Handball-Landesliga Nord Männer

Etwashausen in Cham zu zärtlich

Beim Tabellenachten ist für Etwashausen von Beginn an nichts zu holen. Das liegt auch am Personal, denn der Mannschaft fehlen etliche Stammspieler. Und sie ist „einfach zu zart".
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Landesliga Nord Männer

TSV 1861 Mainburg – TV Helmbrechts 25:23  
TSV Partenstein – MTV Stadeln 29:26  
ASV 1863 Cham – TV Etwashausen 34:28  
HG SGS/TV Amberg – TV Roßtal 22:27  
DJK Waldbüttelbrunn – TS 1887 Selb 27:22  
HSV Main-Tauber – TV Münchberg 33:29  
TG Landshut – HSG Lauf/Heroldsberg 28:26  

1. (1.) DJK Waldbüttelbrunn 24 21 1 2 721 : 525 43 : 5  
2. (2.) TG Landshut 24 19 0 5 725 : 624 38 : 10  
3. (5.) TV Roßtal 24 15 1 8 696 : 665 31 : 17  
4. (3.) TV Münchberg 24 15 0 9 766 : 699 30 : 18  
5. (4.) HSG Lauf/Heroldsberg 24 13 3 8 713 : 668 29 : 19  
6. (6.) TSV Partenstein 24 14 1 9 665 : 635 29 : 19  
7. (8.) HSV Main-Tauber 24 10 3 11 704 : 736 23 : 25  
8. (9.) ASV 1863 Cham 24 9 4 11 671 : 670 22 : 26  
9. (7.) TS 1887 Selb 24 11 0 13 638 : 644 22 : 26  
10. (10.) TV Helmbrechts 24 10 0 14 685 : 697 20 : 28  
11. (11.) HG SGS/TV Amberg 24 7 1 16 632 : 701 15 : 33  
12. (12.) TSV 1861 Mainburg 24 7 0 17 552 : 646 14 : 34  
13. (13.) MTV Stadeln 24 5 1 18 617 : 729 11 : 37  
14. (14.) TV Etwashausen 24 4 1 19 658 : 804 9 : 39  

ASV Cham – TV Etwashausen 34:26 (19:11). Beim Tabellenachten war für den TV Etwashausen von Beginn an nichts zu holen. Das lag auch am Personal, denn mit Volker Fresz, Dominik Orf und Benedikt Hanft fehlten zu den Langzeitverletzten weitere Akteure. Dazu hatte der TVE mit Bastian Imhof nur einen Torhüter im Kader. Zu Beginn hielt die dezimierte Etwashäuser Truppe mit, blieb bis zum 3:5 und 5:8 am Gegner dran. Cham profitierte jedoch oft von den Problemen der Gäste in der Abwehr. „Da sind wir einfach zu zart, das haben vor allem Lubos Knakal und Petr Tahovski ausgenutzt“, schilderte es TVE-Abteilungsleiter Hans Sauer. Die beiden Tschechen im Rückraum der Oberpfälzer zogen nicht nur das Spiel an sich, sondern trafen auch immer wieder.

Zwar war Cham nach der Halbzeit auf 27:18 davongezogen, doch Etwashausen zeigte Moral und hielt im Angriff gut dagegen. „Wir haben nicht aufgesteckt und am Ende ein brauchbares Ergebnis erzielt. Für einen Sieg fehlte aber einiges“, fasste Abteilungsleiter Sauer zusammen. Was die Zukunft der Mannschaft in der neuen Runde angeht, hielt er sich bedeckt. Gespräche würden derzeit geführt. „Es ist alles noch in der Schwebe.“

Cham: Knakal 9, Fellner 6, Tahovski 6, Wittmann 5, Bornack 3, Heiduk 2, Ellwanger 1, Lommer 1, Neumeyer 1; Etwashausen: Andreas Trabold 12/4, Tobias Herrling 6, Andreas Kister 5, Daniel Pfeuffer 2, Dominik Ruschin 2, Denis Motscha 1.

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