MOTORSPORT

Julian Friemelt wird Dritter bei der „Deutschen“

Die Kartfahrer des AMC Kitzingen haben eine erfolgreiche Saison hinter sich – und Spitzenplätze auf unterfränkischer, nordbayerischer und Bundesebene in der Tasche.
Artikel drucken Artikel einbetten
Julian Friemelt vom AMC Kitzingen wurde Dritter auf der Deutschen Meisterschaft. Foto: Foto: Hartmut Hess

Die Jugend-Kart-Gruppe des AMC Kitzingen hat eine sehr erfolgreiche Saison hinter sich. Nachdem sich Julian und Kevin Friemelt auf unterfränkischer und nordbayerischer Ebene mit Spitzenplätzen ausgezeichnet und auf Landesebene ganz vorne mitgemischt hatten, qualifizierten sich beide für die Deutsche Meisterschaft und auch den ADAC-Bundesendlauf. „Es war unser bestes Jahr mit erstmals einem Bayerischen Meister im AMC und Julians dritten Platz auf der Deutschen“, bilanzierte sein Vater und Trainer Markus Friemelt erfreut.

Der jüngere der Brüder aus der Kitzinger Siedlung, Julian Friemelt, krönte sein Motorsportjahr mit dem dritten Platz auf der Deutschen Meisterschaft in Lübeck. Der Elfjährige mischte munter mit in der Altersklasse zwei und lag nach dem ersten von vier Rennläufen an zwei Tagen sogar in Führung. Wie eng es zuging, zeigte sich daran, dass die sechs Besten der Klasse innerhalb der Bilanz von 139 Punkten lagen. „Der Julian hat einen guten Job gemacht und sich den Podestplatz absolut verdient“, sagte Markus Friemelt. „Es war nur schade, dass er im dritten Lauf am Sonntag sechs Zehntelsekunden verlor, sonst wäre er der neue Titelträger geworden.“

Mit 139,27 Punkten nach vier fehlerfreien Läufen lag Julian als Dritter nur drei Hundertstelsekunden hinter dem zweitplatzierten Saarländer Jannis Scherer und auch nur sieben Hundertstel hinter der Deutschen Meisterin Leni Reithmeier vom oberpfälzischen AC Waldershof. Sein Bruder Kevin Friemelt kam auf den nassen Parcours nicht so gut zurecht, er handelte sich drei Pylonenfehler ein und vergab früh eine vordere Platzierung. In den Läufen zwei und drei ging der 14-Jährige hohes Risiko, was zu weiteren Pylonenfehlern führte. Im vierten Durchgang gelangen ihm dann ein fehlerfreier Auftritt und die drittbeste Laufzeit aller Starter in der Altersklasse vier.

Doch die Fehlerzahl wog zu hoch, und Kevin Friemelt landete im Endklassement abgeschlagen auf dem 23. Platz. Den Titel holte der Oberbayer Florian Vietze (MSC Schrobenhausen). In Moritz Hölzle vom MSC Scuderia Kempten kam ein Schwabe auf den siebten Rang, Tim Hilpert vom Ortsclub Würzburg verpasste als Zwölfter wegen eines Pylonen-Fehlers das Siegerpodest.

Zuletzt reisten die Friemelts auch zum ADAC-Bundesendlauf ins badische Sinsheim. Das Fazit dort lautete: Außer Spesen nichts gewesen. Die Kitzinger kamen nicht klar und landeten im Feld der Geschlagenen mit dem 31. Platz von Kevin Friemelt und dem 38. Platz von Julian Friemelt.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren