Drei Punkte für Tischtennis- Zweitligist TSV Bad Königshofen

2. Bundesliga Männer
 
TTC indeland Jülich – 1. FC Köln 6:4  
TTC Frickenhausen II – ASV Grünwettersbach 1:6  
TSV Bad Königshofen – TTC Ruhrstadt Herne 6:2  
Borussia Dortmund – TTC Fortuna Passau 4:6  
1. FC Köln – TTC Weinheim 6:4  
SC Fürstenfeldbruck – TSV Bad Königshofen 5:5  
TTC Ruhrstadt Herne – TTC Frickenhausen II 6:0  
 
1. (1.) ASV Grünwettersbach 15 11 2 2 84 : 48 24 : 6  
2. (2.) TTC Fortuna Passau 16 11 1 4 83 : 60 23 : 9  
3. (3.) TTC indeland Jülich 15 10 2 3 78 : 53 22 : 8  
4. (4.) TTC Frickenhausen II 15 7 2 6 63 : 64 16 : 14  
5. (5.) Borussia Dortmund 16 7 2 7 74 : 72 16 : 16  
6. (6.) TSV Bad Königshofen 15 6 3 6 71 : 60 15 : 15  
7. (8.) SC Fürstenfeldbruck 17 4 4 9 64 : 85 12 : 22  
8. (7.) TTC Weinheim 17 3 6 8 65 : 88 12 : 22  
9. (9.) TTC Ruhrstadt Herne 15 4 3 8 60 : 68 11 : 19  
10. (10.) 1. FC Köln 17 3 1 13 51 : 95 7 : 27  

Seit 15 Wochen hatte das Tischtennis-Publikum in Bad Königshofen seine Mannschaft nicht mehr gesehen. Vielleicht auch aus diesem Grund bissen mit Ort, Schüller und Vyborny drei von fünf Spielern auf die Zähne und präsentierten sich ihren Fans trotz Schulterverletzungen. So war Mannschaftsarzt Dr. Roland Köth beim deutlichen Heimsieg gegen den abstiegsgefährdeten TTC Ruhrstadt Herne fast genauso wichtig wie die Spieler selbst. Er leistete genauso gute Arbeit wie die Plattenkünstler, die sich sicher mit 6:2 durchsetzten.

Bad Königshofen: Ort/Klasek 1, Geraldo/Vyborny 1, Geraldo 1, Ort 2, Vyborny 1.

Nur 17 Stunden nach dem Samstagsspiel mussten die Bad Königshöfer in Fürstenfeldbruck aufschlagen. Obwohl sie einige Zeit brauchten, bis sie sich an die anders springenden Bälle gewöhnt hatten, entführten sie im bayerischen Duell der 2. Bundesliga einen Punkt.

Bad Königshofen: Geraldo 2, Schüller 1, Ort 1, Klasek 1.

Versbachs Tischtennisspieler rutschen auf den letzten Platz ab

3. Bundesliga Süd Männer
 
TTC Wohlbach – DJK Stuttgart 6:3  
FC Bayern München – PSV Mühlhausen II 2:6  
SB Versbach – Bietigheim/Bissingen 0:6  
FSV Mainz 05 – FC Saarbrücken TT II 5:5  
TV Hilpoltstein – NSU Neckarsulm 6:4  
 
1. (2.) TV Hilpoltstein 17 14 2 1 95 : 36 30 : 4  
2. (1.) FC Saarbrücken TT II 17 14 2 1 98 : 51 30 : 4  
3. (3.) PSV Mühlhausen II 17 11 1 5 85 : 57 23 : 11  
4. (4.) FSV Mainz 05 17 8 3 6 79 : 71 19 : 15  
5. (5.) Bietigheim/Bissingen 16 7 3 6 69 : 63 17 : 15  
6. (6.) DJK Stuttgart 16 5 4 7 64 : 72 14 : 18  
7. (7.) NSU Neckarsulm 17 3 5 9 73 : 87 11 : 23  
8. (8.) FC Bayern München 17 3 4 10 58 : 86 10 : 24  
9. (10.) TTC Wohlbach 17 4 0 13 42 : 92 8 : 26  
10. (9.) SB Versbach 17 2 2 13 46 : 94 6 : 28  

Herber Rückschlag für die Tischtennismänner des SB Versbach im Kampf um den Klassenerhalt. Kapitän Andreas Ball und seine Kollegen verloren vor heimischer Kulisse gegen den TTC Bietigheim-Bissingen überraschend deutlich mit 0:6 (5:18-Sätze). „Die Höhe der Niederlage ist schon eine Überraschung, auch wenn man die Leistung des Gegners anerkennen muss“, räumte Sportleiter Michael Stock ein. Jetzt heißt es hoffen auf eine Niederlage von Wohlbach gegen Bayern München. Nur, wenn der TSV sein letztes Saisonspiel verliert, haben die Versbacher überhaupt noch eine Chance, die Liga zu halten. Vorausgesetzt, sie punkten in drei Wochen im Finale um den Klassenerhalt in Stuttgart selbst.

Otto Fetser hilft Heidingsfelder Handballern in der Bezirksliga

Otto Fetser, früherer Spielertrainer des TSV Lohr, trug am Wochenende das Trikot der TG Heidingsfeld und sorgte beim 31:20-Sieg in Ochsenfurt dafür, dass die Handballer aus dem Würzburger Stadtteil als Zweite der Bezirksliga Süd um den Aufstieg in die Bezirksoberliga spielen. Gegner ist am Wochenende des 18./19. April der FC Bad Brückenau, gegen den Fetser ebenfalls auflaufen wird, bevor der frühere Großwallstadter zur neuen Saison zum Bezirksligisten Haibach wechselt. Wie Heidingsfelds Trainer Manfred Wirth (früher TG Kitzingen) bestätigt, werden in der neuen Saison der ungarische Torhüter Gabor Andorka (gegenwärtig beim Landesligisten Hünfeld) und sein Landsmann Gabor Farkas (derzeit TSV Lohr) nach Würzburg wechseln. Ferner hätten auch zwei Spieler für die kommende Saison zugesagt, falls die TGH aufsteigt. In diesem Fall werde das Heidingsfelder Eigengewächs Marius Hümpfer vom Bayernligisten HaSpo Bayreuth zurückkehren. Außerdem habe auch ein Spieler des in der Bayernliga vom Abstieg bedrohten TSV Lohr einen Vorvertrag unterschrieben.