FUSSBALL: LANDESLIGA

Frickenhausen verliert unglücklich

Ein Doppelschlag bringt die Grün-Weißen auf die Verliererstraße. Zwar stemmen sich die Hofmann-Schützlinge gegen die Niederlage, verwerten aber ihre Chancen nicht.
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Brachte Frickenhausen gegen den Club zwischenzeitlich auf 1:2 heran: Simone Sing (links) auf unserem Archivbild im Zweikampf mit Abwehrspielerin Janina Rebhan vom FC 05 Schweinfurt. Foto: Foto: Steffen Krapf

Fussball

Landesliga Nord Frauen

TSV Frickenhausen – 1. FC Nürnberg II 1:3
FC Karsbach – Schwabthaler SV 1:3
FC Pegnitz – SV Neusorg 1:1
SpVgg Ebing – SV Leerstetten 1:2
SpVgg Bayreuth – FC Schweinfurt 05 0:4
SV Veitshöchheim – SpVgg Greuther Fürth II 1:3

1. (2.) Schwabthaler SV 9 7 1 1 27 : 11 22
2. (1.) SpVgg Ebing 9 6 1 2 27 : 11 19
3. (3.) 1. FC Nürnberg II 9 6 1 2 19 : 11 19
4. (4.) SpVgg Greuther Fürth II 10 6 0 4 27 : 19 18
5. (7.) FC Schweinfurt 05 9 5 0 4 27 : 13 15
6. (5.) SV Neusorg 9 4 3 2 14 : 11 15
7. (6.) TSV Frickenhausen 9 4 1 4 19 : 19 13
8. (8.) SV Veitshöchheim 9 3 3 3 20 : 17 12
9. (9.) FC Karsbach 9 3 0 6 9 : 22 9
10. (10.) SpVgg Oberfranken Bayreuth 8 2 0 6 7 : 22 6
11. (12.) SV Leerstetten 9 1 1 7 12 : 25 4
12. (11.) FC Pegnitz 9 1 1 7 10 : 37 4

TSV Frickenhausen – 1. FC Nürnberg 1:3 (0:2). – Die Frickenhäuser Frauen haben den Schwung der ersten Saisonspiele verloren. Gegen die Reserve des 1. FC Nürnberg setzte es bereits die vierte Niederlage, die dritte in den letzten vier Spielen. Einmal mehr wurde den Grün-Weißen auch diesmal ihr Defensiv-Problem vor dem Seitenwechsel zum Verhängnis. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause bogen die Club-Frauen auf die Siegerstraße ein, von der sie im zweiten Durchgang nicht mehr abkamen und verdient mit 3:1 (2:0) am Geheu siegten.

Dabei hatte Frickenhausens Übungsleiter Thomas Hofmann sein Augenmerk genau auf diese Abwehrschwächen gelegt und seine Elf bewusst zurückhaltender beginnen lassen: „Wir haben versucht, sehr kompakt zu beginnen und die Nürnbergerinnen nicht zum Zug kommen zu lassen.“ Und das gelang nahezu perfekt. Aus dem Spiel heraus hatten die spielerisch besseren Gäste keine nennenswerte Möglichkeit. Nur bei Standards musste Torfrau Lisa Uhl stets auf der Hut sein.

Von den Gastgeberinnen kam offensiv nichts. Die wenigen Situationen, aus denen Abschlussaktionen entstehen hätten können, spielten sie unsauber aus und blieben lange ohne wirkliche Torgelegenheit. „So war es lange ein typisches 0:0-Spiel“, fand Hofmann, dessen Mädels aber doch mit einem Rückstand in die Halbzeit gingen. Denn kurz vor der Pause waren die Grün-Weißen bei zwei Nürnberger Eckbällen unaufmerksam und brachten das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Erst Juliana Adler und nur drei Minuten später Emma Thornley bedankten sich und drückten das Spielgerät in die Maschen.

Postwendend hatte jedoch Tabea Rauschenberger den Anschluss auf dem Fuß. Doch die FCN-Torhüterin Saskia Seidel parierte den Fernschuss bravourös. Diese hatte auch im zweiten Durchgang einiges zu tun. Denn plötzlich entdeckten die Gastgeberinnen ihre Offensiv-Qualitäten und setzten zu einem richtigen Sturmlauf an, der schnell ertragreich war. Fulminant hatte sich Fabienne Väth auf links durchgesetzt und Simone Sing bedient, die das Leder problemlos einschob. Frickenhausen dominierte nun die Partie und drängte auf den Ausgleich. „Das 2:2 lag in der Luft. Wir hatten etliche Chancen, aber Pech, dass der Ball nicht ins Tor ging“, ärgerte sich der Übungsleiter.

Die wenigen Kontermöglichkeiten des Clubs erstickten die Grün-Weißen stets im Keim. Erst als Frickenhausen in den Schlussminuten alles auf eine Karte setzte, gelang den Gästen durch Christina Wagner der dritte Treffer. „Das Tor war dann nicht mehr relevant. Betrachtet man den Spielverlauf, wäre das Remis sicher verdient gewesen“, so der 46-Jährige TSV-Coach, der mit der Leistung seiner Truppe aber zufrieden war. Diese sei nämlich um Welten besser gewesen als die zuletzt in Leerstetten. Nur sei der Kampf diesmal nicht belohnt worden. Durch die Niederlage rutschen die Grün-Weißen weiter in Richtung Tabellenkeller. Nur noch vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

TSV Frickenhausen: Uhl - Paul, Anderl, Müller (74. Wacker), Fabienne Väth (68. Lysanne Väth), Lupper, Anja Schreck, Angelina Schreck, Dick, Rauschenberger, Sing.

Schiedsrichter: Jens Reitstetter (Kleinrinderfeld). Zuschauer: 40. Tore: 0:1 Juliana Adler (39.), 0:2 Emma Thornley (42.), 1:2 Simone Sing (54.), 1:3 Christina Wagner (90.)

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