Landesliga Nord Frauen
 
SV Weinberg II – ETSV Würzburg II abges.  
SV Reitsch – FC Pegnitz 1:3  
FC Schweinfurt 05 – SV Frensdorf 1:2  
TSV Frickenhausen – SV Leerstetten 2:1  
 
1. (2.) FC Pegnitz 6 6 0 0 20 : 2 18  
2. (1.) ETSV Würzburg II 6 5 0 1 25 : 4 15  
3. (3.) SV Leerstetten 6 4 1 1 19 : 9 13  
4. (4.) SV Weinberg II 6 3 1 2 14 : 11 10  
5. (5.) TSV Frickenhausen 6 3 1 2 14 : 15 10  
6. (6.) SV Reitsch 6 2 1 3 7 : 12 7  
7. (9.) SV Frensdorf 7 2 1 4 13 : 24 7  
8. (7.) SV Neusorg 6 2 0 4 13 : 17 6  
9. (8.) TSV Neudorf 5 2 0 3 10 : 14 6  
10. (10.) Dettelbach und Ortsteile 5 1 0 4 5 : 13 3  
11. (11.) FC Schweinfurt 05 7 0 1 6 7 : 26 1  

TSV Frickenhausen – SV Leerstetten 2:1 (2:0). Nach zwei Niederlagen war es nicht irgendein Sieg, den Frickenhausens Fußballerinnen am Sonntag da errangen. Es war ein Sieg, den sie ihrer Spielertrainerin Anika Höß widmeten. Die 22-Jährige war nach einer halben Stunde bei einem Richtungswechsel im Rasen hängen geblieben, das rechte Knie schmerzte danach so sehr, dass sie umgehend ärztlich versorgt und anschließend ins Krankenhaus gefahren wurde, Kreuzband und Innenband sollen lädiert sein, teilte sie in der Nacht zum Montag mit. Die zweite Hälfte der Begegnung ließ die Trainerin sich erzählen, und es waren erfreuliche Nachrichten, die da zu ihr vordrangen.

„Jede kämpft für jede, das hat uns diesmal ausgezeichnet“, stellte Anika Höß fest, nachdem sie bei der vorangegangenen 0:6-Niederlage in Würzburg noch bemängelt hatte, man sei „nicht als Team“ aufgetreten. Gegen Leerstetten gelang es Frickenhausen, von Beginn an sein Spiel zu entfalten und gefällig über die Flügel zu kombinieren. Ein Kopfball Sandra Abersfelders nach einer Ecke knallte schon in der ersten Minute ans Lattendreieck.

Nach zehn Minuten lag der Ball erstmals im Tor, drei Minuten später erneut: Erst vollendete Abersfelder eine schöne Stafette über Manuela Schlör und Sabine Müller zum 1:0, dann traf Katrin Hauck nach einer Flanke von Simone Barthel zum 2:0. Leerstettens gefährlichste Aktion war nach 36 Minuten ein Schuss von Tina Welsch an die Latte. Als Katharina Grießemer in der zweiten Hälfte für Leerstetten verkürzte, hätte die Partie angesichts der Vielzahl von Frickenhäuser Torchancen längst entschieden sein können. So galt es bis in die Nachspielzeit zu bangen. „Ich bin stolz auf meine Mädels. So bleiben wir in der oberen Tabellenhälfte“, stellte Spielertrainerin Höß fest.

Tore: 1:0 Sandra Abersfelder (11.), 2:0 Katrin Hauck (14.), 2:1 Katharina Grießemer (67.).