FUSSBALL: LANDESLIGA

Frickenhausens Frauen setzen Lauf fort

Aus einem anfänglichen Rückstand gegen Fürth macht der Bayernliga-Absteiger noch einen 5:1-Sieg – weil sich die Mannschaft laut Trainer „gnadenlos effizient“ zeigt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Landesliga Nord Frauen

 

FC Pegnitz – SpVgg Oberfranken Bayreuth 5:0  
SpVgg Ebing – SV Veitshöchheim 2:0  
FC Karsbach – SV Leerstetten 1:0  
1. FC Nürnberg II – SV Neusorg 2:2  
Schwabthaler SV – FC Schweinfurt 05 4:0  
TSV Frickenhausen – SpVgg Greuther Fürth II 5:1  

 

 

1. (1.) SpVgg Ebing 5 4 0 1 19 : 4 12  
2. (4.) Schwabthaler SV 5 3 1 1 17 : 9 10  
3. (5.) TSV Frickenhausen 5 3 1 1 12 : 5 10  
4. (2.) 1. FC Nürnberg II 5 3 1 1 10 : 7 10  
5. (3.) SV Neusorg 5 3 1 1 8 : 5 10  
6. (9.) FC Karsbach 5 3 0 2 7 : 9 9  
7. (8.) SV Veitshöchheim 5 1 3 1 11 : 10 6  
8. (6.) FC Schweinfurt 05 5 2 0 3 9 : 8 6  
9. (7.) SpVgg Greuther Fürth II 5 2 0 3 15 : 15 6  
10. (10.) SpVgg Oberfranken Bayreuth 5 1 0 4 5 : 15 3  
11. (12.) FC Pegnitz 5 1 0 4 7 : 23 3  
12. (11.) SV Leerstetten 5 0 1 4 6 : 16 1  

 

TSV Frickenhausen – SpVgg Greuther Fürth 5:1 (3:1). Unerwartet deutlich setzten sich die Frickenhäuser Fußballerinnen gegen die Zweitvertretung aus Fürth durch. Trotz erneuter personeller Probleme hieß es am Ende 5:1 für die Gastgeberinnen, die damit bereits im vierten Spiel nacheinander ungeschlagen geblieben sind.

Die Fürtherinnen hatten zunächst die deutlich bessere Spielanlage gezeigt. Gegen die in der ersten Viertelstunde dominante Spielvereinigung schaffte es Frickenhausen aber, konsequent zu verteidigen. Und so wurden die Gäste kaum gefährlich. Dann aber landete ein zu kurzer Abschlag Lisa Uhls bei Amanda Sulewski: Die Fürtherin lupfte den Ball über die zu weit vor dem Gehäuse stehende Torhüterin – unglücklich, aber nicht unverdient lagen die Frickenhäuserinnen zurück.

Zwei Fehler der Torhüterin

Wenig später wurden sie ebenfalls begünstigt – nämlich von zwei Fehlgriffen Daniela Bauers. Jeweils hatte Tabea Rauschenberger einen Freistoß auf das Fürther Gehäuse gezogen, jeweils griff die Keeperin am Ball vorbei. Plötzlich führten die Gastgeberinnen – und sie legten vor der Pause sogar nach. Nach einem Ballgewinn spielte Rauschenberger den Ball quer auf Romina Kuffner, die eiskalt verwertete.

Nach dem Wechsel versuchten die Gäste noch einmal alles, um den Anschluss herzustellen. Dabei lauerten Frickenhausens Frauen auf Gelegenheiten zum Kontern – und kamen damit auch zum Erfolg. Simone Sing windete sich nach einem langen Pass um ihre Gegnerin und schob dann zum 4:1 ein. „Fürth hat bis zum Sechzehner richtig gut kombiniert“, sagte TSV-Trainer Thomas Hofmann. „Nur im Abschluss waren sie zu harmlos.“ Torfrau Lisa Uhl geriet nur selten in Bedrängnis. Selbst bei Stefanie Schuberts Lattenfreistoß musste sie nicht eingreifen (66.).

So war es mit Anbruch der Schlussviertelstunde abermals Simone Sing, die ihre Kontrahentin clever aussteigen ließ und zum 5:1 traf. „Wir waren gnadenlos effizient, haben unsere wenigen Möglichkeiten eiskalt reingemacht“, sagte der Trainer mit Blick auf den dritten Sieg im fünften Spiel. Damit bleiben die Grün-Weißen unbesiegt – zumindest in jenen Spielen, die sie ausgetragen haben. Die erste Partie hatten sie aus Personalnot abgesagt.

Frickenhausen: Uhl – Roll, Rumpel, Anja Schreck, Kleine, Rauschenberger, Angelina Schreck, Sieber (46. Müller), Kuffner, Sing, Wacker.

Schiedsrichter: Matthias Beck-Treuheit (Oberndorf). Zuschauer: 22. Tore: 0:1 Amanda Sulewski (20.), 1:1 Tabea Rauschenberger (31.), 2:1 Ta- bea Rauschenberger (39.), 3:1 Romina Kuffner (41.), 4:1 Simone Sing (63.), 5:1 Simone Sing (77.).

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren