Bayernliga Frauen
 
HG Zirndorf – TS Herzogenaurach 20:19  
TSV Winkelhaid – TSV Ottobeuren 29:24  
HSV Bergtheim – ESV Regensburg II 33:27  
1. FC Nürnberg – TV Etwashausen 18:20  
Kissinger SC – HSG Fichtelgebirge 39:19  
ASV Dachau – TSV Ismaning 22:25  
 
1. (1.) TSV Winkelhaid 8 8 0 0 234 : 186 16 : 0  
2. (2.) TSV Ismaning 8 6 1 1 207 : 191 13 : 3  
3. (3.) TV Etwashausen 8 5 1 2 195 : 176 11 : 5  
4. (4.) HaSpo Bayreuth 7 4 0 3 176 : 159 8 : 6  
5. (7.) HG Zirndorf 8 4 0 4 176 : 168 8 : 8  
6. (6.) TS Herzogenaurach 8 3 1 4 203 : 197 7 : 9  
7. (11.) HSV Bergtheim 8 3 1 4 203 : 195 7 : 9  
8. (5.) ESV Regensburg II 8 2 3 3 199 : 218 7 : 9  
9. (9.) SV-DJK Taufkirchen 7 3 0 4 162 : 174 6 : 8  
10. (14.) Kissinger SC 8 3 0 5 205 : 207 6 : 10  
11. (10.) ASV Dachau 8 3 0 5 180 : 186 6 : 10  
12. (8.) 1. FC Nürnberg 8 3 0 5 170 : 188 6 : 10  
13. (12.) HSG Fichtelgebirge 8 2 1 5 182 : 212 5 : 11  
14. (13.) TSV Ottobeuren 8 1 2 5 173 : 208 4 : 12  

1. FC Nürnberg – TV Etwashausen 18:20 (12:11). Trotz einer „katastrophalen ersten Halbzeit“, wie Etwashausens Trainer Andreas Trabold die ersten 30 Minuten beschrieb, kehrte seine Mannschaft noch mit einem Sieg aus Nürnberg zurück. Die Wende brachte eine taktische Änderung im TVE-Konzept, mit der die Gäste die Nürnbergerinnen praktisch mit deren Stärke bezwangen. Trabold ging Risiko und stellte beim Stand von 14:11 für Nürnberg seine Abwehr auf eine offensivere 5:1-Variante um. Diese Variante spielt dem FCN eigentlich voll in die Karten. „Normalerweise ist das schwierig, denn Nürnberg agiert nahezu ohne Rückraum und spielt fast alles über den Kreis oder über die Außenpositionen“, erklärt Trabold.

Doch genau damit brachten seine Spielerinnen den Gegner aus dem Konzept. Mit Anne-Lena Früh und Isabella Renner auf der vorgezogenen Position fing der TV Etwashausen nun die Bälle des Gegners regelmäßig ab, um im Anschluss selbst über Gegenstöße erfolgreich abzuschließen. Auch das zuvor häufig erfolgreiche Muster der Nürnbergerinnen mit einem Einläufer von Außen unterband die TVE-Abwehr in dieser Phase immer mehr. Über 15:15 und 19:16 wendete sich das Spiel in der Folge zugunsten Etwashausens.

Zu Beginn hatte es über weite Strecken gar nicht nach einem erfolgreichen Tag für die Kitzinger Vorstädter ausgesehen. Im Angriff lief nicht viel zusammen, weil sich der Rückraum häufig von Nürnbergs 5:1-Deckung stören ließ. Zwischendurch lag der TVE trotzdem mal mit 6:5 vorne, was aber nur ein Strohfeuer sein sollte. „Dass wir zur Halbzeit nur mit einem Tor hinten lagen, war glücklich“, gab Trabold zu. In der Halbzeit bedurfte es einiger etwas deutlicherer Worte des Trainers, um seine Spielerinnen gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner auf Kurs zu bringen. Der vierte Sieg in Folge verschafft Etwashausen damit eine gute Position hinter dem Spitzenduo.

Nürnberg: Kitza 7/4, Raab 4, Knapp 3, Nadja Pisu 1, Tischner 1, Nadja Pisu 1, Zeilinger 1; Etwashausen: Anne-Lena Früh 5, Laura Knorz 3, Isabella Renner 3, Janina Ruschin 3/2, Anna Renner 2, Ann-Katrin Lang 1, Julia Meyer 1, Melanie Meyer 1, Carolin Straßberger 1.