Willanzheim
Fussball Kreisliga 1 WÜ

Für Willanzheim wäre der Klassenerhalt der Oberhammer

Der SV Willanzheim hält sein Schicksal am letzten Spieltag im Fernduell mit Hopferstadt und Oberpleichfeld in der eigenen Hand. Allerdings benötigten die Breitbachtaler dazu einen Auswärtssieg in Kirchheim.
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In seinem letzten Spiel beim SV Willanzheim will Trainer Thomas Bergner sein Team nochmals zu Höchstleistungen anspornen. Mit einem Sieg beim FC Kirchheim wäre der Klassenerhalt definitiv gesichert. Foto: Sterzbach
In seinem letzten Spiel beim SV Willanzheim will Trainer Thomas Bergner sein Team nochmals zu Höchstleistungen anspornen. Mit einem Sieg beim FC Kirchheim wäre der Klassenerhalt definitiv gesichert. Foto: Sterzbach

FC Kirchheim - SV Willanzheim (6:0; Sonntag, 15 Uhr).

Während die Entscheidungen auf den vorderen Rängen schon gefallen sind, tobt am letzten Spieltag am unteren Ende der Tabelle ein Fernduell um den Klassenerhalt, eine zweite Chance in der Relegation auf den Verbleib oder um den direkten Abstieg in die Kreisklasse.

"Wir haben die vermeintlich beste Ausgangsposition von den drei Mannschaften, aber können auch noch direkt absteigen", weiß Trainer Thomas Bergner um die brisante Lage, dass seiner Mannschaft am letzten Spieltag ein heißer Tanz bevorsteht. Denn während der SV Willanzheim (12./29) als einziger der drei Konkurrenten auswärts in (5./47) antreten muss, erwartet der FC Hopferstadt (13./28) den seit letztem Sonntag als Meister feststehenden SV Heidingsfeld (1./67). Auch der SV Oberpleichfeld (14./28) spielt auf dem eigenem Gelände gegen den TSV Eisingen (7./44).

Mit nur einem Zähler vor den punktgleichen Konkurrenten gehen die Breitbachtaler ins letzte Spiel der regulären Runde, so dass ihnen einzig ein Sieg Unabhängigkeit von den anderen Ergebnissen bescheren würde. Hinter dem Trio, das sich auf den letzten Metern beharkt, stehen zwei Absteiger bereits fest. Die zweite Mannschaft der TG Höchberg und der SV Bütthard müssen den Gang in die Kreisklasse antreten. Ihnen anschließen wollen sich die Willanzheimer nicht. "Im letzten Heimspiel geben alle Teams noch einmal ein bisschen mehr. Wir müssen den Gegner durch unseren Einsatz dazu zwingen, mehr laufen und kämpfen zu müssen als ihm lieb ist, um ihm die Lust an diesem Spiel zu nehmen", gibt Bergner die Aufgabe vor.

Verstecken müssen sich die Willanzheimer angesichts ihrer letzten Resultate nicht. Von ihren letzten sieben Spielen gewannen sie fünf. "Wir haben zwei Mal Hopferstadt geschlagen, bei den Siedlern und zu Hause gegen Eibelstadt gewonnen. Selbst in Mainstockheim waren wir in den letzten Minuten noch an einem Unentschieden dran. Die Ergebnisse zeigen, wie gut wir in den letzten Wochen zusammengehalten haben", beschwört Bergner den Teamgeist. "Wir können unsere eigene Meisterschaft gewinnen, indem es uns gelingen sollte, die Klasse zu halten. Das wäre der absolute Oberhammer und für uns mit einem Titel gleichzusetzen."

Doch steht seit der ersten Begegnung mit Kirchheim die höchste Saison-Niederlage im Raum. "Im Hinspiel haben sie uns zur Kirchweih sechs Stück eingeschenkt", erinnert sich Bergner und appelliert an seine Mannschaft: "Wir müssen ein letztes Mal alles, alles, alles in die Waagschale werfen."


SSV Kitzingen - TSV Grombühl (1:3; Sonntag, 15 Uhr).

Die Saison plätschert beim SSV Kitzingen (8./43) ihrem Ende entgegen. Zwischen den Plätzen sieben und neun werden die Siedler nach dem letzten Spieltag in der Tabelle zu finden sein. Dabei wussten sie vor allem zu Hause zu überzeugen. Auswärts lief es bei ihnen in dieser Spielzeit alles andere als rund. Zum Abschluss stellt sich der TSV Grombühl (11./36) in der Siedlung vor. Die Gäste rutschten mit einer schwachen Rückrunde in der Tabelle ab. Für beide Trainer, Carsten Lanik bei den Siedlern und Oliver Bieber bei Grombühl, ist dies das letzte Spiel beim aktuellen Verein. Lanik wird Co-Trainer beim Landesligisten Rimpar, Bieber übernimmt Absteiger Uettingen.


SG Buchbrunn-Mainstockheim - Dettelbach und Ortsteile (0:2; Sonntag, 15 Uhr).

Das Pokalfinale ist vorüber. Die SG Buchbrunn-Mainstockheim (3./54) zog in einer ausgeglichenen Begegnung gegen Schollbrunn unglücklich den Kürzeren. Das Finale brachte dem Team zumindest 250 Euro in die Mannschaftskasse - ein ebenso überreichter Getränkerahmen wurde noch vor Ort von durstigen Kehlen plattgemacht.

Nach dem Saisonhöhepunkt steht der Mannschaft zum letzten Spiel von Coach Ali Akdeniz ein interessantes Lokalderby ins Haus. In Buchbrunn gastiert Nachbar Dettelbach und Ortsteile (6./46), das mit einem abschließenden Dreier in der Tabelle bis auf Platz vier springen könnte, sollten die vor ihm platzierten Teams aus Kirchheim und Eibelstadt nicht mit dieser Ausbeute mithalten können. Neben der SG als Dritter haben die beiden besser stehenden Mannschaften auch ihre Plätze gebucht. Der SV Heidingsfeld sicherte sich am letzten Samstag die Meisterschaft. An zweiter Stelle bestreitet der TSV Unterpleichfeld die Aufstiegsrelegation.
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