Handball-Bayernliga Frauen

Holpriger Auftakt für Etwashausen

Mag auch noch einiger Sand im Getriebe der Etwashäuser Frauen knirschen: Die nicht immer reibungslose Vorstellung beim Liganeuling aus dem Münchner Vorort reicht am Ende zu einem klaren Sieg.
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Rückhalt: Etwashausens Torhüterin Daniela Braun. Foto: Foto: Hartmut Hess
Bayernliga Frauen

ESV Neuaubing – HC Sulzbach/Rosenberg    
SV-DJK Taufkirchen – TV Etwashausen 12:20  
HCD Gröbenzell – HaSpo Bayreuth 27:18  
HG Zirndorf – 1. FC Nürnberg 30:40  
HSG Fichtelgebirge – HSV Bergtheim 22:16  
TSV Ottobeuren – SG Garitz/Nüdlingen 24:21  
TS Herzogenaurach – SG Kissing/Friedberg 21:18  

SV-DJK Taufkirchen – TV Etwashausen 12:20 (5:7). Mag auch noch einiger Sand im Getriebe der Etwashäuser Frauen geknirscht haben: Die nicht immer ganz reibungslose Vorstellung beim Liganeuling aus dem Münchner Vorort reichte am Ende zu einem klaren Sieg. „Es war genau der richtige Gegner. Wir hatten viel mit uns selbst zu tun, viele Fehlpässe und Fehlwürfe“, erklärte Abteilungsleiter Hans Sauer nach dem holprigen Saisonauftakt. Anna Renner war sogar direkt aus dem Urlaub zum Spiel angereist.

Die Etwashäuserinnen taten sich vor allem zu Beginn schwer, ins Spiel zu kommen. Überhaupt lief die Partie anfangs recht zäh, nach 17 Minuten waren erst fünf Tore gefallen, und es hieß nur 3:2 für Etwashausen. Bis zur Pause blieb Etwashausen knapp im Vorteil, danach hatte sich die Mannschaft besser auf ihren Gegner eingestellt. Über 10:7, 14:8 und 17:9 nahm sie Kurs auf einen wenig glanzvollen Sieg. Auf beiden Seiten dominierten zwei aufmerksame Abwehrreihen die Partie, dazu hatte der TVE in Torhüterin Daniela Braun wieder einen starken Rückhalt; auch Taufkirchens Torhüterin Laura Cuperus zählte zu den besten Spielerinnen und hielt einige Male gut.

Letztlich war die laue Leistung des TVE egal. „Hauptsache, gewonnen“, sagte Sauer. Er sah einiges, was in der nächsten Zeit zu verbessern sei. Defizite zeigte die Mannschaft etwa bei Siebenmetern. Melle Meyer und Laura Knorz vergaben insgesamt vier dieser Gelegenheiten. Taufkirchen, erst durch Siege in der Relegation gegen Winkelhaid aufgestiegen, wurde oft nur über den Kreis gefährlich. Sechs Siebenmeter holten die Gastgeberinnen heraus, fünf verwerteten sie. Die nicht sehr groß gewachsenen Spielerinnen Taufkirchens taten sich speziell aus dem Rückraum heraus eher schwer.

Nächsten Samstag erwartet Etwashausen gleich den HSV Bergtheim zum Derby in der heimischen Halle.

Taufkirchen: Häuser 4/3, Riesenberger 3/2, Bente Petersen 2, Kyrian 1, Putzke 1, Roth 1; Etwashausen: Melanie „Melle“ Meyer 8/3, Melanie Meyer 4, Laura Knorz 3/1, Julia Meyer 3, Ricarda Suciu 1, Ann-Katrin Lang 1.

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