Mit einem deutlichen 4:0 (2:0)-Sieg in Frammersbach hat der TSV Abtswind am Samstag seine letzte Auswärtsfahrt dieser Landesliga-Saison hinter sich gebracht. „Wenn wir hinten raus unsere Gelegenheiten cleverer ausspielen, können wir das eine oder andere Ding mehr machen“, kommentierte Abtswinds Trainer Thorsten Götzelmann das Ergebnis, nachdem er zuvor mit seiner Aufstellung überrascht hatte. Im Vergleich zum vorherigen Heimspiel fehlten die beiden zuletzt als Innenverteidiger aufgestellten Mathias Brunsch und Przemyslaw Szuszkiewicz.

Dafür spielte Torwart Florian Warschecha auf seiner bereits bei Bayern Kitzingen besetzten Position im Angriff, und Czeslaw Jurkiewicz feierte ein spätes Saisondebüt im offensiven zentralen Mittelfeld. Dabei fand sich auch der 45-Jährige auf jenem Posten wieder, den er bereits während seiner Zeit bei Bayern Kitzingen mit Vorliebe zelebriert hatte. Mit einem direkt verwandelten Freistoß gelang Jurkiewicz sogar ein Tor. „Die Mauer stand sehr weit weg. Da dachte ich mir, den muss man nur darüberbringen, dann kommt der Torwart nicht mehr hin.“

Zuvor hatte Jürgen Endres die Abtswinder Führung erzielt, nachdem er ein Zuspiel des Frammersbacher Torhüters Christoph Keller an Abwehrspieler Marius Müller abgefangen hatte. Bei den Toren nach der Pause profitierte Albert Fischer dann nach Jörg Ottos Flanke vom Ausrutschen des Verteidigers, und Pascal Kamolz vollendete einen Alleingang, nachdem er mit seinem Ballgewinn den Frammersbacher Spielaufbau durchkreuzt hatte.

Abtswind: Malte Schulze-Happe; Nicolas Wirsching, Jonas Wirth, Daniel Hämmerlein (56. Albert Fischer), Carl Murphy, Czeslaw Jurkiewicz (71. Thorsten Götzelmann), Florian Warschecha (56. Michael Herrmann), Fabian Mauderer, Jörg Otto, Jürgen Endres, Pascal Kamolz.

Tore: 0:1 Jürgen Endres (32.), 0:2 Czeslaw Jurkiewicz (42.), 0:3 Albert Fischer (63.), 0:4 Pascal Kamolz (72.). Schiedsrichter: Holger Hofmann (Langenfeld). Zuschauer: 150.