TISCHTENNIS: OBERLIGA

Etwashausen landet ungefährdeten Pflichtsieg

Warum sich die Blicke des TV-Tischtennisteams nach dem 9:1-Erfolg gegen Schlusslicht Ingolstadt wieder nach oben richten.
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Gewann gegen Schlusslicht Ingolstadt seine beiden Einzelpartien: Etwashausens Spitzenspieler Kamil Michalik. Foto: Foto: Karl Unger

Tischtennis

Oberliga Bayern Männer

 

TV Etwashausen – MTV Ingolstadt 9:1  
SV Haiming – TB/ASV Regenstauf 5:9  
FC Bayern München II – TSV Schwabhausen    

 

 

1. (1.) TSV Bad Königshofen II 4 3 1 0 35 : 19 7 : 1  
2. (5.) TV Etwashausen 4 2 1 1 31 : 21 5 : 3  
3. (2.) FC Bayern München II 2 2 0 0 18 : 4 4 : 0  
4. (3.) TSV Schwabhausen 4 1 2 1 29 : 31 4 : 4  
5. (4.) TTC Fortuna Passau II 2 1 1 0 17 : 9 3 : 1  
6. (6.) TTC Kist 4 1 1 2 30 : 30 3 : 5  
7. (9.) TB/ASV Regenstauf 2 1 0 1 10 : 14 2 : 2  
8. (7.) TSV Starnberg 3 1 0 2 14 : 25 2 : 4  
9. (8.) SV Haiming 2 0 0 2 8 : 18 0 : 4  
10. (10.) MTV Ingolstadt 3 0 0 3 6 : 27 0 : 6  

 

TV Etwashausen – MTV Ingolstadt 9:1 (28:11 Sätze)

Etwashausens Tischtennis-Männer landeten am Samstagabend vor etwa 40 Zuschauern einen völlig ungefährdeten 9:1-Erfolg gegen den MTV Ingolstadt. „Uns war schon im Vorfeld klar, was uns erwartet“, so TV-Kapitän Christoph Sasse nach der Partie gegen das Tabellenschlusslicht: „Ingolstadt ist in der Liga schon ein Wackelkandidat.“

Die Etwashäuser waren im Vorfeld immer noch ein wenig genervt gewesen von den vergebenen Chancen der vorherigen Partie bei Titelkandidat TSV Bad Königshofen II. Der TV hatte nach den Doppeln überraschend mit 3:0 geführt, dann aber doch eine 5:9-Niederlage kassiert. So bezeichnete Sasse die Begegnung an diesem Samstag gegen Ingolstadt denn auch als Schlüsselspiel“, sein Team habe nicht nur gewinnen, sondern auch dominieren wollen.

Was dem TV dann ja auch eindrucksvoll gelang. Nur ein einziger Punkt ging am Ende an die Gäste aus Ingolstadt, Kapitän Sasse unterlag an der Seite von Kamil Michalik dem gegnerischen Spitzendoppel Matej Urbanek/Christoph Mader. In den Einzeln machten die Gäste dann keinen Stich mehr, Sasse attestierte dem Schlusslicht aber dennoch, „gut dagegengehalten“ und „eine gute Leistung“ gezeigt zu haben.

Froh war der TV-Kapitän, dass er sich selbst genau wie sein Teamkollege Jens Jung „aus einem Tief befreit“ habe, nachdem beide zuletzt Niederlagen kassiert hatten. Gegen Ingolstadt mussten beide TV-Spieler am Samstag in den Entscheidungssatz, entschieden diesen jedoch jeweils für sich und durften endlich wieder jubeln.

Die Blicke der Etwashäuser richten sich nach dem klaren Sieg nun wieder nach oben. Als Saisonziel war ja ein Platz im oberen Tabellendrittel ausgegeben worden. Sasse gibt jedoch zu, dass man natürlich auch noch ein wenig in Richtung Platz zwei schielt. Dieser berechtigt bekanntlich zur Teilnahme an der Relegation und birgt damit eine Aufstiegschance.

Die Statistik des Spiels

Günzel/Herbert – Mazura/Frieberger 3:0 (11:4, 11:7, 11:9) Michalik/Sasse – Urbanek/Mader 1:3 (10:12, 11:8, 10:12, 8:11) Jäger/Jung – Teuber/Schaer 3:0 (11:7, 11:4, 11:4) Michalik – Mader 3:2 (8:11, 11:5, 9:11, 11:4, 11:8) Günzel – Urbanek 3:1 (11:9, 7:11, 11:6, 11:4) Herbert – Teuber 3:0 (11:8, 11:6, 11:8) Jäger – Mazura 3:1 (11:5, 6:11, 11:6, 11:8) Sasse – Frieberger 3:2 (9:11, 14:12, 5:11, 11:7, 11:9) Jung – Schaer 3:2 (5:11, 11:7, 8:11, 11:9, 11:6) Michalik – Urbanek 3:0 (11:3, 11:4, 11:7)

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