Golf

Erk Thomsen landet einen Favoritensieg

Mainsondheims Dauer-Clubmeister freut sich auf die VW-Masters-Endrunde in Berlin
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Strahlende Sieger: Christian Wieser, Geschäftsführer der Spindler-Gruppe in Würzburg und Bernhard Lenz, Präsident des Golfclub Schloss Mainsondheim, freuen sich mit Erk Thomsen, Jens Schmidt und Peter Back. Foto: Foto: Hess

Die Sieger und Preisträger strahlten bei der Siegerehrung des bundesweit ausgeschriebenen Golfturniers „Volkswagen-Masters“ mit der Abendsonne um die Wette. Derweil waren die Leistungen beim Großteil der insgesamt 64 Teilnehmer nicht dazu angetan in Jubelstürme auszubrechen. Denn nur zwei Golfer im Klassement spielten besser als ihr bisheriges Handicap.

„Wenn unsere Fußballer nachher so spielen wie ich heute auf dem Golfplatz, dann werden sie betrübt sein“, übte sich Bernhard Lenz, Präsident des Golfclubs Schloss Mainsondheim, in Galgenhumor. Auch bessere Golfer wie Günther Seitz, Karl-Heinz Rösch oder Georg Scheibenberger haben Netto wie Brutto schon bessere Tage gesehen als den vergangenen Samstag. Dass nur sieben Golfer die Marke von 20 Bruttopunkten erklommen war aber entschuldbar. Denn der böige Wind machte den Golfern das Leben schwer, nur wenige wie Jens Schmidt kamen mit den Bedingungen der Windlotterie gut zurecht. Der Wahl-Dettelbacher überraschte sich selbst mit seinem Sieg in der Nettoklasse A, gefolgt von den punktgleichen Inge Wagner und Ingrid Wallenhorst-Röder. „Ich freue mich auf Berlin, ich kenne dort die anspruchsvollen Anlagen“, erklärte Schmidt.

Das beste Nettoergebnis des Tages erzielte Peter Back mit 39 Nettopunkten, womit er sein Handicap um zwei Zähler unterspielte und die Nettoklasse B gewann. Emil Lang gelang mit 36 Nettopunkten ebenfalls eine Handicapverbesserung. Er durfte neben Sigrid Waldmann einen der Sachpreise aus den Händen von Christian Wieser, Geschäftsführer der Spindler-Gruppe in Würzburg, entgegen nehmen. Der 57-jährige Würzburger Back war mit sich selbst zufrieden und erlebte die nicht alltägliche Auszeichnung als Klassensieger.

Die wenigsten Schläge auf dem Par 72-Kurs benötigte Erk Thomsen, der mit 26 Bruttopunkten die mit Abstand beste Runde im Feld spielte. Der 43-jährige Würzburger landete einen Favoritensieg. Der Mainsondheimer Dauer-Clubmeister (seit 2009) durfte schon einmal die Final-Luft einer Golfturnier-Serie schnuppern und ist sich bewusst, in Berlin rein nach dem olympischen Gedanken anzutreten.

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