FUSSBALL: LANDESLIGA

FC Geesdorf wieder in bester Laune

Mit einem 5:1 bei der FT Schweinfurt wandelt der FC auf den Spuren von 1860 München. Und Torjäger Vincent Held nimmt Anlauf für seine nächste Auszeichnung.
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FT Schweinfurt – FC Geesdorf 1:5 (1:1). Am Sonntagabend werden die Geesdorfer Fußballer genau wie Bundesliga-Trainer Achim Beierlorzer (1. FC Köln) zu Gast sein in der beliebten Live-Sendung Blickpunkt Sport des Bayerischen Rundfunks. Vincent Held hat mit seinem Treffer aus spitzem Winkel in Coburg die Abstimmung zum BFV-Treffer im Monat Juli gewonnen und wird dafür in München ausgezeichnet.

Der Trip in die Landeshauptstadt ist der perfekte Abschluss für dieses aus Sicht von Held und seines Vereins erneut erfolgreichen Wochenendes. Denn am Samstag hatte der Dorfverein auch bei der FT Schweinfurt gewonnen und damit seine derzeitige Spitzenstellung in der Liga unterstrichen. „Es war zunächst die erwartet schwere Aufgabe“, stellte FC-Spielertrainer Jannik Feidel fest. „Die Freien Turner haben es uns nicht leicht gemacht und um jeden Ball gekämpft.“

Seine Elf war zwar nach einer halben Stunde durch Held – wen sonst? – aus abseitsverdächtiger Position in Führung gegangen. Aber die kampfstarken, zu Hause noch sieglosen Schweinfurter glichen vor der Halbzeit verdientermaßen aus – und wären zu Beginn der zweiten Hälfte bei zwei großen Gelegenheiten sogar fast in Führung gezogen.

Doch stattdessen gelang dem erst 20-jährigen Neu-Geesdorfer Held ein Doppelpack innerhalb fünf Minuten gegen den so glücklosen Aufsteiger. Das 3:1 hatte gar die Marke „Treffer des Jahres“. Der FC-Stürmer, der in der letzten Saison noch für den SSV Kitzingen in der Kreisliga auflief, verwandelte einen direkten Freistoß aus mehr als 25 Metern (68.). Es war bereits sein 16. Treffer im siebten Saisonspiel. Angebote von höherklassigen Klubs dürften nur noch eine Frage der Zeit sein.

Und für die Schwarz-Weißen lief es auf der Maibacher Höhe, wo zehn Tage vorher im Pokal noch 1860 München zu Gast gewesen war, weiter wie am Schnürchen. Mittelfeldmotor Simon Weiglein, dessen Bruder Stefan noch die Folgen eines Kreuzbandrisses kuriert, schnürte gegen das Team von Trainer Adrian Gahn bereits den zweiten Geesdorfer Doppelpack des Spiels (70., 89. Minute).

„Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, gab Jannik Feidel später zu. „Aber wenn wir die Möglichkeiten bekommen, können wir schlecht absichtlich daneben schießen.“ Diese Sorgen müsste man haben.

Geesdorf: Seufert – Wagner, Kober, Fabio Feidel, Mbala – Jannik Feidel, Simon Weiglein – Saine (46. Fischer), Lehrmann, Staudt (82. Fuß) – Held (77. Reuß).

Schiedsrichter: Christoph Wißerner (Laufamholz). Zuschauer: 170. Tore: 0:1 Vincent Held (31.), 1:1 Daniel Rinbergas (41.), 1:2, 1:3 Vincent Held (63., 68.), 1:4, 1:5 Simon Weiglein (70., 89.).

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