem Heimsieg in der vergangenen Woche mussten die Marktbreiterinnen dieses Mal wieder einen Rückschlag verkraften. Im Unterfranken-Duell verloren sie am Ende deutlich. Im ersten Spielabschnitt konnte Ute Endres ihrer Gegnerin insgesamt nur wenig entgegensetzen und erspielte sich nur einen halben Satzpunkt. Wichtig war daher der Ausgleich von Christine Schneider im zweiten Duell. Sie blieb zwar deutlich unter der 500er-Marke hängen, profitierte aber von einer sehr schwachen Kontrahentin. Im Mittelpaar bekam Nadine Malloy keinerlei Gegenwehr und setzte sich ohne Satzverlust durch. Im Parallelduell erspielte sich Melanie Gast zwar zwei Satzpunkte, aufgrund des schlechteren Gesamtergebnisses ging aber auch dieser Mannschaftspunkt an die Gastgeberinnen.

Mit 1:3, aber nur 13 Kegeln Rückstand war somit für das Schlussduo noch alles möglich. Da der Start aber alles andere als gut verlief – beide Marktbreiterinnen konnten in den ersten beiden Sätzen nicht punkten – vergrößerte sich der Rückstand. Julia Weiß gewann dann Durchgang drei, konnte letzten Endes aber nicht mehr an Melanie Schöller vorbeiziehen. Somit war auch kein Unentschieden mehr erreichbar. Auf der anderen Seite gelang es Anja Obernöder dagegen, ihr Duell noch zu drehen. Am Ende setzte sie sich bei 2:2-Sätzen über das bessere Ergebnis durch und machte noch einige Kegel gut, was an der am Ende äußerst knappen Niederlage aber nichts mehr änderte.

Ergebnisse Mutz – Endres 3,5:0,5 (538:490) Schulz – Schneider 1:3 (458:481) Katzenberger M. – Malloy 0:4 (450:507) Meyer – Gast 2:2 (495:450) Schöller – Weiß 3:1 (528:517) Katzenberger J. – Obernöder 2:2 (505:515)