Landesliga Nord Frauen
 
SV Frensdorf – Dettelbach und Ortsteile 6:1  
SV Leerstetten – FV Obereichstätt 5:1  
FC Pegnitz – TV Nabburg 1:4  
SV Reitsch – SV Weinberg II 2:1  
TSV Frickenhausen – Schwabthaler SV 5:0  
1. FC Nürnberg II – Kickers Aschaffenburg 4:1  
 
1. (1.) SV Leerstetten 2 2 0 0 11 : 1 6  
2. (2.) 1. FC Nürnberg II 2 2 0 0 7 : 2 6  
3. (4.) TV Nabburg 2 2 0 0 6 : 1 6  
4. (6.) SV Frensdorf 2 1 1 0 6 : 1 4  
5. (8.) TSV Frickenhausen 2 1 0 1 6 : 2 3  
6. (2.) FC Pegnitz 2 1 0 1 4 : 5 3  
7. (11.) SV Reitsch 2 1 0 1 2 : 3 3  
8. (5.) FV Obereichstätt 2 1 0 1 3 : 6 3  
9. (6.) Kickers Aschaffenburg 2 0 1 1 1 : 4 1  
10. (9.) Dettelbach und Ortsteile 2 0 0 2 2 : 9 0  
11. (12.) SV Weinberg II 2 0 0 2 1 : 8 0  
12. (9.) Schwabthaler SV 2 0 0 2 1 : 8 0  

TSV Frickenhausen – Schwabthaler SV 5:0 (3:0). Der oberfränkische Bezirksoberliga-Meister war für Frickenhausens Frauen der richtige Aufbaugegner nach der unglücklichen Niederlage in Obereichstätt. Von Beginn an bliesen sie zur Offensive, und keine neun Minuten waren vergangen, da hatte Manuela Schlör bereits zum 1:0 getroffen. Ermuntert von diesem Tor, griffen die Gastgeberinnen nun immer wieder beherzt an. Besonders Sandra Abersfelder boten sich in der Folge beste Chancen, die in aller Regel von der Schwabthaler Torhüterin Jaqueline Spindler zunichte gemacht wurden oder auch mal am Torgestänge verpufften.

Pragmatischer handelte Katharina Other: Nach einem Eckstoß von Kim Kißler köpfte sie den Ball zum 2:0 ins Netz. Kurz darauf folgte jener Augenblick, in der es den Gästen das einzige Mal in dieser so eintönigen ersten Hälfte gelang, so etwas wie Gefahr zu verbreiten vor dem gegnerischen Tor. Ausgangspunkt war eine Flanke von der rechten Seite, die Anja Rückel erreichte. Doch die Schwabthalerin im Zentrum des Geschehens vermochte den Ball nicht zu kontrollieren – vorbei die Hoffnung für den Aufsteiger, hier noch etwas zu reißen. Zumal es Abersfelder nach einer halben Stunde im fünften oder sechsten Versuch gelang, die Gästetorhüterin zu überwinden.

Zur Halbzeit war die Pflicht erfüllt, Frickenhausen konnte sich fortan der Kür widmen, wie beim vierten Treffer durch Katharina Other. Die Novizin, im Sommer vom Bezirksligisten DJK Würzburg gekommen, setzte den Ball aus spitzem Winkel kunstvoll ins lange Eck zum 4:0. Dieses Spiel hätte am Schluss auch 8:0 oder 10:0 ausgehen können, so viele Chancen boten sich dem TSV selbst noch in der zweiten Hälfte. Aber Jennifer Döll war die einzige, die kurz vor dem Ende noch ein Tor erzielte.

Tore: 1:0 Manuela Schlör (9.), 2:0 Katharina Other (12.), 3:0 Sandra Abersfelder (31.), 4:0 Katharina Other (50.), 5:0 Jennifer Döll (88.).

SV Frensdorf – Dettelbach und Ortsteile 6:1 (3:0). Dass nicht gleich alles rund laufen würde zu Saisonbeginn, darauf war man in Dettelbach vorbereitet. Aber die zweite Niederlage im erst zweiten Saisonspiel traf die Mannschaft mit einer Wucht, wie sie kaum einer erwartet hätte. Sie war zuvorderst die Folge ersichtlicher Fehler im Umschaltspiel, aber letztlich auch wieder Ausdruck erzwungener personeller Rochaden.

Sechs Gegentore kassierten Dettelbachs Frauen – und alle sechs gingen darauf zurück, dass zwischen Angriff und Abwehr ein sichtbares Ungleichgewicht herrschte, eine Lücke, die es gedankenschnell und flinken Fußes zu schließen bedurft hätte. Doch im-mer wieder ertappten sich die Dettelbacherinnen dabei, dass sie zu behäbig und langsam waren. Wie vor dem 1:0. Dettelbach hatte Eckstoß – doch dann reichte ein einziger langer Pass, um Dettelbachs Abwehr aus den Angeln zu heben. Vor dem 2:0 ging der Ball im Aufbauspiel verloren. Und als nach 35 Minuten Melanie Knöpflein verletzt passen musste, verlor die wegen des Ausfalls von Anna Beyer ohnehin labile Viererkette noch weiter an Steifigkeit.

Zur Halbzeit lag Dettelbach 0:2 zurück – ein Spielstand, bei dem nicht alles zu spät ist. Doch es hätte schon ein frühes Signal gebraucht, um hier die Weichen noch einmal anders zu stellen. Die Mannschaft gewann nun immerhin einige Zweikämpfe mehr, eroberte etwas häufiger den Ball, aber greifbare Vorteile, etwa in Form von Torgelegenheiten, erwuchsen daraus nicht. Und dann gelang Frensdorf ja erneut ein schnelles Tor zum 3:0, das den Dettelbacherinnen endgültig die Spielfreude und den Mut raubte. Der Widerstand erlahmte, und Frensdorf hatte kaum Mühe, den Vorsprung zu erhöhen. Nur Luisa Schröder gelang es mit dem 4:1 einen Kontrapunkt zu setzen.

Tore: 1:0 Melanie Friedel (4., nach Ecke von Dettelbach), 2:0 Tanja Zillig (20.), 3:0 Tanja Zillig (53.), 4:0 Tanja Zillig (62.), 4:1 Luisa Schröder (72., Zuspiel Katharina Bankl), 5:1 Vanessa Reichold (79.), 6:1 Denise Müller (83.).