FUSSBALL: BAYERNLIGA

Frickenhausens Frauen auch offiziell abgestiegen

Nach drei Jahren ist das Abenteuer Bayernliga zu Ende. Bei Stern München fehlen den Frickenhäuserinnen mal wieder vier Stammkräfte und das Schussglück.
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Sie hat alles gegeben, am Ende vergebens: Frickenhausens Spielertrainerin Sabine Müller. Foto: Foto: Hans Will
Bayernliga Frauen

 

TSV Schwaben Augsburg – SV Saaldorf 0:2  
TuS Bad Aibling – SV Weinberg II 1:1  
SV Thenried – FC Pegnitz 3:0  
FFC Hof – SC WÜ Heuchelhof 5:1  
SV Frensdorf – SpVgg Greuther Fürth 2:1  
FC Stern München – TSV Frickenhausen 2:0  

 

 

1. (1.) SC WÜ Heuchelhof 20 14 4 2 66 : 32 46  
2. (3.) SV Frensdorf 21 11 4 6 35 : 24 37  
3. (2.) FC Ingolstadt II 20 11 3 6 41 : 25 36  
4. (5.) SV Saaldorf 20 11 3 6 42 : 28 36  
5. (4.) SV Weinberg II 21 9 8 4 25 : 20 35  
6. (6.) TSV Schwaben Augsburg 21 10 3 8 50 : 42 33  
7. (7.) FC Stern München 20 9 5 6 41 : 24 32  
8. (10.) FFC Hof 20 8 3 9 46 : 37 27  
9. (9.) TuS Bad Aibling 20 7 5 8 25 : 29 26  
10. (8.) SpVgg Greuther Fürth 20 7 4 9 38 : 32 25  
11. (11.) SV Thenried 20 7 3 10 32 : 39 24  
12. (12.) TSV Frickenhausen 20 2 5 13 14 : 51 11  
13. (13.) FC Pegnitz 21 0 2 19 4 : 76 2  

 

FC Stern München – TSV Frickenhausen 2:0 (1:0). Nun steht der Abstieg Frickenhausens auch rechnerisch fest. Mit der knappen Niederlage bei Stern München haben die grün-weißen Kickerinnen keine Möglichkeit mehr, in der Bayernliga zu bleiben. Noch vier Spiele, dann wird das Abenteuer in Bayerns höchster Spielklasse nach drei Jahren zu Ende sein.

Auch diesmal waren Spielertrainerin Sabine Müller und ihr Team dezimiert angereist. Gleich vier Stammkräfte galt es zu ersetzen: Sarah Kinle, Marianne Keck (beide beruflich eingespannt), Kim Kißler (verletzt) und Romina Kuffner (krank). So starteten die TSV-Kickerinnen erst einmal vorsichtig. Dennoch merkten sie rasch, was besonders in Sachen Körperlichkeit auf sie zukommen würde.

„Sehr robust“ seien die Münchnerinnen zu Werke gegangen, fand Müller. Beeindrucken ließen sich die Frickenhäuse-rinnen davon kaum. Stattdessen besaß Candida Schwarz nach einer Ecke sogar die große Möglichkeit zur Führung. Doch das Leder sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Schade sei das gewesen, so Müller. Aber man habe einfach nicht das nötige Glück.

Aus dem Spiel heraus ließ ihr Team die nötige Konsequenz im offensiven Drittel vermissen. Zumeist haperte es am entscheidenden Pass. So waren es die Gastgeberinnen, die nach einem Konter in Führung zogen und diese bis zum Seitenwechsel robust verteidigten.

Doch auch nach der Pause hielten die Frickenhäuserinnen dagegen. Sie suchten ihr Heil in der Offensive und hätten in einigen Szenen ausgleichen können. Tabea Rauschenberger hatte den Ball beim gegnerischen Spielaufbau erobert, spielte quer auf die mitgelaufene Johanna Roll, und die verzog. Angelina Schreck und Katharina Other scheiterten an Münchens Torhüterin Janine Loris.

„Es gab einige Möglichkeiten für uns, in die Partie zurückzufinden. Aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor“, sagte Müller. Damit brachte der zweite Treffer der Gastgeberinnen in der Schlussphase die Entscheidung. Die Frickenhäuserinnen waren nicht die schlechtere Mannschaft gewesen, aber die ineffizientere.

Frickenhausen: Kohl; Müller, Anja Schreck, Kullmann (62. Wasserbauer), Schwarz, Roll (81. Wacker), Other, Uhl, Angelina Schreck, Rauschenberger, Sing.

Tore: 1:0 Lisa Zaglauer (25.), 2:0 Veronika Youssef (80.).

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