TISCHTENNIS: OBERLIGA

Etwashausen geht siegreich in eine lange Pause

Zum Abschluss der Vorrunde gönnt sich der TVE noch einmal einen lockeren 9:2-Sieg gegen Haiming. Wäre es immer so gelaufen, hätte das  Team nun keinen Nachholbedarf.
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Felix Günzel musste in seinen beiden Einzeln in den fünften Satz, um den Punkt für Etwashausen noch zu erwischen. Foto: Hartmut Hess

Die Etwashäuser haben sich erfolgreich in die nun achtwöchige Weihnachtspause verabschiedet: mit einem 9:2-Sieg (28:11 Sätze) gegen den SV Haiming. Erst am 26. Januar geht für sie die Runde mit dem Auswärtsspiel beim FC Bayern München II weiter. Gegen die Oberbayern gab der TVE am Samstagnachmittag noch einmal eine Demonstration seiner Stärke. Die weit gereisten Gäste aus dem Landkreis Altötting hatten nicht den Hauch einer Chance und waren in nicht einmal drei Stunden besiegt.

Erstaunlich: Die vielen deutlichen Siege der Etwashäuser an diesem Tag. Sechs ihrer neun Punkte holten sie in Form von Drei-Satz-Erfolgen. Relativ schwer tat sich nur Felix Günzel. Der 25-Jährige, beim TVE an Position 2 gesetzt, lieferte sich schon im ersten Einzel einen harten Kampf mit Haimings Spitzenspieler Martin Jancovic, der mit dem 12:10 im dritten Satz Vorteile hatte. Doch Günzel drehte das Spiel mit 11:7 und 11:6 noch zu seinen Gunsten.

In der zweiten Partie schien der Etwashäuser nach einem 13:11 im ersten und einem 11:3 im dritten Satz seinen Gegner Michael Erber schon am Wickel zu haben, er verlor aber den vierten und musste erneut in den fünften Durchgang ziehen, wo Günzel mit 11:8 Spiel, Satz und Match für die Etwashäuser entschied.

Fünf Siege in den neun Auftritten der Vorrunde ist nicht ganz das, was die ambitionierte Mannschaft um ihren Kapitän Christoph Sasse sich vorgestellt hatte. War die Niederlage beim TSV Bad Königshofen noch zu verschmerzen, so trug das 4:9 in Kist bittere Züge: Der TVE war dort ersatzgeschwächt aufgelaufen und stand auf verlorenem Posten. Dazu kamen Unentschieden gegen Bayern München und Schwabhausen, insgesamt zu wenig, um wie im Jahr zuvor um die Spitzenplätze der Oberliga mitzuspielen.

Die Statistik des Spiels
Günzel/Herbert – Stockmann/Aicher 3:0 (11:5; 12:10; 11:9)
Michalik/Sasse – Jancovic/Erber 1:3 (9:11; 12:10; 4:11; 3:11)
Jäger/Jung – Bräu/Erifiu 3:0 (11:8; 11:7; 11:3)
Michalik – Erber 3:1 (11:6; 9:11; 11:6; 11:7)
Günzel – Jancovic 3:2 (6:11; 11:7; 10:12; 11:7; 11:6)
Herbert – Bräu 3:0 (11:2; 11:9; 11:8)
Jäger – Stockmann 0:3 (8:11; 6:11; 8:11)
Sasse – Erifiu 3:0 (11:5; 11:7; 11:9)
Jung – Aicher 3:0 (11:2; 11:4; 11:8)
Michalik – Jancovic 3:0 (11:9; 11:9; 11:9)
Günzel – Erber 3:2 (13:11; 4:11; 11:3; 8:11; 11:8)

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