Handball-Bayernliga Frauen

Etwashausen liefert Halbzeit zum Vergessen

Zur Halbzeit noch knapp in Führung, am Ende deutlich hinten: Etwashausen gelingen nach der Pause nur noch fünf Tore - zu wenig, um in Bayreuth zu gewinnen.
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TV Etwashausen
Bayernliga Frauen
 
Kissinger SC – TSV Winkelhaid 26:35  
HSV Bergtheim – TSV Ismaning 30:17  
1. FC Nürnberg – ASV Dachau 24:20  
SV-DJK Taufkirchen – TS Herzogenaurach 19:27  
HG Zirndorf – TSV Ottobeuren 30:19  
HaSpo Bayreuth – TV Etwashausen 28:18  
ESV Regensburg II – HSG Fichtelgebirge 28:28  
 
1. (1.) TSV Winkelhaid 4 4 0 0 112 : 95 8 : 0  
2. (2.) HG Zirndorf 4 3 0 1 95 : 76 6 : 2  
3. (5.) TSV Ismaning 4 2 1 1 101 : 105 5 : 3  
4. (6.) TS Herzogenaurach 4 2 1 1 103 : 97 5 : 3  
5. (4.) Kissinger SC 4 2 0 2 98 : 100 4 : 4  
6. (3.) ASV Dachau 4 2 0 2 81 : 85 4 : 4  
7. (9.) 1. FC Nürnberg 4 2 0 2 89 : 94 4 : 4  
8. (8.) HaSpo Bayreuth 4 2 0 2 101 : 86 4 : 4  
9. (13.) HSG Fichtelgebirge 4 1 1 2 92 : 101 3 : 5  
10. (7.) TV Etwashausen 4 1 1 2 93 : 94 3 : 5  
11. (11.) ESV Regensburg II 4 0 3 1 96 : 106 3 : 5  
12. (14.) HSV Bergtheim 4 1 1 2 97 : 87 3 : 5  
13. (10.) SV-DJK Taufkirchen 4 1 0 3 91 : 101 2 : 6  
14. (12.) TSV Ottobeuren 4 0 2 2 82 : 104 2 : 6  

HaSpo Bayreuth – TV Etwashausen 28:18 (12:13). Dreißig Minuten war (fast) alles gut beim TV Etwashausen, doch was in der Folge mit seinen Spielerinnen los war, sorgte selbst einen Tag später für Sprachlosigkeit bei Trainer Andreas Trabold. Nur noch fünf Treffer gelangen seinen Frauen im zweiten Abschnitt, der mit 5:16 kräftig in die Hose ging. „Sie haben uns in der zweiten Halbzeit richtig auseinander genommen“, blieb Trabold als Erkenntnis.

Zum bitteren Ende musste auch noch Torhüterin Daniela Braun mit Roter Karte vom Feld, weil die Schiedsrichter ihren Zusammenstoß im eigenen Kreis mit einer Konter laufenden Bayreutherin als Absicht werteten (58.). Dass der Faden nach der Halbzeit derart gerissen war, sah Trabold in nachlassender Disziplin begründet. Da halfen auch Änderungen im System und der Aufstellung nichts. Die auch körperlich sehr präsenten Bayreuther zogen ihre Leistung über 60 Minuten durch und nutzten die vielen Fehler des TVE.

Dabei hatten die Gäste gut und konzentriert begonnen. Sie stellten nach dem 2:4-Rückstand die Abwehr auf eine offensivere Variante um, was fruchtete. Mit 12:9 führte der TVE, bis Bayreuth näher kam. Mit einem direkten Freiwurf besorgte Laura Knorz die knappe Pausenführung, die bald darauf nur noch Makulatur sein sollte.

Bayreuth: Körber 9/1, Hartmann 5, Koppold 4, Lehnert 3, Antos 2/1, Hall 2, Hellriegel 1, Sumperl 1, Haberkorn 1; Etwashausen: Laura Knorz 9/3, Anna Renner 3, Anne-Lena Früh 2, Carolin Straßberger 1, Ann-Katrin Lang 1, Melanie Meyer 1, Janina Ruschin 1.

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