FUSSBALL: BAYERNLIGA FRAUEN

Frickenhausens kurioser Gegner

Vierter Versuch, in der Fremde zu gewinnen: Frickenhausen bekommt es dabei mit einem Gegner zu tun, der einen herben Verlust zu verkraften hat.
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TSV Frickenhausen

Fremde Fußballplätze sind für die Frauen des TSV Frickenhausen in dieser Saison noch kein Hort der Glückseligkeit. Bei drei Auftritten außer Haus haben sie zwei Unentschieden und eine Niederlage erreicht – nicht das, was man sich als Bayernligist im zweiten Jahr erwartet, zumal die Gegner mit Ausnahme des SV Thenried nicht zur ersten Kategorie gehörten. Das lässt sich auch von der SpVgg Eicha behaupten, die sich nur knapp oberhalb der Abstiegszone befindet und mit der die Frickenhäuserinnen an diesem Sonntag verabredet sind.

Den Oberfränkinnen ist im Sommer ihre trefflichste Schützin abhanden gekommen. Caroline Eberth hat sich für den 1. FC Nürnberg und die Regionalliga entschieden, nachdem sie in drei Jahren 75 Tore für Eicha erzielt hatte. Ihr Klub scheint den Abgang noch nicht verkraftet zu haben. In fünf Heimspielen hat Eicha gerade einen Sieg geschafft, aber manch kuriosen Auftritt hingelegt. Gegen Aufsteiger Wacker München kassierte die Mannschaft in der Nachspielzeit den Treffer zum 4:4; gegen Saaldorf, auch das ein Neuling, verlor sie durch zwei Treffer in den letzten zwei Minuten mit 3:4.

Beide Kontrahenten strotzen also nicht gerade vor Selbstvertrauen, obwohl Frickenhausens Trainer Gernot Haubenthal zuletzt stets beteuert hat, sein Schützlinge nähmen sich Rückschläge nicht mehr so zu Herzen und kämpften auch in schier aussichtslosen Situationen um ihre Chance. Ge-gen Thenried und Forstern hat dieser Einsatz zwar nicht gereicht, das Spiel zu gewinnen – es kommen aber auch wieder andere Gegner.

In Eicha muss nach dem Haubenthal'schen Erfolgsprinzip auf jeden Fall ein Sieg her, obwohl der Anschluss an die vorderen Tabellenplätze schon wieder abgerissen ist. Jetzt kommt es darauf an, den Abstand zu den unteren Regionen zu vergrößern.

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