Der Verbleib in der Bayernliga ist der größte Erfolg in der Geschichte der Etwashäuser Tischtennis-Abteilung. Statt eines Friede-Freude-Eierkuchen-und-weiter-so-Gefühls fällt die Mannschaft aber aller Voraussicht nach auseinander.

Dietmar Weger (Ranglistenposition 2, 12:17-Bilanz) und Peter Herbst (3, 23:8) werden den Verein verlassen. Weger, weil er vom Verein enttäuscht ist und beispielsweise seine Leistung (Bayerischer Seniorenmeister) nicht dementsprechend gewürdigt sieht. Herbst erklärt dagegen in einer E-Mail als Grund für sein Etwashäuser Ende nach zwei erfolgreiche Jahren: „Weil es so ist. Ich werde dieses Jahr 50 und muss auf meine innere Stimme hören. Dies ist für mich das wichtigste.“

Ein mittlerweile großes Fragezeichen steht auch hinter Alexander Burkard (4), der mit Landesliga-Aufsteiger SpVgg Erlangen in Verbindung gebracht wird, bei dem er seit Jahren mittrainiert. Dies wäre eine für den in der Universitätsstadt wohnenden und arbeitenden Haßfurter eine durchaus naheliegende und nachvollziehbare Entscheidung.

Ob es in der Landesliga dann allerdings ein Wiedersehen mit dem TV Etwashausen geben würde, steht noch in den Sternen. Zum einen, weil Burkards Wechsel noch nicht hundertprozentig sicher ist, zum anderen aber auch, weil Etwashausens Verantwortliche um Abteilungsleiter Martin Günzel zum jetzigen Zeitpunkt noch überhaupt nicht wissen, in welcher Liga sie ihre erste Mannschaft antreten lassen. Die Bayernliga ist so gut wie ausgeschlossen, die Landesliga das erklärte Ziel, aber auch noch nicht beschlossene Sache.

„Wir müssen uns erst klar darüber werden, was wir wollen“, erklärt Günzel, für den selbst die 1. Bezirksliga noch nicht endgültig vom Tisch zu sein scheint. Dann allerdings nur mit eigenen Leuten. Zu denen darf man den zuletzt verletzten Torsten Küster zählen, der seit mittlerweile vier Spielzeiten das Trikot des TV Etwashausen trägt und auch in der neuen Saison tragen wird. „Aber nur in der Landesliga“, erklärt er. In der 1. Bezirksliga wird er nicht für den TVE aufschlagen.