Kitzingen

Für Schwenkert wird aus Bronze Silber

Zwei Kitzinger Athleten zeigen bei der deutschen Senioren-Meisterschaft, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Aber nur einer schafft es, sich zu verbessern.
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Bei der deutschen Masters-Meisterschaft (Senioren) wurden vom KSV Kitzingen Thomas Stöhr (links) Fünfter und Karl-Heinz Schwenkert Zweiter.

Mit dem Ziel, sich zu verbessern, waren die Gewichtheber Karl-Heinz Schwenkert und Thomas Stöhr – vor einem Jahr mit Silber und Bronze ausgezeichnet – bei der deutschen Masters-Meisterschaft in Obrigheim(Neckar-Odenwald-Kreis) gestartet. Aber nur einem der beiden Schwerathleten des KSV Kitzingen ist dies gelungen. Während Schwenkert Zweiter in seiner Altersklasse wurde, musste Stöhr mit Platz fünf zufrieden sein.

Schwenkert hatte es in der Altersklasse 7 bis 77 Kilogramm Körpergewicht mit zwei Gegnern aus Meißen und Wemmetweiler zu tun. Mit drei gültigen Versuchen über 53, 57 und 59 Kilo lag er nach dem Reißen auf Rang zwei. Im Stoßen machte der Kitzinger noch einmal zwei Kilo auf den Führenden gut, kam aber trotz dieser 75 Kilo nicht an den Meißener Detlef Augustin heran. Im Zweikampf hatte Schwenkert nach sechs gültigen Versuchen 134 Kilo und der Meißener 138 Kilo.

Stöhr hatte es in der Altersklasse 1 mit jeweils zwei Gegnern aus Thüringen und Baden-Württemberg (unter ihnen der frischgebackene deutsche Vize-Mannschaftsmeister mit Obrigheim Jakob Neufeld) sowie einem Rivalen aus Bayern zu tun. Die Baden-Württemberger waren für den Kitzinger nicht zu schlagen. Die restlichen vier lieferten sich einen engen Wettkampf um Platz drei. Stöhr, ein Jahr zuvor Vizemeister geworden, machte sich Hoffnungen, erneut aufs Treppchen zu kommen. Diese hatten sich angesichts zweier gescheiterter Versuche an 89 Kilo im Reißen fast schon zerschlagen, doch da es die zwei starken Thüringer im Stoßen nur auf 101 und 103 Kilo brachten, sah Stöhr im Kampf um Platz drei wieder eine kleine Chance.

Für den Kitzinger lief es aber auch im Stoßen nicht gerade ideal. Ein ungültiger zweiter Versuch an 108 Kilogramm zwang ihn zu einer Wiederholung. Nach einem gültigen dritten war nur noch der Neumarkter Robert Rösch im Rennen um Platz drei. Der Heber, der mit 84 Kilo das Reißen beendet hatte, brachte im dritten Versuch 110 Kilo nach oben – und hatte mit 194 Kilogramm im Zweikampf, ein Kilo mehr als Stöhr und der Thüringer Adrian Friedrich, die beide auf 193 Kilo kamen. Hinter Friedrich auf Platz vier rutschte Stöhr mit gleicher Zweikampfleistung auf den fünften Rang ab. Bester Gewichtheber der gesamten Altersklasse war Favorit Jakob Neufeld mit 287 Kilogramm im Zweikampf.



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